Blackdot
Ach Du liebe Annelies

Wie ist das schön,
ich neck Dich hin,
ich neck Dich weg,
wenn drauß in seinem Rausch
der große Regen fällt,
ich küsse Deinen Bauch,
und in meinem Bette
die süße Sonne lechzet.
Ach Du liebe Annelies.

Anderntags zuvor
sind wir spaziert,
Du hast im hellen Licht
die Schnecken abgelicht,
hast mich probiert,
und ich hab Dich belicht,
ich neck Dich hin,
ich neck Dich weg.
Ach Du liebe Annelies.

An diesem Tage dann,
als der große Regen fiel,
und in meinem Bett,
ich den Winkel deines Mundes
hab geküßt, und viel gespielt,
mit allen Deinen Sachen,
und wir mit Gummistiefeln
dem Regen trotzten,
und Du in meine Socken hast
die Hose festgesteckt,
wie praktisch manchmal
die Frauen sind.
Ach Du liebe Annelies.

Auf dem Mars, dem roten,
fährt ein kleines Auto rum,
zum Frühstück gibt es
heiße Milch zu dem Kaffee,
ein weiches Ei und auch
ein festes, alles bestens.
doch leider bist Du
ja schon wieder weg,
aus meinem schmalen Bett;
hab Dir nur den Tengelmann
gezeigt und auch den Metzger,
fandest noch ein lila
funkelndes Kristall.
Ach Du liebe Annelies.

Der Bach, er braust,
daß das Wasser nur so saust,
ich neck Dich hin,
ich neck Dich weg,
ach kommt bald wieder,
Es sind noch viele Bilder,
teils im Computer,
teils in den Wiesen hier,
die müssen wir uns holen.
Ach Du liebe Annelies.

Du hast auch,
neben allem Necken,
so viel Frieden hier
bei mir gelassen,
Dein Lächeln schwebt
in meinem Kopf,
sehe ich zum Horizont,
steht es am Himmel,
es läßt die Wolken
so verschmitzt da sein.
Ach Du liebe Annelies.

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