| Auch dies ist ein Text aus meiner Schulzeit, der auf den Sturz eines Mädchens auf der Schultreppe zurückgeht, der mich so sehr erschütterte. Sie hatte sich aber nur sehr wehgetan. |
tod eines blauen mädchens![]() ein blauer vogel schießt aus den geöffneten lippen des mädchens hervor breitet sich in einem einzigen aufseufzen über den weiten, blauen einsamen himmel aus bildet verlorene rote punkte, grüne schals graue, gefrorene vögel fallen klirrend zur erde brechen sich an den blauen pfützen vergessenden wassers, das in gelben fontänen hoch emporschießt eine strömende, strahlende, schmerzende melodie verströmt sich in den blauen augen des blauen, von einer blauen schwarzen treppe am brunnen gestürzten mädchens blau spiegelnd abkühlt, verdampft, verfliegt, eingeschlürft wird zwischen die geöffneten lippen des blaue tränen weinenden blauen mädchens, schwarze, glänzende, verkrustete lippen, die einen brunnen gegessen haben das alte, fleischlose gemäuer zermürbt haben, zarte lippen eines blühenden, verlorenen, gefrorenen, klirrend gestorbenen mädchens, ausgelaufen, hingeblüht, verwest ausgestreckt am fuße des blauen brunnens, rauchend, blauen, vergessenden rauch ausstoßend, blaue, gefrorere vögel vom himmel schlürfend tanten, onkel, lokomotiven und dampfschiffe vom himmel schlürfend, in sich einschlürfend, aufgebläht seiend, duftend, blühend, blau blühend gelbe, verwirrte gänseblümchen gänseblümchen ausspuckend, über den ganzen himmel hinstreuend den brunnen zum himmel hinaufpustend, den ganzen himmel mit den grauen krümeln des brunnens bedeckend, ausgespien aus harten, toten schwarzen lippen. |
![]() zerbrochen, durchfurcht von blauen rissen, ein alter brunnen, stumm, taub, trocken gefüttert mit blauen spinnweben, gesponnen von blauen, vergesslichen spinnen, benetzt von betäubend duftenden tropfen blauen wassers, verstaubt mit blauem, gestorbenem gespensterstaub wachend über einen blauen platz mit blauen, marmornen platten gefaßt in blauem zement, der sich in die ritzen zwängt, kriecht, auf dem blaue vögel laufen, herumhüpfend auf dem boden, nach blauen krümeln pickend, hingestreut von schlafenden, blauen, durchsichtigen leuten die sich grün gegen den gelben himmel abzeichnen mit violetten, umhängenden taschen, in denen sie violette sachen transportieren zu blauen, verwesenden orten, wo blaue opas hocken und blau warten auf die blauen leute, die mit offenen mündern in blauer trance am brunnen vorbeischweben blaue wirbel, spuren in der luft hinterlassen den geruch von blauen ameisen, die den platz mit einem blauen, duftenden brei überziehen, in dem alles erstarrt. |
![]() dann läutet eine blaue glocke hellen blauen sturm über den blauen platz zerschallt mit ihrem blauen dröhnen die blauen leute saugt klirrend blau gefrorene vögel vom himmel saugt leute, onkels, tanten vom himmel tanten mit blauen brillen und blaue dampfschiffe die schwer auf dem platz aufschlagen in dem munde des blauen mädchens verschwinden dort blau anrichten, blauen rauch aufsteigen lassen aus dem hart verkrusteten schwarzen mund. |
![]() blaue elefanten trampeln blau über den blauen platz dahin, auf dem himmel erscheint eine blaue, stumpfe sonne, blickt blau auf das blau, parkbänke mit alten, blauen menschen verschlingend, blaue wolken blau bestrahlend, gelbe bäume mit einer blauen, die die alten blauen leute gefangenhält in blauem saft blau sinkt die blaue sonne nieder, blaue bäume sprengend, blaue spuren wirbel am himmel hinterlassend ein blauer regen fällt nieder, bricht sich an blauen, offenen mündern, blau dahinwehend, füllt blaue, blau trinkende menschen mit blauem glas. |
![]() zerschmilzt blaue mägen friert blaue bärte verloren ein, schlägt blaue, gefrorene klirrende vögel vom himmel herunter, daß sie auf dem blauen platz zerschellen in tausend blaue splitter, dabei einen blauen ton aussendend der die blaue glocke zum bersten bringt daß sie in den blauen brunnen fällt, zu den blauen kröten, fröschen. |
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