Zwei professionelle Film-/Diascanner von Nikon

(C) by Johannes Leckebusch 2002

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Im Auftrag von:
Stand: 04. 06. 2002


Wenn man sich entschließt, künftig auf die digitale Fotografie umzusatteln, einschließlich der Umrüstung aller Arbeitsmittel - also Farbdrucker statt Dunkelkammer etc. - stellt sich die Frage: Was wird aus den alten Beständen an Negativen oder Dias? Technisch gesehen ist das kein Problem, denn auch "analoges Filmmaterial" kann man ja einscannen. So läßt sich auch die herkömmliche Fotografie parallel noch weiterbetreiben - die hochwertige Spiegelreflexausrüstung muß man nicht abschreiben, und kann dennoch die Vorteile der neuen Technik nutzen.

Der Flachbettscanner, der gute Dienste im Büro oder zuhause beim Erfassen von mittel- und großformatigen Papiervorlagen (einschließlich Fotoabzügen) leistet, ist aber wenig geeignet, Kleinbild-Negative und Dias oder gar APS in hochwertiger Qualität zu digitalisieren. Dazu muß man sich dann doch einen richtigen Filmscanner anschaffen. Das ist nicht ganz billig - aber es gibt neben den richtigen Profigeräten auch preiswertere Modelle für den Heimgebrauch. Diesmal stelle ich zwei Modelle von Nikon vor: Den Coolscan IV ED mit USB-Port für cirka 900 bis 970 € und die professionellere Version mit Fire-Wire-Schnittstelle für etwa 1800 € (Beispielpreise von Internet-Anbietern).

Coolscan IV ED

Der Coolscan IV ED leistet an der USB-Schnittstelle im Prinzip mit seinen beachtlichen 2900 dpi und gegenüber früheren Modellen schnellen Scans befriedigende Arbeit - der nur das unter Windows 98SE auch nach mehrfach wiederholter vorschriftsmäßiger Installation ständig abstürzende bzw. blockierende hauseigene Programm Nikon Scan 3.1.2 im Wege steht (siehe weiter unten, auch zum mitgelieferten Ersatzprogramm Silver Fast). Bei üblichen Vorlagen werden recht gute Ergebnisse erzielt.

Das ist mein Standard-Problemnegativ. Es handelt sich um forciert entwickelten Ilford HP5, den ich bei der Theaterfotografie in Feuchtwangen benutzte. Die Negative sind sehr hart, die Lichter sehr dicht und die Schatten nur wenig durchgezeichnet.Problematisches Negativ - Standardscan
In der Standardeinstellung für SW-Negativvorlagen ohne Korrekturen wird das Ergebnis in den Schatten etwas zu weich, die Lichter sind nicht gut durchgezeichnet.Ausschnitt unkorrigiert

Durch geeignete Korrekturen in der Scannersoftware läßt sich das Ergebnis deutlich verbessern. Die Schatten werden schwärzer durch Begrenzen des Tonwertumfangs ...Problematisches Negativ nach Korrektur
... und in den Lichtern erhält man mehr Durchzeichnung durch Erhöhen der Analogverstärkung (hier als negativer Wert -0,5 ausgedrückt).Ausschnitt korrigiert

Auch hier ein problematisches (Farb-)Negativ. Es ist zwar richtig belichtet, aber sehr kontrastarm, da der Himmel bedeckt war und das Motiv insgesamt wenig kontrastreich. So wie hier mit der Standardeinstellung gescannt sah auch der A&P-Papierabzug in etwa aus (Coolscan IV).Unkorrigiertes blasses Farbnegativ
Nachdem meine Mutter ihre Unzufriedenheit über das Papierbild geäußert hatte, habe ich das Negativ in der Scanner-Software korrigiert. Die Farben kommen brillianter - allerdings tritt auch die Vignettierung durch das Zoom deutlicher hervor. Bei stärkerer Vergrößerung erscheint das Bild körnig - eine unvermeidliche Folge der ziemlich starken Kontrastanhebung (Coolscan IV).Korrigiertes blasses Farbnegativ
Ein Dia von einer meiner Spanienreisen. Hier habe ich die Farben so korrigiert, dass sie möglichst genau dem Dia entsprechen - das in seiner Lichtatmosphäre, wie sie damals im trockenen spanischen Sommer bei der ausgedörrten Vegetation entstand, für sich steht.Dia aus Spanien

Super Coolscan 4000

Schon seit fünf Jahren gibt es professionelle Filmscanner, die ein Dia oder Kleinbildnegativ mit 2700 dpi einscannen - wie der damalige Nikon LS 1000 zum stolzen Preis von 4300 DM. Etwas später waren Scanner mit leicht verbesserter Auflösung wie der Canon CanoScan FS 2710 schon für etwa 1500,- DM zu haben. Damals noch mit SCSI-Schnittstelle. Inzwischen gibt es von Nikon den hier gezeigten Coolscan IV mit USB-Schnittstelle und stolzen 2900 dpi, wobei sich das Preisniveau mit etwa 900 Euro aber gehalten hat oder sogar wieder höher liegt. Seit einigen Jahren werden auch Scanner mit 4000 dpi angeboten, die wie der neue Coolscann 4000 immer noch reichlich teuer sind (inzwischen mit FireWire-Anschluß). SCSI ist also out. Dem Scanner liegt für PCs, die noch nicht damit ausgestattet sind, eine FireWire-Karte zum Einbau bei. Sie war beim vorliegenden Gerät aber nicht nötig, da es klaglos an einer eingebauten Video-Schnittsteuerkarte von Elektronik-Design funktionierte.

Ein Kleinbild-Filmscan mit 2900 dpi liefert eine Auflösung von rund 10 Millionen Pixeln - auf etwa 10 bis 12 Megapixel wird allgemein der Informationsgehalt eines Kleinbild-Dias beziffert. Kann denn da ein Scan mit 4000 dpi, der um die 19 Millionen Pixel erzeugt, noch eine wesentliche Qualitätssteigerung bewirken? Die Antwort lautet schon nach ersten Versuchen deutlich: Ja!

Ehemaliger Diascan mit dem Nikon Coolscan 1000 bei 2700 dpi.Diascan mit Nikon Coolscan 1000
Heute legt ein Nikon Coolscan 4000 bei 4000 dpi doch noch etliches an Details und Schärfe drauf!Diascan mit Nikon Coolscan 4000

Software-Stress

Leider bereitet die beiden Geräteversionen beigefügte identische Software keine große Freude. Da wäre zunächst einmal Nikon Scan 3.1.2. Sie arbeitet sowohl als eigenständiges Programm wie auch als TWAIN-Modul (in gängige Fotoprogramme wie Corel Photopaint oder Adobe Photoshop eingebettete Schnittstelle) und bietet alle für die professionelle Arbeit notwendigen Einstellungen. Allerdings unter einer von den üblichen zu verhaftenden Designern verwursteten Oberfläche - an die man sich ja noch mit einiger Mühe gewöhnen könnte, wenn sie denn richtig funktionieren würde. Nach dem mühsamen und optisch sehr unschönen Start reagiert das Programm unendlich träge und blockiert Eingaben oft mehrere Sekunden, was eine flüssige Arbeit völlig unmöglich macht. In vielen Stunden des Herumprobierens habe ich schließlich herausgefunden, dass es deutlich besser läuft, wenn ich unter Windows 98 SE bei "Arbeitsplatz/Eigenschaften/Leistungsmerkmale/Dateisystem/Problembehandlung" den "32-Bit-Datenträger-Treiber" für den Protected Modus deaktiviere, was leider auch zur Folge hat, dass die CD-ROM-Laufwerke (mit den Bildarchiven) nicht mehr ansprechbar sind. Trotzdem stürzt das Programm auch dann nach 5 bis 10 Minuten regelmäßig ab - und zwar unabhängig davon, ob man damit arbeitet oder es einfach nur geöffnet läßt. Ursache dafür und für die Verzögerungen sind offensichtlich ständige Plattenzugriffe, mit denen es vermutlich andauernd seine aktuellen Einstellungen sichert. Eine Möglichkeit, dies abzustellen oder wenigstens auf einen erträglichen längeren Zeitabstand einzustellen habe ich leider nicht gefunden.

Die verquaste Oberfläche von Nikon Scan 3.1.2 würde man ja noch hinnehmen - wenn das Programm nicht die meiste Zeit damit beschäftigt wäre, zu überlegen, ob es Windows nur blockieren oder ganz zum Absturz bringen soll.Nikon Scan 3.1.2

Gerüchten zufolge soll das Programm eine Portierung vom Mac sein - wenn das stimmt, wurde diese sehr dilettantisch ausgeführt.

Silber ist nicht Gold

Nun wird noch ein zweites Scanprogramm names Silver Fast Ai mitgeliefert, das zwar "nur" als TWAIN-Modul oder Photoshop-Plugin arbeitet, dieses aber absolut flüssig und recht stabil. Man kann also Silver Fast nicht selbst als Programm aufrufen, sondern es meldet sich nur, wenn man nach der Installation die entsprechende "Import"-Funktion beispielsweise von Corel Photopaint oder Adobe Photoshop aus startet - es verhält sich also so ähnlich wie ein um zahlreiche Gerätefunktionen erweiterter Dialog, mit man sonst Fotodateien laden würde oder Bilder von einer Kamera überträgt.

Dass mir Corel Photopaint 7 bei einigen Scans abstürzte, liegt wohl mehr an diesem und dessen Problemen mit zu großen Bilddateien oder gedrehten Bildern. Mit Adobe Photoshop 6.0 gab es keine derartigen Probleme.

Ich hatte allerdings mit Silver Fast einige Anlaufschwierigkeiten. Nach ersten Versuchen mit Dias und SW-Negativen und einigem Herumprobieren wollte ich Farbnegative scannen - und erhielt völlig unbrauchbare Resultate, die so wirkten, als würde das Programm die Orange-Maskierung des Farb-Negativfilms ignorieren. Dadurch entstehen beim Scan solcher Filme extreme Farbverfälschungen in den Lichtern. Eine spezielle Einstellung dafür oder Profile für Farbnegativfilme (die sich ja auch nicht alle gleich verhalten) gibt es in der mitgelieferten Version Silver Fast 5 nicht, ... erst in der Version 5.5 ist ein entsprechendes Zusatzmodul mit diversen Filmprofilen vorhanden. Schließlich fand ich - nach ergebnislosem Recherchieren in der Online-Hilfe - durch Zufall heraus, dass das Problem durch Anklicken eines Buttons mit der Bezeichnung "Automatische Lampenhelligkeit" verursacht worden war. Dieser erscheint dann, abweichend vom Originalzustand, heller. Ob dieses "Highlighting" nun "Ein" oder "Aus" bedeutet, konnte ich ebensowenig herausfinden wie, was er eigentlich bewirken soll. Nachdem ich ihn auf den nicht erhellten Zustand zurückgesetzt hatte, wurde ein Film vom Typ "Agfa Vista 400" recht brauchbar gescannt.

Was auch nicht tun wollte war der sogenannte "Stapel"-Modus: Der sollte nach meinem Verständnis einen ganzen Filmstreifen mit bis zu sechs Negativen auf einmal scannen, dh. automatisch alle nacheinander. Tat er aber nicht - bis ich endlich dahinter kam, dass die von mir gewählte Einstellung "Durchsicht" statt "Dokumenteneinzug" (Menü "Allgemein" im Werkzeugfenster) falsch war - ich hatte das so verstanden, dass meine Film-Vorlagen "durchsichtige" Vorlagen seien. In der Einstellung "Dokumenteneinzug" klappte es dann - mehr oder weniger, leider wurden oft nicht mehr als drei Negative gescannt, auch wenn mehr markiert waren. Was in diesem Zusammenhang die deutschsprachige Einstellung "Durchsicht" bedeuten soll, blieb mir allerdings undurchsichtig.

Schade. Insgesamt ist das Programm einfacher zu bedienen und teilweise auch intuitiver, in manchen Teilen wirkt es aber auch amateurhaft. So ist für die manuell verstellbaren Gradationskurven eine feste Anzahl an Schiebepunkten vorgegeben, was ein ausgewogenes Verbiegen der gesamten Kurve recht mühsam macht, da man alle einzelnen Segmente nachjustieren muss. Üblich ist hier sonst das beliebige Setzen von Schiebepunkten, so dass man die gesamte Kurve mit nur einem Punkt nach oben oder unten ausbauchen kann, und wenn kompliziertere S-Kurven-Formen gewünscht werden, weitere Schiebepunkte hinzufügt.

Das Gelbe vom Ei ist die Oberfläche von Silver Fast 5 auch nicht. Wenigstens funktioniert es flüssig und ohne Absturz - und beweist damit, dass sogar der Super Coolscan 4000 auf einem schon betagten Pentium II mit 400 MHz, aber 256 MByte RAM, sehr wohl gut zu verwenden ist.Oberfläche von Silver Fast

Lästig ist auch, dass das Plugin bzw. Twain-Modul mit einer Fehlermeldung abbricht, wenn sich kein Film oder Dia im Scanner befindet - nach der sekundenlangen Anzeige "Gerät wird gesucht". Auch kann man das eingelegte Medium erst auswerfen, wenn man das Modul erneut aufruft - dann ist aber die Bearbeitung im Fotoprogramm wiederum blockiert. Von der rechten Maustaste hat Silver Scan auch noch nichts gehört - oh, halt, doch: Sie meldet in einem kleinen Feld "FS-Nikon LS-4000". Warum müssen nur die Designer derartiger Programme immer zu beweisen versuchen, dass sie viel klüger sind als die Gestalter von Windows? Das mag ja sein - aber da der Zweck von durch das Betriebssystem vereinheitlichten Oberflächen nun mal ist, dass man seine zentralen Menüs hat sowie - beispielsweise - kontextbezogene Arbeitshinweise mit der rechten Maustaste - sucht man derlei erst mal vergeblich und probiert lange ratlos herum, bis man sich auf die jeweilige Software-Hausphilosophie mit ihren sonstwo positionierten Bunt-Knöpfchen eingestellt hat. Wenigstens verzichtet Silver Fast auf die vielfach üblichen hässlichen Pop-Designs. Leider sind die mehrfach scheinbar unabhängig voneinander geöffneten Fenster so unabhängig nicht - Unterfenster blockieren meist die Bedienung aller anderen (verhalten sich also "modal) - wohingegen das "Densitometer"-Fensterchen meistens immer noch werkelt, auch wenn dies gar nicht angebracht ist. Es fehlt auch eine Möglichkeit, für einen Batch-Scan (ähm, je nach Fenster auch Stapelbetrieb genannt) für die einzelnen Negative individuelle Korrekturen einzustellen. Um zwischen den Vorschaubildern für verschiedene Negative auf einem Filmstreifen zu wechseln muss man immer wieder den Vorschauriegel aufrufen.

Was in Nikon Scan die Verstellung der Analogverstärkung ist, die sehr wichtig zur Anpassung an unterschiedlich dichte Negative oder auch Dias ist, heißt in Silver Fast offenbar "Lampenhelligkeit" - jedenfalls scheint deren Verstellung denselben Effekt zu haben. Der Tonwertumfang der AD-Umsetzung läßt sich damit allerdings nicht beeinflussen (siehe nachfolgende Bildbeispiele).


Limits austricksen: Negativ als Positiv scannen

Hoffnungslos zu hart ist dieses historische Negativ nach Ansicht von Silver Fast - was man auch immer einstellt, entweder gehen Lichter oder Schatten verloren, oder man schließt einen Kompromiss und beschneidet beide (Super Coolscan 4000 mit Silver Fast 5).Hoffnungslos zu hartes Negativ?
Die große Überraschung - als Positiv gescannt, so dass im Bildprogramm ein "Negativ" erscheint, das sich leicht umkehren läßt - erhält man ein weiches, in Lichtern und Schatten gut durchgezeichnetes Positiv (Gerät und Software wie oben).Als Positiv gescannt und dann invertiert

Trotz aller Verstellmöglichkeiten über Histogramm, Gradationskurven und "Lampenhelligkeit" ließen sich einige sehr harte SW-Negative nicht befriedigend umsetzen. Hier half - bedingt - ein alter Trick: Bei der Vorlagen-Einstellung "Positiv" erschien auf einmal der gesamte Tonwertumfang des Negativs im Histogramm mit deutlich Luft bei Lichtern und Schatten, so dass man den bildwirksamen Bereich erfolgreich eingrenzen konnte. Dass das Bild dann als Negativ an das Bildverarbeitungsprogramm übermittelt wird, stellt kein Problem dar - haben doch diese Programme eine Funktion zur Bildumkehr (Invertieren, Negativ) - es entsteht ein gut durchgezeichnetes Positiv. Leider blieb ein Problem - der Scanner setzte den Bildausschnitt auf dem Film hartnäckig um einige Millimeter neben den Bildbalken, so dass ein beträchtlicher Teil des Negativs nicht erfasst werden konnte. Die Anleitung weist darauf hin, dass dieser Fehler entstehen kann, wenn man den falschen Vorlagentyp (Positiv oder Negativ) einstellt - die angebliche manuelle Korrektur des Bildanfangs und Bildendes blieb jedoch ohne jede Wirkung, da Silver Fast in jedem Fall unmittelbar danach den Filmstreifen wieder automatisch auf Bildtrennungen scannte und exakt dieselben falschen Positionen ansteuerte. Im Extremfall müßte man den Negativstreifen zerschneiden und die Bilder in Diarähmchen packen ... keine befriedigende Lösung, nachdem es sich eindeutig um ein reines Softwareproblem handelt, das mit etwas flexibleren Einstellmöglichkeiten bequem und mit gutem Ergebnis umgangen werden könnte.

Knallhart - die Lichter im Gesicht ausgefressen, die Schatten in den Haaren und dem schwarzen Kleid zugerußt - so die "offizielle" Wiedergabe. Sicher kein ideales Negativ - aber ist es wirklich so schlecht? Aufgenommen habe ich es Anfang der 70er Jahre, es zeigt meine damalige Schulkameradin Sabine von Maydell.Hoffnungslos zu hartes Negativ - Ausschnitt
Erstaunlich - aus den "dünnen Schatten" holt der Positivscan jede Menge Zeichnung heraus - und auch das Gesicht ist wesentlich besser modelliert. Zugegeben - ein Bravourstück des Fotografen und Laboranten lag hier nicht vor - aber warum kann man nicht auf normale Weise herausholen, was doch im Negativ noch drinsteckt - dass der Scanner dies physikalisch bewältigt, wenn es ihm die Software nur richtig sagen würde, beweist dieser Vergleich.Als Positiv gescannt und dann invertiert, Ausschnitt

Sowohl der Coolscan IV ED als auch der größere Bruder Super Coolscan 4000 ED sind von der Hardware her empfehlenswerte, präzise und einigermaßen rasch arbeitende Scanner. Die Zubehör-Einschübe sind sehr solide gearbeitet. Die mitgelieferte Software holt aus den Geräten höhere Leistungen als früher heraus - aber sie steht einer bequemen Ausnutzung der technischen Möglichkeiten leider immer noch allzu oft mehr im Wege als dass sie diese unterstützen würde.



Coolscan IV ED (LS-40 ED)

Vorlagentyp:Kleinbildfilm (35 mm): Positiv- und Negativfilm, jeweils sowohl Farbe als auch Schwarzweiß, Filmstreifen mit bis zu 6 Aufnahmen.
Kleinbildfilm mit bis zu 40 Aufnahmen kann mit dem optional erhältlichen Kleinbild-Filmrollenadapter SA-30 gescannt werden.
Gerahmte Dias lassen sich mit dem optional erhältlichen Diarahmenadapter MA-20 (S) scannen.
Bis zu 50 Dias können automatisch im Stapelmodus mit dem als Zubehör erhältlichen SF200 (S) gescannt werden.

APS-Film (IX 240): Für APS-Filmpatronen (IX 240) wird der optional erhältliche APS-Filmadapter IA-20 (S) benötig.

Präparate: Für medizinische Präparate wird als Zusatz zum Diarahmenadapter MA-20 (S) der optional erhältliche Präparatadapter FH-GI benötigt.
Effektives Belichtungsfenster:22,5 x 34,3 mm beim Scannen von Kleinbildfilm mit dem MA-20 (S)
23,3 x 36 mm beim Scannen von Kleinbildfilm mit dem SA-21
16,1 x 26,9 mm beim Scannen von APS-Film
Effektiver Scanbereich:2565 x 3911 Pixel beim Scannen von Kleinbildfilm mit dem MA-20 (S)
2657 x 4104 Pixel beim Scannen von Kleinbildfilm mit dem SA-21
1836 x 3067 Pixel beim Scannen von APS-Film
Scansystem:Linearer Single-pass-Sensor mit Optik (Vorlage wird während der Abtastung nicht bewegt)
Lichtquelle:LEDs für Rot, Grün und Blau (RGB)
Sensor:CCD-Zeilensensor mit 2870 Pixeln
Farbseparation:RGB, durch LEDs
Optische Auflösung:bis 2900 Pixel pro Inch
A/D-Wandlung:12 Bit pro Grundfarbe (RGB)
Ausgabeformat:8-Bit oder 16-Bit-Farbe (RGB)
Scangeschwindigkeit:Kleinbildfilm: ca. 34 sek (von Nikon durch Tests bei einer Auflösung von 2900 dpi ermittelt; Zeiten für Datenübertragung und Bildschirmaufbau nicht berücksichtigt)
APS-Film: ca. 26 sek (wie oben)
Schnittstelle:USB (kompatibel zu Spezifikation 1.1)
Abmessungen:93 x 169 x 315 mm (B x H x T)
Gewicht:ca. 3 kg (ohne Zubehör)
Preis:ca. 899,00 € bis 971 €(Internetangebote)
URL:www.nikon.de

Super Coolscan 4000 ED (LS-4000 ED)

Vorlagentyp:Kleinbildfilm (35 mm): Positiv- und Negativfilm, jeweils sowohl Farbe als auch Schwarzweiß, Filmstreifen mit bis zu 6 Aufnahmen.
Kleinbildfilm mit bis zu 40 Aufnahmen kann mit dem optional erhältlichen Kleinbild-Filmrollenadapter SA-30 gescannt werden.
Gerahmte Dias lassen sich mit dem optional erhältlichen Diarahmenadapter MA-20 (S) scannen.
Bis zu 50 Dias können automatisch im Stapelmodus mit dem als Zubehör erhältlichen SF200 (S) gescannt werden.

APS-Film (IX 240): Für APS-Filmpatronen (IX 240) wird der optional erhältliche APS-Filmadapter IA-20 (S) benötig.

Präparate: Für medizinische Präparate wird als Zusatz zum Diarahmenadapter MA-20 (S) der optional erhältliche Präparatadapter FH-GI benötigt.
Effektives Belichtungsfenster:22,5 x 34,3 mm beim Scannen von Kleinbildfilm mit dem MA-20 (S) oder dem SF-200 (S)
23,3 x 36 mm beim Scannen von Kleinbildfilm mit dem SA-21
16,1 x 26,9 mm beim Scannen von APS-Film
Effektiver Scanbereich:3529 x 5379 Pixel beim Scannen von Kleinbildfilm mit dem MA-20 (S) oder dem SF-200 (S)
3654 x 5646 Pixel beim Scannen von Kleinbildfilm mit dem SA-21
2525 x 4219 Pixel beim Scannen von APS-Film
Scansystem:Linearer Single-pass-Sensor mit Optik (Vorlage wird während der Abtastung nicht bewegt)
Lichtquelle:LEDs für Rot, Grün und Blau (RGB)
Sensor:CCD-Zeilensensor mit 3964 Pixeln
Farbseparation:RGB, durch LEDs
Optische Auflösung:bis 4000 Pixel pro Inch
A/D-Wandlung:14 Bit pro Grundfarbe (RGB)
Ausgabeformat:8-Bit oder 16-Bit-Farbe (RGB)
Scangeschwindigkeit:Vorschau 13 sek bis 1 min 10 sek, Scan 38 sek bis 3 min 25 sek, je nach eingestellten Optionen
Schnittstelle:IEEE 1394/Firewire
Abmessungen:93 x 169 x 315 mm (B x H x T)
Gewicht:ca. 3 kg (ohne Zubehör)
Preis:ca. 1634,99 € bis 1849,00 € (Internetangebote)
URL:www.nikon.de

Johannes Leckebusch