Stand: 24. 8. 2004
Version SLRE S.520017
(C) 1997, 1998, 1999 by Johannes Leckebusch & Professor Thorsten Ungruen (IIUÄI *)

SLR-Logo

* Institut für Innere Und Äußere Informatik


Sommer 2004 und danach

Source-Version für Delphi 6 und vierstellige Jahresanzeige

Version S.6200401: Kleinerer Bugfix. Behoben wurde der ärgerliche Absturz beim Starten des Editors, wenn die Liste zu ladender Quelldateien leer war. Sorry, dass das nicht schon früher kam! Diese Quelltextversion ist für Delphi 6. Die hier downloadbare EXE-Version ist natürlich mit der aktuellen Fassung identisch. Altere Quelltextversionen habe ich momentan nicht verfügbar.

Leider sind die nachfolgenden Installationshinweise zum Teil ziemlich veraltet. Weiß nicht, ob oder wann ich dazu komme, das zu überarbeiten.

ACHTUNG: Diese Seite wird laufend aktualisiert - bei Unstimmigkeiten bitte ich um sofortige Nachricht (herzlichen Dank).. Es gibt einen neuen Artikel in der c't 18/99 zum Formdesigner des SLRE/Tagassistenten, dazu wird der SLRE S4x Freeware. Und schon kam eine erste Fehlermeldung ...

Falls Sie beim Compilieren Probleme mit QueryStatusWB haben sollten ...

fügen Sie den hier auskommentierten Parameter pcmdf hinzu:

// pcmdf: TOleEnum;

(..)

WITH WebBrowser1 DO BEGIN

try

// Prüfen, ob der Befehl momentan ausführbar ist

eQuery := QueryStatusWB (OLECMDID_SAVE{, pcmdf});

Machen Sie das, einschließlich der Deklaration einer entsprechenden Variablen, überall, wo QueryStatusWB aufgerufen wird. Seltsamerweise gibt es manchmal eine Version der SHDocVw_TLB, die das verlangt (wozu der Parameter dient, weiß ich nicht). Nach einer Diskussion mit dem Redakteur und eigenen Versuchen habe ich das ganz herausgenommen, weil ich dachte, es läge daran, daß ich fälschlich SHDocVW.DLL importiert hätte (das bewirkt das bei mir), die von MSHTML_TLB erzeugte Unit aber nicht.

Post production improvements

SLRE S.49916: Auf Wunsch einer Userin {;-)) gibt es einen neuen Speedbutton für "Speichern unter" (der mit dem Disk-Symbol). Außerdem testhalber eine Einstellung, um Text rückwärts zu schreiben (Einstellung im Popupmenü der Textfenster unter Einstellungen "Rechts nach links"). Dient zur Vorbereitung auf die Eingabe hebräischer Texte - ist aber z. Z. noch im Forschungsstadium. Am besten mit der Einstellung "Text rechtsbündig" ausprobieren. Einstellung wird z. Z. nicht gespeichert (CLR kann das ...).

Schon längst da - CLR

Ich arbeite zur Zeit am CLR - einer Art Klon des SLR in C++ (Borland C++ Builder). Er enthält in mancher Hinsicht auch interessante eigenständige Weiterentwicklungen, bisher allerdings keine HTML-Unterstützung (besteht daran Interesse?). Näheres auf der CLR-Seite!

Wichtige Links zu HTML

HP-Katalog - Das Webverzeichnis speziell für private Homepages bei T-Online

Support des SLRE in der Newsgroup News:maus.computer.software.medusa.

Wichtige Links zu HTML: Selfhtml von Stefan Münz ist eine hervorragende Anleitung für HTML. Speziell für T-Online-Benutzer empfiehlt sich die T-Online.homepage-FAQ von Erwin Weiblen.

Was ist der SLRE

Der SLRE (E für MS-Internet-Explorer) ist ein Multi-Dokument-Editor für Windows 95/98/NT, der u. a. RTF (Rich Text Format) und HTML (Hypertext Markup Language) unterstützt

Der SLRE ist in doppelter Hinsicht eine Erweiterung des SLR (Special edition of Little Richard, Johannes Leckebusch: "Individueller Schreiberling", c't 11/97 und "Verwaltungsapparat", c't 13/97). Er kann Browser-Fenster öffnen, in die der MS-IExplorer eingebettet ist und er hilft bei der Gestaltung von HTML-Seiten mit einem eingebauten Tagassistenten und einer HTML-Schnellschaltleiste (Speedbar).

Seit Ende August '99 gibt es die Projekt- und Quelldateien der Freeware-Version SLRE 99 für Delphi 4! Siehe die c't-Artikel "Webgewandt" (c't 9/98 S. 154) ff! Die erste Folge handelte von der Einbettung des Internet Explorers in Browserfenster des SLRE. Im nächsten Heft (c't 10/98 S. 238) ging es damit weiter - und in der dritten (c't 11/98 S. 216) und vierten Folge (c't 12/98 S. 222) wurde der Tagassistent erläutert. Eine neue Folge über den Form-Designer im Tagassistenten erscheint in der c't 18/99.

Der SLRE - ein Werkzeug (nicht nur) zur Verwaltung von Homesites

Zunächst ein paar allgemeine Antworten auf die Frage: "Was ist eigentlich der SLRE".

Der SLRE ist ein Hilfsmittel zum Bearbeiten von HTML-Seiten auf textueller Basis mit integrierter Syntaxunterstützung und Vorschau sowie zum Lernen von HTML, mit einigen nützlichen Projektverwaltungsfunktionen.

Bemerkung eines Users:

Handoptimierte Seiten werden von den meisten HTML-Editoren wieder zunichte gemacht. Abhilfe schaffen nur wenige (angeblich Dreamweaver), aber so richtig keiner. Als Hoffnung bleibt nur, die Seite weiterhin mit einem normalen Texteditor zu bearbeiten.

In diese Kerbe wollte ich ja mit dem SLRE schlagen. Als "normaler Texteditor" (der neben Plain-Text auch RTF beherrscht) verändert er von sich aus nichts, wenn man eine HTML-Datei in ein Textfenster lädt. Mit den Funktionen "Tagselect" und dem "Tagassistenten" kann man einzelne Tags (syntaktische Einheiten von HTML) in Dialogen anhand der wesentlichen Parameter, teilweise auch in einer eingeschränkten WYSIWYG-Darstellung im Hinblick auf ihre Erscheinungsweise bearbeiten. Das effektive Aussehen der so bearbeiteten Seitendefinition kann sehr rasch mit integrierten Browserfenstern auf der Basis des MS-Internetexplorer (>= 4.01) überprüft werden, umgekehrt kann man von einem Browserfenster aus ein Textfenster öffnen, das den HTML-Code enthält (mit anderen Browsern bei eingeschränktem Arbeitskomfort).

Der Tagassistent besteht aus drei Unterkomponenten:

1) Dem Parser (Syntaxanalyse), der HTML-Code "versteht"

2) Der jeweiligen (mehr oder weniger grafischen oder tabellarischen) Darstellung zum Entwurf oder der Korrektur der Erscheinungsweise

3) Dem Syntaxgenerator, der aus einer anschaulichen Darstellung den textuellen HTML-Code erzeugt

Der Grundgedanke war, daß der Tagassistent aus der durch die Syntaxanalyse gewonnenen anschaulichen Darstellung für das jeweilige Tag beim Abspeichern wieder die ursprüngliche HTML-Definition erzeugt. Einräumen muß ich, daß dieses Konzept gelegentlich noch an Grenzen stößt, indem der Syntaxgenerator manchmal Attribute in einer anderen Reihenfolge generiert (eben der, die er normalerweise bei der Syntaxerzeugung aus seinem semigrafischen Design verwendet), und in einigen Fällen kann es vorkommen, daß er dem Parser unbekannte Konstrukte bei noch nicht vollständig implementierter Syntax unterschlägt. Der Parser muß natürlich hinsichtlich nicht determinierter Syntaxvarianten tolerant sein - ihm ist es egal, ob in einem body-Tag zuerst die Farbe für den Hintergrund, dann die für gewöhnlichen Text und dann die für Links und danach ein Hintergrundbild als Attribute definiert werden, oder ob diese Eigenschaften in irgend einer anderen Reihenfolge aufgezählt werden. Der Syntaxgenerator erzeugt diese Litanei halt in der "ihm gewohnten" Weise. Solche Veränderungen sind ja auch an sich bedeutungslos, schwieriger ist der Umgang mit Konstrukten, die dem Parser nicht bekannt sind. Die Renderer (Darstellungsmechanismen in den Browsern) sollten unbekannte Syntax einfach "überlesen". Sofern ein Parser dies ebenso handhabt, gibt es keinen Mechanismus, diese aus der anschaulichen Darstellung des "verstandenen" Anteils wiederzugewinnen. Eine Möglichkeit besteht darin, unbekannte aber formal korrekte Elemente wie "<meinTag> ... </meinTag>" einfach wie einen Kommentar oder Text zu behandeln, sich dessen Wortlaut und Position zu merken und später wie ein verständnislos plappernder Papagei wieder einzufügen. Diese Idee ist im SLRE bisher nur an wenigen Stellen realisiert. Immerhin kann der Tagselektor Witztags wie das vorgenannte "meinTag" korrekt erkennen und markieren. Der Formdesigner (Teil des Tagassistenten, der Forms bearbeitet) erzeugt für beliebige Tags Icons mit der Tagsyntax als Beschriftung, wobei der Syntaxgenerator für diese "Anytag"-Icons eben deren Beschriftung in den Quelltext einbettet ("Anytag" bedeutet: "Irgendein Tag").

Man kann sich auf jeden Fall die aus der grafischen Darstellung automatisch erzeugte Syntax des jeweils bearbeiteten Tags in einem Vorschaufenster anschauen, ehe sie in das Dokument eingefügt wird, und dann manuell eingreifen oder das Abspeichern einer unerwünschten Syntax unterlassen. Im schlimmsten Fall wird immer nur das gerade bearbeitete Tag verändert. Ein besonders krasser Fall liegt vor, wenn man bei einer bereits mit umfangreichen Informatonen gefüllten Seite naiverweise nachträglich das Tag "<html> ... </html>" selektiert. Der Tagassistent fischt dann zwar Head-Definitionen wie Seitentitel, Metatags, Base-Target, Body-Farbe usw. heraus, kann aber in diesem Kontext mit dem gesamten Body und allem darin enthaltenen Kram nichts anfangen. Er muß diesen also wie einen "Blindtext" aufbewahren und anschließend unverändert wieder einfügen.

Erreicht wird diese Arbeitssicherheit dadurch, daß Textfenster (MDI, also beliebig viele), Tagassistent (je ein modales Fenster) und integrierte IE-Browserfenster (beliebig viele) voneinander unabhängige Komponenten sind, die nur auf Wunsch des Benutzers miteinander interagieren. Man kann auch die aktuelle Online-Darstellung einer Seite "ansurfen" (ggf. wieder offline gehen) und sie gleichzeitig mit der Darstellung einer offline aktualisierten Seitendefinition vergleichen. Zu jedem Textfenster, das eine HTML-Datei enthält, öffnet oder aktualisiert man durch Klick auf den "Blaue Weltkugel"-Button eine Browserdarstellung (gleichgültig, ob eine Frameset-Definition oder ein Subframe). Die Textfenster basieren auf der RichText-Komponente von Windows, greifen also von sich aus überhaupt nicht in den Quelltext ein, sondern verhalten sich wie eine Art "Luxus-Notepad". Bringt man den Cursor an eine bestimmte Stelle, die den Anfang eines Tags eindeutig bezeichnet, so kann dieses selektiert werden (man sieht dann, wo das Tag anfängt und wo es endet). Auch Subtags (eingebettete Tags) lassen sich selektieren, indem man den Cursor an ihren Anfang bzw. innerhalb des Untertagbereichs positioniert. Danach oder mit dem Kombischalter "Tag selektieren und Tagassistenten starten" kopiert man dieses Tag in den Tagassistenten, der es syntaktisch analysiert, die betreffende Registerseite aufschlägt und eine einfache grafische bzw. dialogorientierte Darstellung der Parameter anzeigt. Alternativ läßt sich der Tagassistent auch ohne vorherige Textselektion öffnen, um in ihm nach Wahl der entsprechenden Registerseite ein beliebiges Tag zu entwerfen.

Der Tagassistent unterstützt auch bei der Voranzeige einzubettender Grafiken.

In vielen Fällen, sobald man mit der Vorgehensweise vertrauter ist, kann man auch Tags direkt bei der Cursorposition mit einem Speedbutton textuell einfügen und von Hand ergänzen, ohne zwangsläufig den Tagassistenten zu starten (in einigen Fällen als Option umschaltbar). Hinzu kommen verschiedene Hilfsfunktionen, um Links (auf andere Seiten, lokale oder Mail-Links) automatisch oder halbautomatisch zu erzeugen, so kann man sogar ein HTML-Dokument (oder einen selektierten Bereich) nach allen Linkzielen (Anchors) durchsuchen und daraus automatisch eine Linkliste, etwa für das Inhaltsverzeichnis in einem Frame, erzeugen.

Eine kleine Nettigkeit am Rande ist zum Beispiel, daß man eine URL im Textfenster markieren und dann durch Klick auf den Speedbutton "Link im Webbrowser anschauen" die betreffende Seite direkt aus dem Web holen kann.

Eine andere: Man kann sich zu jedem Text eine "Merkerliste" anlegen, die aus der Speicherung von signifikanten Begriffen (etwa Überschriften) besteht. Gespeichert werden nicht die Fundpositionen, sondern nur deren Wortlaut. Man sollte also möglichst "einmalige" Textstellen markieren. Aber auch mehrfach auftauchende wichtige Begriffe wie "Wichtige Ergänzung" sind sinnvolle Merker, die man dann sequentiell automatisch abrufen kann. Bei länglichen Seitendefinitionen hilft dies sehr, im HTML-Quälkot bestimmte Abschnitte wie "Download" oder "Interessante Links" rasch aufzufinden. Der SLRE lädt diese Merkerdatei mit der Bezeichnung ".sma" automatisch mit der entsprechenden Textdatei.

Der Anfänger kann auch damit beginnen, erst einmal den Button "Definition neuer HTML-Seite" zu drücken, der das Grundgerüst einer kompletten Seitendefinition erzeugt, um die Vorgaben zu ändern oder auszufüllen und dann probeweise einzelne Tags einzufügen und sich im assoziierten Browserfenster die Auswirkung anzuschauen. Empfehlenswert ist auf jeden Fall, dies mit dem Studium eines Dokumentes wie Stefan Münz "SELFHTML" zu verbinden. Im Grunde ist der SLRE also auch als interaktives Hilfsmittel zum Lernen von HTML gedacht, weswegen er ja den Benutzer bewußt mit der Erscheinungsweise des HTML-Codes konfrontiert und ihn zum "Mitdenken" anhält.

Gedacht ist das Konzept vor allem für Leute, die "ihren" HTML-Code sehen und verstehen wollen, aber eine interaktive Syntaxhilfe wünschen. Bei installiertem MSIE4 kann man sehr rasch auch eine Browserdarstellung inkrementell bearbeiteter Seiten erhalten, das geht sogar soweit, daß man beim Bearbeiten eines Frames auf Wunsch ein zeitgesteuertes Update der Darstellung der gesamten Seite mit ihrer Frameset-Organisation erhält, wenn man das Browserfenster auf die Datei mit der Frameset-Definition einstellt - auch dann, wenn man mal eben - sei es von Hand oder mit dem Tagassistenten - in verschiedenen geladenen Unterdateien herumwerkelt. (Verwendet man einen anderen Browser, etwa Netscape, im Tools-Menü, geht es nicht ganz so elegant).

Von den anspruchsvolleren Konstrukten, die bereits weitgehend implementiert sind, nenne ich Frames, Tabellen und Forms (Formulare).

Eine weitere Komponente ist der Favoritenbrowser (Dateimanager) des SLRE. Er verwaltet eine History-Liste und eine Auswahl häufig benötigter Plattenverzeichnisse und kann diese kombinieren. Verzeichnisse kann man sich mit verschiedenen vorgegebenen Filtern merken (etwa *.RTF oder *.HTML, aber auch Zusammenstellungen wie "Homepage-Dateien *.HTM, *.HTML, *.GIF, *.JPG"), wobei der Anwender auch eigene Filterdefinitionen ablegen kann. Klickt man mit der rechten Maustaste auf das im Favoritenverzeichnis gemerkte Direktory "C:\Meine Homepage Entwürfe\Segeln\*.HTML", so erhält man - bei Voreinstellung auf den HTML-Filter - eine Liste aller bisher bearbeiteten UND in diesem Verzeichnis abgelegten HTML-Dateien (Schnittmenge aus Historyliste UND Verzeichnis UND Filter). Die Größe der Historyliste ist beliebig einstellbar, man kann sie auch als normale Textdatei editieren, Sonderfunktionen sind das automatische Löschen der Einträge nicht (mehr) vorhandener Dateien oder Pfade aus der History oder dem Favoritenverzeichnis.

Auch ein einfacher Upload zu T-Online ist mit den im Dateimanager eingebauten FTP-Funktionen möglich, sowohl von einzelnen, markierten Dateien oder von allen, die neu abgespeichert wurden (und mit dem voreingestellten Dateifilter übereinstimmen), ebenso ein Download des Inhaltsverzeichnisses der Website (inkl. Berechnung des noch freien Speichers von 10 MB), das in einer eigenen Textdatei VERZEICHNIS.TXT im vorgewählten Pfad abgelegt wird (und natürlich simultan in einem Textfenster erscheint). Diese FTP-Funktionen sind das einzige Merkmal des SLRE, das (einstweilen) speziell auf den Einsatz mit dem Provider T-Online abgestimmt ist.

Ergänzend empfehle ich allerdings, auch WS_FTP95 im Tools-Menü zu installieren (oder unabhängig vom SLRE zu benutzen).

Die "Projektverwaltung" wird durch zahlreiche abspeicherbare Voreinstellungen unterstützt, nennen will ich nur die Möglichkeit, daß sich der Editor beim Beenden alle gerade geladenen Dateien merkt und diese beim nächsten Start automatisch wieder einliest (also etwa alle zu einem gerade bearbeiteten HTML(Teil)-Projekt gehörenden Dateien, ggf. einschließlich Dokudateien, normalen Textdateien, auch aus beliebigen verschiedenen Verzeichnissen). Sämtliche Button-Leisten lassen sich ein- oder ausschalten und neben anderen Details der Erscheinungsweise als Präferenz abspeichern.

Einräumen muß ich, daß der SLRE als ziemlich komplexes Werkzeug eine gewisse Einarbeitung verlangt. Aber es steht jedem Anwender frei, hier oder per E-Mail Fragen zum Gebrauch zu stellen, auch bin ich für jedweden begründeten und sinnvollen Verbesserungsvorschlag dankbar (wieweit ich solche "Wünsche" erfüllen kann, hängt jetzt von der Aufteilung meiner Freizeit ab).

Die Installation des SLRE ist sehr einfach - man muß nur das entsprechende ZIP-Paket herunterladen und in einem Verzeichnis wie "..\SLRE" auspacken (WINZIP oder ähnliches Programm erforderlich). Es ist keinerlei Registrierung notwendig, auch werden keine Systemdateien verändert - alles, was der SLRE braucht, befindet sich in seinem eigenen Verzeichnis oder ist Bestandteil von Windows 95/98/NT. Betrieb mit W3.x ist nicht möglich. Die interaktiven Browserfenster setzen die Installation des Internet Explorer 4.01 oder größer voraus (ohne IE sind einige der hier geschilderten Verfahrensweisen nicht möglich, der Tagassistent ist aber davon unabhängig).

Näheres unter http://www.johannes-leckebusch.de/delphi/slre.htm . Auf dieser "Homepage" des SLRE finden Sie aktuelle Informationen in textueller Form und Download-Links; auf diversen Unterseiten auch viele Screendumps aus der Arbeit mit dem SLRE. Dort gibt es auch eine Anleitung zum Einstieg (Seite "Einführung in die Arbeit mit dem Tagassistenten"). Es gibt die jeweils aktuelle Fassung als Freeware (einschließlich der Delphi-4-Projektdateien). Alle SLRE-Seiten und viele der Seiten meiner Site wurden mit dem SLRE erzeugt, gewartet werden sie mittlerweile alle mit dem SLRE.

Support in News:maus.computer.software.medusa oder in der T-Online-Homepage-Newsgroup.

Inzwischen gibt es meines Wissens mindestens ein Nachfolgeprogramm, das ein Schüler aus den Quellen einer früheren Freeware-Version entwickelt hat.

Freeware - Shareware - Nowhere

Die gegenwärtige Version ist für private Verwendung Freeware. Für kommerzielle Verwendung (einschließlich eigener Shareware) kontaktieren Sie mich bitte. Das (C) für den SLRE liegt ausschließlich bei mir, mit Ausnahme verwendeter Freeware-Module.



Wichtige Eigenschaften des SLRE



Was gibt's neues

SLRE S.5200017

Sourceversion an Delphi 5 angepaßt (man muß den Internetexplorer nicht mehr eigens als ActiveX importieren) und Datumsanzeige auf vierstelliges Jahr (2000 {;-)) umgestellt.

SLRE S.49909

Einstellungen für Randbreiten beim Ausdruck von Textfenstern, Ausdruck einzelner Seiten. Siehe Einstellungen|Globale Einstellungen|Seiten & Druckerlayout

SLRE S.49906

Anzeige und Bedienung im Formassistenten stark verbessert - jetzt Highlighting des aktiven Elementes, direkte Anzeige und Bearbeitung der Objektdaten in Eigenschaftsleiste (Typ, Name, Beschriftung bzw. Inhalt).

Verbesserte FTP-Befehle im SLRE S.49873

Ab sofort steht eine Testversion des SLRE (49873, nur Shareware-Version) mit direkten Befehlen zum Upload einzelner Dateien oder dem Upload "nicht archivierter" Dateien im Dateimanager zur Verfügung. Ein weiterer Befehl dient zum Herunterladen eines Verzeichnisses aus dem Homepage-Bereich des T-Online-Servers.

ACHTUNG: Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich speziell auf die Pflege von Homepages bei T-Online. Inwieweit die geschilderten Vorgehensweisen auch für andere Provider anwendbar sind, wurde bisher nicht überprüft!

Man öffnet den Dateimanager (gelber Karteikasten) und stellt ihn auf sein lokales Homepage-Verzeichnis ein. Der Dateifilter ist enstprechend (z. B. auf HTM/HTML oder JPG/GIF) einzustellen. Dann markiert man entweder die gewünschte, auf jeden Fall hochzuladende Datei und drückt auf "roter Pfeil nach oben". Oder man betätigt den blauen Dreieckspfeil, um alle seit dem letzten Mal geänderten Dateien (die im Filter aufscheinen) automatisch hochzuladen. Dazu muß lediglich eine passende DFÜ-Verbindung zu T-Online eingerichtet sein, bei entsprechender Konfiguration wird sogar automatisch eine Verbindung hergestellt (sonst von Hand starten). Weitere Tools müssen nicht installiert werden, da der FTP-Befehl von Windows benutzt wird. Anders als Upload.BAT, dem man sagen muß, daß es unerwünschte Dateien nach der Kopie des gesamten Verzeichnisses in ein temporäres Verzeichnis löschen soll (beispielsweise Backup-Kopien), verwendet der SLRE beim Directory-Upload einen "positiven" Filter und braucht die hochzuladenden Dateien auch nicht vorher wo anders hin zu kopieren. Eventuell kann man sich auch einen erweiterten Filter basteln.

Das Vorgehen ist wie folgt (den Dateimanager bzw. "Favoritenbrowser" ev. vorher schließen):

Klicke im Menü "Fenster" auf den Eintrag "Dateifilter".

Es erscheint eine Textdarstellung der verfügbaren Dateifilter (bitte keine Zeilenumbrüche einfügen). Man ergänzt sie am Ende durch einen Eintrag wie "Homepage-Dateien ...". Wenn man den SLRE frisch installiert und noch keine Favoriten-Verzeichnisse angelegt hat, kann man den Filter auch an beliebiger Stelle einfügen. Die Syntax ist - hoffentlich - selbsterklärend:

Rich-Text-Dateien (*.rtf)|*.rtf|Reine Textdateien (*.txt)|*.txt|DOS-Dateien (*.dos)|*.dos|Texte (*.rtf,doc,txt,dos)|*.rtf;*.doc;*.txt;*.dos|Mac-Nur-Text (*.mac)|*.mac|Pascal Quelltext (*.pas)|*.pas|HTML-Seiten (*.html, htm)|*.html;*.htm|Crosspoint Mail tmp (*.tmp)|*.tmp|History Lists (*.his, *.ses)|*.his;*.ses|Alle Dateien (*.*)|*.*|Exe-Dateien (*.exe)|*.exe|Skriptdateien (*.scr)|*.scr|Medusa (*.med)|*.med|Filterdateien (*.fil)|*.fil|Bilddateien (*.bmp,ico,emf,wmf,tif,pcx)|*.bmp;*.ico;*.emf;*.wmf;*.tif;*.pcx|Grafikdateien (*.jpg,gif)|*.jpg;*.gif|Zipdateien (*.zip)|*.zip|Windows INI (*.ini)|*.ini|Booklist (*.bok)|*.bok|Temporäre Dateien (*.tmp)|*.tmp|Favoritenliste (*.fav)|*.fav|Fontdatei (*.fon)|*.fon|Anwendungen (*.anw)|*.anw|Konfiguration (*.cfs, *.cfg)|*.cfs;*cfg|Backups (*.ba*)|*.ba*|Homepage-Dateien (*.html, htm, gif, jpg, zip)|*.html;*.htm;*.gif;*.jpg;*.zip

Sobald man den ergänzten Filtertext gesichert und das Fenster geschlossen hat, steht der neue Filter im Dateimanager zur Verfügung. Der oben dargestellte Filter ist ab sofort im Shareware-ZIP des SLRE enthalten. Damit kann man auch eine Statistik der /lokalen/ Webverzeichnisse erstellen, sich also aufsummieren lassen, wie groß alle dem Filter entsprechenden Dateien einzeln und zusammen sind. Vorgehensweise: Dateimanager öffnen. Den Schalter "Mit Statistik" (mittlere Leiste) aktivieren. Auf den Dokument-Button in der Leiste über dem Dateiverzeichnis (Mitte) klicken.

Auch der Directory-Download erfolgt über FTP und eine Batch-Datei. Hier kam es jedoch bei meinen Tests unter Windows 98 gelegentlich zu Problemen (die angelegte Datei verzeich.txt bzw. verzeichnis.txt kann nicht geöffnet werden). Es würde mich sehr interessieren, ob dieses Problem generell auftritt oder vielleicht nur unter W98 oder auch nur auf meinem Rechner.

Alternativ kann man nach wie vor, wie unten beschrieben, die Upload-Utility im Tools-Menü einbinden - oder auch WS_FTP95. Letzteres ist sicherlich die komfortabelste Möglichkeit, übernimmt allerdings eine DIR-Datei nicht automatisch in den SLRE. Man kann aber natürlich entweder im verwendeten Windows-Editor die Datei speichern oder einfach "Bearbeten|Alles markieren, Kopieren" wählen und sie dann in eine SLRE-Textdatei einfügen.

Je nach Erfahrungen können in Zukunft Erweiterungen oder Verbesserungen erfolgen.

Dieser Text wird ab sofort in das Shareware-Paket SLREEXE.ZIP als "upload.rtf" eingebunden (kann mit dem SLRE angezeigt werden).

Upload und SLRE

Zunächst einmal vielen Dank an Georg Burkhard für dieses sehr nützliche Tool. Bei dem auf 10 MB erweiterten Homepage-Speicherplatz kommt man ja eigentlich gar nicht mehr ohne so etwas aus.

Natürlich habe ich gleich versucht, das in das "Tools"-Menü des SLRE einzubinden. Das ist zwar bisher eine der noch ein wenig stiefmütterlich behandelten Ecken - aber eigentlich sollte es funktionieren. Es bedurfte dann aber doch noch einiger Verbesserungen, so daß es richtig nur ab Version S.49871 funktioniert (Shareware-Version). Außerdem sind ein paar Besonderheiten zu beachten.

Zunächst entpackt man das Upload.ZIP (http://home.t-online.de/home/georg.burkhard/upload.htm ) und befolgt die darin enthaltene Anleitung.

In upload.bat sollte man folgende Dateisuffixe ergänzen:

ba0, ba1, ba2, ... baX: Erzeugt der SLRE, wenn inkrementelles Backup eingestellt ist.

sma: Die Suchmarken-Datei (die beim Bearbeiten umfangreicher HTML-Dateien sehr nützlich ist, aber natürlich nichts auf dem Server verloren hat)

mak: Eine (primitive) Makro-Datei des SLRE.

rtf: Hausmarke Textdateien.

Zum Einrichten in das Tools-Directory (wo man natürlich auch den HPADMIN eintragen kann): Menü Einstellungen|Globale Einstellungen. Die Seite "Anwendungen" aufschlagen. Einen freien "Slot" wählen. Durch Doppelklick darauf kann man den Dateibrowser benutzen, um die Tooldatei zu suchen (in unserem Fall upload.bat, aber einschließlich des Pfadnamens, bei mir z. B. "E:\Homepage\Upload\upload.bat" - ohne die Anführungszeichen). Man kann einige Kopien davon anlegen und sie wahlweise mit Argumenten wie "/T" oder "/DIR verzeichnis.txt" versehen. Eine direkte Eingabe - etwa einer einzelnen hochzuladenden Datei - beim Aufruf ist im Augenblick nicht möglich, sowas werde ich wohl mal einbauen. Nützlich ist:

E:\Homepage\Upload\upload.bat /T - zum Test, was das Programm hochladen würde

E:\Homepage\Upload\upload.bat /DIR verzeichnis.txt - lädt das Verzeichnis einschließlich Dateigrößen und Summe/freier Speicher herunter und speichert es in "verzeichnis.txt" (Pfade und Namen natürlich anpassen).

E:\Homepage\Upload\upload.bat /F % - lädt die gerade im aktuellen Textfenster befindliche Datei hoch - das "%" ist Stellvertreter für den Pfadnamen der gerade bearbeiteten Datei.

Den Dialog mit OK schließen. Um nun eine Webseite zu aktualisieren, stellt man a) sicher, daß die DFÜ-Verbindung auf den richtigen Mitbenutzer eingestellt ist, b) daß das richtige Verzeichnis voreingestellt ist. Letzteres passiert im SLRE, indem man den Dateimanager öffnet, in das Verzeichnis - z. B. "...\Homepage\SLRE" - wechselt und den Dialog wieder schließt. Ein Test mit upload /T gibt zusätzliche Gewißheit.

Falls sich die DOS-Fenster nach Drücken der Bestätigungstaste nicht von selbst schließen, mit der rechten Maustaste auf die Fensterleiste klicken und unter Eigenschaften "Beim Beenden schließen" anklicken.

Bei mir muß übrigens nicht unbedingt vorher eine DFÜ-Verbindung aufgebaut werden das geschieht bei Bedarf automatisch (Windows 98).

Wenn ich mal etwas mehr Zeit habe, werde ich eine Möglichkeit einbauen, den Dateidialog direkt beim Start von Upload zum Wechsel des aktuellen Verzeichnisses zu benutzen und ev. auch Optionen auszuwählen.

Mit dem von "upload.bat" benutzten ftp von Windows kann man übrigens sehr wohl auch Dateien löschen - sogar solche mit langen Namen! Praktischerweise macht man folgenden Tools-Eintrag:

ftp home-up.t-online.de

Es öffnet sich ein DOS-Fenster. Die Frage nach dem Benutzer übergeht man mit Enter (kann man hier auch was sinnvolles eingeben?).

Mit "?" erhält man eine Auflistung der Befehle:

!               delete          literal         prompt          send
?               debug           ls              put             status
append          dir             mdelete         pwd             trace
ascii           disconnect      mdir            quit            type
bell            get             mget            quote           user
binary          glob            mkdir           recv            verbose
bye             hash            mls             remotehelp
cd              help            mput            rename
close           lcd             open            rmdir

"delete langerdateiname.suffix" löscht eine Datei. Mit "dir" erhält man ein Directory. Darin entdeckte ich, daß eine scheinbar nicht zu entfernende Datei "Ohne Namen 3.MAK" hieß - die war wohl mal aus Versehen in mein HP-Dir geraten. Sie ließ sich nur mit 'delete "Ohne Namen 3.MAK"' entfernen (die doppelten Anführungszeichen sind wegen der Leerzeichen im Dateinamen notwendig). Mit "bye" beendet man den Dialog und ftp.

Hat man die Verzeichnis-Datei neu heruntergeladen, wobei sie sich bereits in einem geöffneten SLRE-Textfenster befindet, klickt man auf den Menüpunkt "Datei|Neu laden" (oder Strg L).

Überträgt Dateien von und zu einem Computer, der den FTP-Server-Dienst

ausführt. Ftp kann auch interaktiv ausgeführt werden.

FTP [-v] [-d] [-i] [-n] [-g] [-s:Dateiname] [-a] [-w:Puffergröße] [Host]

  -v             Unterdrückt die Anzeige von Rückmeldungen des Remote-Servers.
  -n             Unterdrückt die automatische Anmeldung beim Verbindungsaufbau.
  -i             Schaltet interaktive Eingabeaufforderungen beim Transfer
                 von mehreren Dateien ab.
  -d             Aktiviert Debug-Modus.
  -g             Deaktiviert Globbing (siehe Befehl Ftp: glob).
  -s:Dateiname   Gibt eine Textdatei mit FTP-Befehlen an; die Befehle
                 werden automatisch ausgeführt, wenn Ftp gestartet wird.
  -a             Verwendet beim Binden von Datenverbindungen eine beliebige loka
le Schnittstelle.
  -w:Puffergröße Ändert die Standardgröße des Übertragungspuffers in 4096.
  host           Gibt den Hostnamen oder die IP-Adresse der Remote-
                 Hosts an, zu dem eine Verbindung hergestellt werden soll.

10. Oktober 1998

SLRE S.49872

Im Dateimanager - vorerst provisorisch - FTP-Upload eingebaut. Man kann eine einzelne, vorher selektierte Datei hochladen, oder alle Dateien in dem Verzeichnis, deren Archiv-Flag gesetzt ist.

Einbinden von Tools verbessert, so daß jetzt auch Argumente übergeben werden können. Das Zeichen "%" dient als Stellvertreter für den Pfadnamen der aktuellen Textdatei (falls eine geöffnet ist). Dadurch ist auch das Einbinden von Georg Burkhards "Upload"-Utility möglich.

6. Oktober 1998

SLRE S.49869

Wollten Sie nicht schon immer auf eine URL in einer Textdatei klicken und die zugehörige Seite aus dem Web (oder einer lokalen HTML-Datei) laden?

Das geht jetzt mit dem SLRE S.49869: Einfach einen Textbereich, der eine gültige URL enthält, mit der Maus markieren, und auf den Button "Link im Webbrowser anschauen" klicken! Das klappt auch mit Mail-Links wie "mailto:Johannes.Leckebusch@T-Online.de?subject=Dies ist ein Test". Voraussetzung ist allerdings, daß der Internet Explorer 4.01 (und in diesem Fall Outlook Express) installiert ist. (Technisch gesehen eine Abwandlung von "Dateiname in Text markieren und Datei laden".) Oder auch mit "news:maus.computer.software.medusa".

Die Textfenster enthalten neben dem "Blaue Weltkugel"-Button einen neuen Schalter mit einem blauen Pfeil, der das Browserfenster öffnet und diesem die markierte Textstelle als URL übergibt. Zusätzlich gibt es natürlich entsprechende Menüeinträge (unter "Datei").

Je nachdem, ob der Schalter "Beim Start Online gehen" gesetzt ist oder nicht, versucht der SLRE die Seite nach Aufbau einer Netzverbindung vom voreingestellten Provider zu laden - oder aus einer lokalen Cache-Datei.

20. September/29 Oktober 1998

Form-Designer im Tagassistenten

Nach gut einem Monat harter Arbeit ist es soweit: ab der Version S.49868 gibt es im Tagassistenten einen Formulardesigner. Damit lassen sich "Form"-Konstrukte besonders einfach erzeugen und bearbeiten. Man fügt einfach durch Klick auf einen Button die gewünschten Elemente wie Label (Beschriftung), Input (Eingabefeld), Textarea (mehrzeiliger Editor) und diverse Buttons (Schalter) zum Senden oder Widerrufen in die Arbeitsfläche ein und positioniert sie wie gewünscht. Auch die Strukturierung durch Absatztags ist bereits möglich Danach wird mit einem Mausklick die passende HTML-Syntax erzeugt. Vorläufig gibt es erste Alpha-Versionen zum Testen - manches muß noch verbessert werden.

Auf der Seite "SLRE in Bildern" werde ich so bald als möglich anschauliche Beispiele präsentieren! {;-)) Bisher ist ein Beispiel für ein mit dem SLRE-Formdesigner erzeugtes Eingabeformular auf meiner Homepage unter "Gästebuch" zu finden.

04. September 1998 - S.49864:

Automatisches Update der Browserfenster

In dieser Version gibt es einige optische Verbesserungen. Die spektakulärste besteht wohl im automatischen Update der Browser-Vorschau auf den Entwurf von Web-Seiten. Das funktioniert sogar mit Frames! Kein langwieriges Herumklicken mehr nach Änderungen in irgendwelchen Unter-Frame-Dateien! Einfach nur die Seiten-Inhalte ändern und kurz auf das Update der Webseite mit allen Frames, eingestellt auf die bearbeitete Position, warten. Danach können Sie sofort Korrekturen anbringen und wiederum deren Auswirkungen beobachten.

Angenommen, Sie bearbeiten eine Seite, die aus einem Frameset und mehreren Framedefinitionen besteht. Öffnen Sie die HTML-Dateien zur Definition der Seiten. In dem Fenster, welches das Frameset definiert, klicken Sie auf den "Blaue Weltkugel"-Button. Dadurch wird ein mit dieser HTML-Datei verbundenes Browserfenster geöffnet. Wechseln Sie nun auf ein Textfenster, das eines der Frames beschreibt. Sie können dieses editieren beziehungsweise mit dem Tag-Assistenten bearbeiten. Solange Sie daran arbeiten, geschieht nichts, um die flüssige Eingabe nicht zu stören. Machen Sie eine Pause, so werden nach einer einstellbaren Verzögerung alle Textdateien gesichert und dann im Browserfenster die Refresh-Funktion ausgelöst. Diese bewirkt, daß außer der Datei, die das Framegerüst definiert, auch alle abhängigen HTML-Dateien zur Definition der Frame-Inhalte neu geladen und ausgewertet werden - wobei aber in den Unterfenstern (nach Vermögen des Internet Explorer) wieder an die alte Position gescrolled wird. Man erhält also nicht nur automatisch eine aktualisierte Darstellung einer komplexen Seite mit Frames, sondern es wird auch in den einzelnen Frames die vorher betrachtete Position wieder eingestellt, so daß man mühelos Inhaltsveränderungen an einer bestimmten Stelle überprüfen kann, ohne mühsam hin- und hrzuklicken. (Das setzt natürlich voraus, daß der Microsoft Internet Explorer 4.01 oder eine spätere Version installiert ist.)

Man setzt also ein Browserfenster auf die Datei mit der Framedefinition und kann nun bequem und ohne komplizierte Eingriffe die abhängigen Frames bearbeiten und die automatisch aktualisierte Anzeige im Zusammenhang beobachten. Natürlich kann man auch Browserfenster auf beliebige einzelne HTML-Dateien (auch von Unterframes) setzen, wenn dies zur Überprüfung gewünscht wird, auch mehrere verschiedenen HTML-Textfenstern zugeordnete Browserfenster werden aktualisiert.

Damit rückt der SLRE der Arbeitsweise eines WYSIWYG-Editors wieder ein Stück näher, ohne auf die textbasierte Arbeitsweise zu verzichten, indem man nach einer Änderung der Seitendefinition wenige Sekunden später ohne eigenes Zutun beziehungsweise kompliziertes Herumnavigieren in den voneinander abhängigen Seiten das entsprechende Layout angezeigt bekommt.

Zugegebenermaßen sind diese Eigenschaften im Augenblick vor allem für Benutzer von hochauflösenden Bildschirmen (1152x824 oder höher) und schnellen Rechnern von Interesse.

Gegenüber bisherigen SLRE-Versionen besteht der Vorteil im praktischen Einsatz vor allem darin, daß man nach der Bearbeitung einer Unterseite nicht mehr die Hauptseite (mit der übergeordneten Framedefinition) suchen und anwählen muß, um von dieser aus ein Update des Layouts der Webseiten zu erzielen. Das reduziert die notwendigen Arbeitsschritte beim Entwurf von komplexen Webseiten erheblich.

Weitere kleinere Verbesserungen bestehen in der Neuaufteilung der Schnellschaltleiste für die Gestaltung von Webseiten, die jetzt aus zwei untereinder angeordneteten Schalterreihen besteht. Dabei wurden einige Schalter für neue Eigenschaften vorgesehen, die erst demnächst implementiert werden.

25. August 1998 - S.49862: Siehe Verbesserungen und Bugfixes.

Test des SLRE

Ich bin natürlich weiterhin an Testerfahrungen interessiert. Beachten Sie die Hinweise zur Installation (bei Download des SLRE). Klären Sie zunächst folgende Punkte:

Bitte teilen Sie mir Probleme beim Betrieb mit, damit ich so schnell als möglich Abhilfe schaffen kann. Allen Testteilnehmern schon im Voraus Dank für ihre Mühe!



Download des SLRE

Download der aktuellen Freeware-Version (.EXE) des SLRE (aktuelle Version siehe Anfang der Seite): slreexe.zip.

Bitte beachten Sie zum nachfolgenden Source-Download der Freeware-Version unbedingt die nachfolgenden Hinweise!!!

Download der Quelltext- und Projektdateien des SLRE für Delphi 5: slresour.zip.

Wegen der aktuellen Diskussion um Rechte an GIF-Verfahren und Bildern verweise ich hier lediglich auf die Seite von Anders Melander, dessen Komponente ich erfolgreich erprobt habe:

http://www.melander.dk/delphi/gifimage/

Bitte beachten Sie für DELPHI 4!!! unbedingt die Datei "Liesmich.rtf" in dem obigen Paket, deren Inhalt ich hier wiedergebe!

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zum Compilieren des SLRE!

Stand 24. 08. 1999, Release S.49914

Der SLRE ist ein ziemlich komplexes Anwendungsprogramm. Sie tun sich selbst einen Gefallen, wenn Sie die nachfolgenden Hinweise genau studieren. Wenn Sie irgendwelche Probleme haben, informieren Sie mich bitte sofort! Weisen Sie mich auch auf Auslassungen, Unklarheiten, Fehler etc. in dieser Anleitung hin! Sie helfen damit nicht nur sich selbst, sondern auch anderen. Ich habe mich bemüht, die Projektdateien so zu gestalten, daß sie auch auf einem anderen System compilierbar sind, aber es ist in der Anlaufphase nicht ganz auszuschließen, daß mir dabei noch Fehler unterlaufen sind! Generell gehe ich natürlich davon aus, daß Sie die in der c't 9/98ff bzw. c't 18/99 veröffentlichten Artikel gelesen haben, ehe Sie eigene Eingriffe in das Programm wagen.

Zum Delphi-Projekt

Installieren Sie möglichst alle, mindestens aber die beiden ersten Service-Packs zu Delphi 4.

Erzeugen Sie in Ihrem Delphi-4-Programmverzeichnis ein Unterverzeichnis mit dem Namen "SLR". Also beispielsweise "..Borland\Delphi 4\SLR".

Entpacken Sie alle Dateien aus dem Paket SLRESOUR.ZIP in dieses Verzeichnis. Neben den zu Delphi gehörenden Dateien befinden sich darin auch einige vom SLRE erzeugte Konfigurationsdateien. Diese werden zwar (überwiegend) auch vom SLRE beim ersten Schließen selbst erzeugt, um sie korrekt einzustellen bedarf es aber einer besonderen (andernorts beschriebenen) Vorgehensweise. Ohne diese Dateien verhält sich der Editor zunächst in manchen Dingen etwas seltsam. Diese Dateien müssen sich im selben Verzeichnis wie das später erzeugte SLR.EXE befinden! Die komplette Konfiguration des SLRE ist recht komplex, ich habe dazu leider noch keine umfassende Anleitung. Experimentieren Sie ggf. mit dem Dialog "Einstellungen|Globale Einstellungen".

Laden Sie dann in Delphi die Projektdatei "SLR.DPR". Überprüfen Sie die Pfade unter "Projekt|Optionen|Verzeichnisse/Bedingungen".

Wichtig: Damit der SLRE mit dem Microsoft Internetexplorer funktioniert, müssen Sie unter "Projekt|Optionen|Verzeichnisse/Bedingungen" im Feld "Bedingte Compilierung" den Eintrag "Define Explorer" machen!!! (Selbstverständlich müssen Sie zunächst, wie unten beschrieben, den Explorer 4.01 oder höher installieren und in Delphi importieren.)

Wenn Sie den Eintrag "Define Explorer" erst nachträglich machen, müssen Sie ev. mit "slr erzeugen" eine komplette Recompilation erzwingen. Kennzeichen für die erfolgreiche Kombination aus Compilieren mit der Compiler-Option und Installation des Explorers ist das Vorhandensein der "Blaue Weltkugel"-Buttons in der ersten Schaltleiste des Hauptfensters bzw. am rechten Rand der Lineal-Leiste in jedem Textfenster.

Schalten Sie die Compilerschalter für Hinweise und Warnungen ggf. ab. Es werden sonst etliche Hinweise über nichtverwendete Variable etc. ausgegeben. Diese werde ich später einmal beseitigen, aber im Moment fehlt einfach die Zeit dafür!

Öffnen Sie in "Projekt|Optionen" die Registerseite "Anwendung". Klicken Sie auf den Schalter "Symbol laden". Tragen Sie dort "Slr.ico" ein, damit das SLR-Logo in alle Fenster eingebunden wird (falls Sie dies wünschen). Das Logo besteht aus den Händen von Flavia (einer Brasilianerin), die ein Buch mit Erzählungen von Kafka liest (farblich verfremdet), siehe meine Fotoseiten.

Zunächst ist auf dem Entwicklungsrechner ebenfalls der Internet Explorer (mindestens Version 4.01!) zu installieren. Dann startet man das Delphi-Entwicklungssystem und klickt im Menü Komponente den Punkt "ActiveX importieren" an. In dem sich öffnenden Fenster mit dem Titel "ActiveX-Element importieren" wählt man den Eintrag "Microsoft Internet Controls (Version 1.1)". Es erscheinen die "Klassennamen" TWebBrowser_V1, TWebbrowser und TShellFolderViewOC. Die "Palettenseite" gibt die gewünschte Registerseite für die Komponentenpalette des Entwicklungssystems an, ich habe hier "Webbrowser" eingetippt. Das Unitverzeichnis "\Delphi 3\Imports" habe ich belassen.

"Installieren" erzeugt unter anderem eine Unit mit der "Kapselung" der Komponenten. Man kann die Vorgabe "In existierendes Package" "..\Delphi 4\Lib\dclusr40.dpk" belassen. In der nächsten Box bestätigen Sie, daß das Paket compiliert werden soll. Danach gilt es noch einmal nach erfolgter Compilierung "OK" anzuklicken. Schließen Sie das Package-Fenster und bestätigen Sie noch einmal, daß die Änderungen gesichert werden sollen. Nun gibt es in der Komponentenleiste eine neue Seite mit den Web-Komponenten.

Eine weitere Vorbereitung besteht im Import der Bibliothek ("Projekt|Typbibliothek importieren") Mshtml.tlb, die sich im "System"-Unterverzeichnis des Windows-Ordners befindet. Dies erzeugt eine Unit "Imports\MSHTML_TLB.pas" sowie "SHDocVw_TLB". Hinweis: Importieren Sie NICHT die SHDOCVw.dll!!!

Schalten Sie die Compilerschalter für Hinweise und Warnungen ggf. ab. Es werden sonst etliche Hinweise über nichtverwendete Variable etc. ausgegeben. Diese werde ich später einmal beseitigen, aber im Moment fehlt einfach die Zeit dafür!

Öffnen Sie in "Projekt|Optionen" die Registerseite "Anwendung". Klicken Sie auf den Schalter "Symbol laden". Tragen Sie dort "Slr.ico" ein, damit das SLR-Logo in alle Fenster eingebunden wird (falls Sie dies wünschen). Das Logo besteht aus den Händen von Flavia (einer Brasilianerin), die ein Buch mit Erzählungen von Kafka liest (farblich verfremdet), siehe meine Fotoseiten.

Stand 06. 07. 1998, Release S.9850

Ab dieser Version wurde eine neue Unit zur Darstellung von "animated GIFs" etc. eingebaut. Diese Unit ist Freeware, der Autor Anders Melander verlangt aber, daß seine Copyright-Hinweise und die kompletten Quellen weitergegeben werden. Außerdem sind die Installationshinweise zu beachten. Aus Zeitmangel lade ich im Augenblick einfach die Datei "gifimage.exe" (selbstentpackendes Archiv) mit der englischen Dokumentation getrennt hoch und verweise auf die darin enthaltenen (englischen) Installationshinweise. Entpacken Sie gifimage.exe am besten erst einmal in ein separates Verzeichnis und studieren Sie die darin enthaltene Dokumentation. SLRESOUR.ZIP enthält nur den Pascal-Text der Unit (was zum Compilieren aber ausreicht), damit das Paket nicht zu groß wird. Um die bisherige (weniger leistungsfähige) Unit "XGif" zu nutzen, ändern Sie die Uses-Anweisung in der Unit "HyperlinkForm":

implementation

uses SmallLittleFrame, SDateimanager, Frameedit, GIFImage, {xGif,} Clipbrd;

(statt GIFImage wieder xGif aktivieren). Sofern ich mich entschließe, diese Unit beizubehalten, werde ich mich bemühen, entsprechende deutschsprachige Installationshinweise aufzunehmen - schrecken Sie in der Zwischenzeit nicht davor zurück, mir gegebenenfalls entsprechende Fragen zu stellen!

Arbeiten mit dem SLRE

Wenn Sie nun den SLRE compiliert und gestartet haben, sollte er eigentlich genau diesen Text automatisch laden!

Machen Sie bitte am Anfang Sicherheitskopien von Dateien, die Sie mit dem SLRE bearbeiten, bis Sie davon überzeugt sind, daß Sie diese gefahrlos bearbeiten können - ich arbeite zwar seit vielen Monaten routinemäßig mit dem Editor, aber unerwartete Probleme sind nie auszuschließen! Strenggenommen sollten Sie so auch jedesmal dann verfahren, wenn Sie ein Update von mir in Betrieb nehmen (und natürlich auch nach eigenen Eingriffen in die Source, für die ich ohnehin keinerlei Verantwortung übernehmen kann).

Überprüfen Sie unter "Einstellungen|Globale Einstellungen|Datei-Einstellungen", ob das Häkchen bei "Sicherheitskopie (BAK) erzeugen" gesetzt ist und stellen Sie die Werte für "Autospeichern" wie gewünscht ein.

Zum Browserfenster: Die Datei "SLR.home" im Distributionspaket legt meine Homepage als die Seite fest, die beim Klick auf den Button "Zur eingestellten Homepage" geladen wird bzw. deren URL beim Öffnen des Browserfensters im URL-Feld erscheint. Ist das Feld leer, existiert "SLR.home" nicht. Um das zu ändern bzw. eine eigene Konfigurationsdatei "SLR.home" zu erzeugen, geben Sie im Feld "URL" die gewünschte Webadresse ein. Klicken Sie dann den Menüpunkt "Einstellungen|Als Startseite speichern" an.

Damit im Dateibrowser (Favoritenbrowser) andere Filter als nur "*.*" verfügbar sind, benötigen Sie die Datei "SLR.FIL", die ja im Paket enthalten ist.

Die Datei "SLR.FAV" ist in diesem Paket leer (0 Byte), da Sie ja nicht meine "Vorzugsverzeichnisse" gebrauchen können. Sie müssen erst selbst im Dateibrowser wiederholt benötigte Verzeichnisse in das Favoritenverzeichnis aufnehmen!

Viele nützliche Hinweise erhalten Sie einstweilen durch sorgfältige Lektüre der Webseiten "SLRE" bzw. des HTML-Kurses.

Nun wünsche ich - hoffentlich - viel Spaß und möglichst wenig Frust. Ich selbst habe diesem Programm eine beträchtliche Zeit meines Lebens gewidmet!

Ihr Johannes Leckebusch Alias Jödel

Kleiner HTML-Kursus

Hier finden Sie einen kleinen Kurs zum Erstellen von Web-Seiten in HTML mit dem SLRE und zugleich eine Anleitung zur Arbeit mit dem Tagassistenten. Jetzt aktualisiert!

Download des HTML-Kurses als ZIP-File aller HTML- und GIF-Dateien. Entpacken Sie alle in "html.zip" enthaltenen Dateien in ein geeignetes Verzeichnis und laden Sie dann mit dem SLRE-Browserfenster (oder einem anderen Webbrowser) die Ausgangsdatei "slre.htm"


Einige Grundsatzerklärungen

Nein, nein. Ich möchte nicht für den MS-Internet-Explorer statt Netscape Partei ergreifen. Diese Seite sollte auch mit beiden Browsern gleichermaßen darstellbar sein. Aber MS stellt nun einmal den IE als ActiveX-Komponente zur Verfügung, daher läßt sich dieser bequemer verwenden. Dennoch können - wie bereits weiter oben erläutert - auch beliebige andere Browser verwendet werden.

Ich will auch - einstweilen - nicht anderen Webeditoren Konkurrenz machen, noch möchte ich sagen, daß WYSIWYG-Editoren des Teufels seien (teuflische Versuchung: Man kann das ActiveX des MSIE4 auch dazu verwenden, einen grafisch arbeitenden HTML-Editor zu programmieren - aber das ist eine andere Geschichte). Allerdings habe ich mich mit einigen dieser Webeditoren schon ziemlich geärgert - besonders dann, wenn sie den HTML-Code meiner Seiten nach manuellen Korrekturen mit einem Texteditor wieder veränderten oder gar nicht laden mochten - oder wenn sie gar Seiten, die sie selbst erzeugt hatten, beim Laden und Speichern in unvorhersehbarer Weise veränderten.

Derartige Vorkommnisse weckten in mir den Wunsch, einen friedlichen Editor zu haben, bei dem ich ohne Klimmzüge sehe, was er tut, der nichts vor mir zu verbergen versucht, der nichts tut, das ich nicht will ... naja, das alte Lied, also, meinen eigenen.

Wenn ich ihn veröffentliche, will ich damit nur zeigen, wie man das Problem angehen kann - ohne den Anspruch auf eine perfekte Lösung zu erheben. Selbstverständlich ist mir aber alle Kritik, insbesondere Anregungen zu möglichen Verbesserungen, sehr willkommen. Soweit es meine Zeit und andere Umstände erlauben, will ich gerne darauf eingehen.

Der augenblickbliche Umfang der HTML-Funktionen, die vom SLRE unterstützt werden, stellt keinerlei Absichtserklärung dar. Es handelt sich einfach um einen Laborzustand - es wurden Dinge implementiert, die gängig und leicht zu verwirklichen erscheinen. Jedwede Kritik und Anregungen dazu sind uns willkommen.



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