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| Inzwischen ist es wieder Herbst geworden. Über die satten Farben und die meist stimmige Belichtung der LS443 kann man sich nicht beklagen. Mit einem Seitenverhältnis von 1:1,5 sind die Bilder ungewöhnlich "breitwandig", tatsächlich entspricht dies genau dem Seitenverhältnis von Kleinbildfilm, allerdings nicht dem harmonischeren Fotoformat, das auf Abzügen meist am rechten und linken Bildrand etwas abschneidet. Viele Digitalkameras haben von Hause aus ein quadratischeres Bildformat. |
Ganz neu (erhältlich ab Oktober) ist die LS443 von Kodak. Das LS steht für "Life Style". Mit einem Paketpreis von 650 Euro für die Vier-Megapixel-Kamera mit einem 3-fach Zoom (35 bis 105 mm Brennweite) von Schneider-Kreuznach inklusive Kamera-Dock-Station (Bildübertragung und Batterieladen) kehrt Kodak wieder zum "Bundle"-Konzept zurück, zumindest für dieses Modell. Die Docking Station (auch "EasyShare" genannt) ist allerdings nicht baugleich mit dem früheren Modell für die DX-EasyShare-Kameraserie. Auch eine Lithium-Ionenbatterie ist im Lieferumfang enthalten - aber keine Speicherkarte. Die Kamera enthält einen fest eingebauten Bildspeicher von 16 MByte, kann aber auch mit Multimedia-Speicherkarten von 32, 64 oder 128 MByte erweitert werden. Das Schneider-Variogon soll für weniger Randunschärfe, geringe Verzeichnung und neutrale Farbwiedergabe sorgen. Mit Mehrfeld-Autofokus (Scharfstellen auch auf Objekte außerhalb der Bildmitte), wahlweise manuellem Weißabgleich und Einstellung der Lichtempfindlichkeit, Langzeitbelichtung bis 4 Sekunden, Programmautomatik und vier Motivprogrammen, Videoaufnahme mit Ton, neuem, 4,5cm großem LCD-Display, geeignet für Innen bzw. Außenaufnahmen (Kontrastfilterscheibe) ist die Ausstattung reichhaltig. Sobald die Kamera über die Docking-Station mit dem PC oder Mac verbunden ist, startet die automatisierte Bildübertragung. Zum Bearbeiten, Ausdrucken (Super-Fotoqualität bis 13 x 18 cm, gut auch bis 20 x 30) oder Versenden per E-Mail ist die Kodak-Software EasyShare enthalten.
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| Auf dem Objektiv der LS443 prangt stolz der Schriftzug "Schneider-Kreuznach - Variogon 35-105 mm" - aber keine Angabe über die Lichtstärke |
Es ist ein bißchen merkwürdig, dass auf dem Objektiv zwar der optische Brennweitenbereich angegeben ist (umgerechnet auf Kleinbild), die bei anderen Kameraherstellern übliche Angabe der größten optischen Öffnung (Lichtstärke) aber fehlt. Im Handbuch, das lediglich als PDF-Datei auf CD mitgeliefert wird, findet man im Anhang unter "Technische Daten" die Angabe "Blende, max. f/2,8 - f/9,6". Blende 2,8 bei 35 mm ist noch ganz aktzeptabel (sozusagen im Mittelfeld), eine größtmögliche Öffnung von f/9,6 bei 105 mm wäre aber extrem lichtschwach und müßte zu sehr langen Belichtungszeiten und damit Verwacklungsgefahr führen. Ob diese Angabe wirklich stimmt, die f/9,6 also tatsächlich die größte Öffnung im Telebereich ist, oder aber die kleinste mögliche Blende, ist schwer nachzuvollziehen, da es keine Anzeige der Kamera über die Aufnahmedaten gibt. In den JPEG-Dateien scheinen auch keine näheren Aufnahmedaten abgelegt zu werden.
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Bei Baumästen gegen den Himmel am äußersten Bildrand sieht man zwar bei starker Vergrößerung durchaus Farbsäume, bei normaler Bildbetrachtung fallen diese aber im Gegensatz zu früheren Kameramodellen von Kodak nicht mehr so deutlich auf. Die Gegenlichtfestigkeit des Objektivs scheint recht gut. Dies ist ein extremer Ausschnitt (Pixel 100%) aus dem nächsten Bild weiter unten. |
Der (auf Kleinbild umgerechnete) Brennweitenbereich ist ordentlich: 35mm ist die "klassische Weitwinkel-Brennweite", und 105mm kann man als echtes leichtes Tele gelten lassen (bei 50 mm liegt die sog. Normalbrennweite), damit ist die Kamera für die meisten Aufnahmesituationen gut gerüstet. Wer ein stärkeres Weitwinkel oder eine extremere Telebrennweite braucht, kann zu Adaptern greifen, die als Zubehör erhältlich sind. Genauere Angaben zu den Vorsätzen liegen mir z. Z. nicht vor.
Bei den Bilddateien, die ausschließlich als JPEG abgespeichert werden, überrascht die sehr unterschiedliche Größe - ich erhielt bei detailarmen Bildern z. B. unter 500 KB, bei anderen über zwei Megabyte. Offenbar werden die Fotos sehr stark und inhaltsabhängig komprimiert (Einfluß kann man darauf nicht nehmen), was sich bei einer 100%-Darstellung auf dem Bildschirm in deutlich verwaschenen Details äußert (feine Bildinhalte sehen wolkig aus).
Obwohl bei diesem Motiv die Abendsonne direkt im Bild steht, ist der Kontrast gut, außer den unvermeidlichen, aber leichten Überstrahlungen gibt es keinerlei Reflexe - das spricht für die Güte der Optik. | ![]() |
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Die bisherigen Kodak-Digitalkameras bis zum relativ neuen Modell DX4330 sahen vielleicht ein wenig "hausbacken" aus und besaßen ein silbrig kaschiertes Plastikgehäuse. Das Gehäusedesign der LS443 ist nun schlanker und kantiger, die vordere und hintere Gehäuseschale sind aus Metall, lediglich der Mittelteil und der Ring um das Objektiv sind aus Kunststoff. Das Stativgewinde im Boden ist jetzt auch aus Metall - insgesamt also ein "edleres" Erscheinungsbild. Allerdings finde ich, dass die früheren Modelle mit dem leicht wulstigen rechten Gehäuseteil, in dem sich die Batterien/Akkus befanden, besser in der Hand lagen (wenngleich nur für Rechtshänder). Die LS443 enthält im nicht ausgebauchten Gehäuse einen sehr flachen Lithium-Akku, den man außer beim Einbau kaum zu Gesicht zu bekommen braucht, da er beim Einsetzen der Kamera in die Docking-Station geladen wird. Allerdings kann man den Akku sich auch verkehrt herum einschieben und das Batteriefach schließen, so dass die Kamera nicht startet (Schaden entsteht dabei keiner).
Auch diese Gegenlichtaufnahme wurde von der Automatik sehr schön belichtet. Die beste Schärfe liegt allerdings unten bei den Blättern auf dem Weg - hier könnte man, falls gewünscht, mit der Einstellung "Landschaftsaufnahme" eingreifen. | ![]() |
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Einen Objektivdeckel braucht die LS443 nicht, da die Optik beim Ausschalten vollständig im Gehäuse verschwindet und von einer Art Lamellentürchen verdeckt wird. Das Objektiv sitzt nicht mehr ganz am linken Gehäuserand, dafür aber der optische Sucher, dem allerdings Markierungen für den Paralaxenausgleich bei Nahaufnahmen fehlen - ebenso wie die Kennzeichnung des Messfeldes für Schärfe und/oder Autofokus. Die Kamera mißt je nach Menüseinstellung mit einem "Mehrzonenmuster", "Mittenbetont" oder "Mittelpunkt". Auch die Mehrzonenmessung reagiert aber auf die Ausrichtung der Kamera, so dass das Anmessen eines hellen Himmels oder dunklen Vordergrundes mit der Mitte des Sucherbereichs (Auslöser leicht gedrückt halten) deutlichen Einfluß auf die Belichtung hat. Auch ein Dioptrienausgleich für den Sucher fehlt, was mancher Brillenträger bemängeln wird, der lieber ohne seine zusätzliche Gesichtsoptik fotografieren möchte.
Die automatische Scharfstellung läßt sich getrennt von der Belichtungsmessung auf "Mittenbetont" oder "Mittelpunkt" umschalten, bei eingeschaltetem "Life-Display" erscheint auf dem rückwärtigen LCD ein etwas breiteres oder schmäleres Messfeld. Das Umschalten dieser Messcharakteristiken über das Menü ist umständlich und zeitraubend. Dafür werden die verfügbaren "Motivprogramme" Automatik, Sport, Nacht, Landschaft und Nahaufnahme bequem mit dem Einstellrad auf der Rückseite, das auch noch die Stellungen "Aus" und "Video" besitzt, gewählt und kurz auf dem LCD am Kamerarücken erläutert - in der jeweils eingestellten Menüsprache.
Normalerweise stellt die Kamera auf den Vordergrund scharf (oberes Bild), hier also auf die herbstlich belaubten Äste mit den Blüten. Der im Hintergrund befindliche Schliersee wird unscharf. Möchte man bei einem solchen Motiv den See im Hintergrund scharf bekommen, läßt sich das mit der Programmeinstellung "Landschaft" bewirken. Warum das untere Bild allerdings etwas überbelichtet wurde, ist nicht klar. Beide Bilder sind starke Ausschnittvergrößerungen. So perfekt wir bei manueller Scharfeinstellung wird das Ergebnis zwar nicht - aber immerhin kann man in vielen Fällen sein gestalterisches Ziel doch erreichen. | ![]() |
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Das Zoom wird mit der üblichen, eher unpraktischen Wippe rechts oben am Kamerarücken gesteuert, wobei vor allem die lange Nachlaufzeit stört, die ein feinfühliges Justieren der eigentlich stufenlosen Brennweitenverstellung verhindert: Selbst bei noch so kurzem Antippen der Wippe zoomt das Objektiv immer um einen größeren Bereich, Zwischenwerte lassen sich praktisch nicht einstellen. Drückt man etwas länger und läßt los, bleibt der Motor praktisch sofort stehen, was wohl einen Rezensenten zu der Wertung "Überhaupt keine Nachlaufzeit" veranlaßt hat. Wie dem auch sei - was mich stört, ist, dass man keine beliebig feine Einstellung der Brennweite vornehmen kann.
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| Auch dieses klassische Landschaftsmotiv belichtete die LS443 sehr exakt - vom Weiß in der Wolke bis zu den tiefen Schatten der tiefstehenden Abendsonne. Meistens wird der verfügbare Tonwertumfang sehr genau ausgenutzt, wie ein Nachmessen mit der Pipette in Corel Photopaint beweist - von seltenen Ausreißern, die jeder Automatik unterlaufen, abgesehen. |
Innerhalb des an sich ganz praktischen Einstellrades für die Belichtungsprogramme befindet sich der neuerdings in Mode gekommene Mikro-Joystick: Ein winziges Knöpfchen, das man nach oben, unten, links oder rechts bewegen kann, um Menüauswahlen zu treffen, ein senkrechter Druck auf das Knüppelchen hat die Funktion "Ok" bei der Auswahl von Einstellungen. Links vom Display gibt es noch Knöpfchen für "Delete" (Bilder-Löschmenü, in dem man einzelne oder alle Aufnahmen aus der Kamera löschen kann) und "Menü" für die gesamten, menügeführten Einstellungen. Rechts befindet sich ein "Share"-Taster für die automatische Bildübertragung per USB oder Docking-Station auf den PC, und "review" zum Anzeigen bereits aufgenommener Bilder (anstelle der sonst üblichen Einstellung "Wiedergabe" am Funktionsrad). Dass man so eben gemachte Aufnahmen betrachten kann, ohne das eingestellte Aufnahmeprogramm (z. B. für Nahaufnahmen, wenn man einzelne Blumen fotografiert) verstellen zu müssen, ist ganz angenehm. Auf der Oberseite befinden sich noch je ein Knöpfchen für Selbstauslöser oder Serienbildmodus, die Blitzfunktionstaste und last but not least der Auslöser. Im Vergleich zu manch anderen, vor Schälterchen und Zusatz-Modus-Tasterchen strotzenden Modellen der Konkurrenz eine vergleichsweise schlichte Ausstattung, was erfreulich ist. Trotzdem bringt es auch die LS443 damit auf insgesamt 10 Bedienelemente.
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| Vergrößert man Bildausschnitte extrem - hier auf 200% - so wirken farbige Strukturen, als wäre die Farbe ausgelaufen, feines Geäst verschwimmt. |
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| Auch beim bislang unbestrittenen Spitzenreiter in der 4-Megapixel-Klasse fielen mir schon deutlich erkennbare Verschwommenheiten bei extremer Vergrößerung auf, die wie JPEG-Artefakte wirken. Doch wirkt das Bild bei derselben Vergrößerung wie oben (auf 200%) deutlich strukturierter als bei der LS443. |
Aufgrund der einfach gehaltenen Einstellungen eignet sich die Kamera für diejenigen, die sich möglichst wenig mit Technik belasten wollen und mit einer schicken Kamera qualitativ hochwertige Digitalaufnahmen machen möchten. Für den engagierten Fotoamateur bietet das Gerät zu wenig zielgerichtete Einflußmöglichkeiten auf die Bildgestaltung. Außer den Motivprogrammen gibt es nur die Belichtungskorrektur um +/- 2.0 in Stufen von 0,5 EVU. Der Weißabgleich kann auf Automatik oder die Vorgaben Tageslicht, Glühlampen oder Fluoreszenz (Leuchtstoffröhren, nur eine Sorte) eingestellt werden, eine messtechnische Ermittlung der genauen Farbtemperatur gibt es ebensowenig wie Vorgaben für Zeit oder Blende. Selbst die Bildauflösungen wurden auf ein Minimum von drei Einstellungen "Optimal", "Besser" und "Gut" reduziert.
Während also die automatische Belichtung höchstes Lob verdient, die Farbwiedergabe satt und in der Tendenz eher warm ist, überzeugt die Schärfe und Farbauflösung der Bilder im Vergleich zur mehr als ein Jahr älteren Powershot G2 von Canon nicht ganz. Das drückt sich auch ganz interessant in den Dateigrößen aus: Die JPEG-Fotos der G2 sind bei höchstmöglicher Qualität typischerweise 2,3 bis fast 3 Megabyte groß. Die LS443 liefert manchmal Bilddateien von kaum einem halben Megabyte, typischerweise etwa 1,6 Megabyte. Ich fürchte, dass Kodak hier wegen des doch für eine 4-Megapixel-Kamera eher unzureichenden internen Speichers von 16 Megabytes eine sehr forcierte JPEG-Komprimierung implementiert hat, deren Güte man nicht - wie bei anderen Herstellern üblich - beeinflussen kann. So werden im Schnitt 12 Bilder in den Speicher gequetscht, was aber qualitativ seinen Preis hat.
Vergessen darf man dabei nicht, dass die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers bei der G2 bei 1175 Euro liegt (auch wenn sie inzwischen auch für unter 900 € zu bekommen ist), während Kodak für die LS443 eine UVP von 650 Euro angibt.
Allerdings ist zu hier gezeigten extremen Vergrößerungen und zu den Leuten, die mir manchmal per E-Mail klagen, dass die Bilder ihrer Digitalkameras bei Vergrößerung "unscharf" seien, zu sagen, dass jedes Photo, das man bei der Auflösungsgrenze des Mediums betrachtet, unscharf wirkt - auch bei Kameras, die mit Silberhalogenid-Film arbeiten. Entscheidend ist, dass man ein Bild, das mehr Pixel und bessere Details enthält, stärker vergrößern kann, als eines, das weniger hoch aufgelöst ist. Begnügt man sich mit genügend kleinen Abzügen, machen auch 3-Megapixel-Kameras "scharfe" Fotos. Daher hier noch einmal die Richtwerte-Tabelle, die ich einer Ausgabe der c't entnommen habe. Sie setzt sehr strenge Maßstäbe, die ich mit etwas wohlwollenderen praktischen Verwertbarkeitsregeln (letzte Spalte) ergänzt habe. Erst wenn eine Kamera unter Einhaltung dieser Vergrößerungsmaßstäbe keine befriedigenden Bilder liefert, liegt ein Grund vor, sie abzuwerten oder einen Defekt zu vermuten.
| Format | Perfekt bei Foto-Auflösung 250/300 lpi Entspricht Tintenstrahldruck bis 2800 dpi | Gutes Ergebnis ab ca. |
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| 9 x 13 cm | 1,75 bis 2,52 MP | 1,5 Megapixel |
| 10 x 15 cm | 2,25 bis 3,24 MP | 2 Megapixel |
| 13 x 18 cm | 3,51 bis 5,04 MP | 3 Megapixel |
| 20 x 30 cm | 9 bis 12,96 MP | 4 Megapixel |
Mehr zu dem Thema auf der Seite Pixelgiganten.
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| Trotz des Schneider-Variogons sieht man in extremen Motivsituationen in den Bildecken bei starker Vergrößerung farbige Säume an den Konturen und eine etwas unruhige Kantenbildung, die zudem von einem zu heftig arbeitenden Schärfungsalgorithmus zeugt. |
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| Kein ganz fairer Vergleich - ein halbes Jahr früher, an einem trüben Frühjahrstag, habe ich den selben Baum aufgenommen - aber mit der 5-Megapixel-Kamera Nikon Coolpix 5000. Vergrößert man das Bild ebenfalls auf 200%, sieht man ebenfalls schwache Farbsäume, aber insgesamt wirkt die Struktur deutlich feiner. Vor allem sind praktisch keine Artefakte wie JPEG-Strukturen und pixelig wirkende Stufen zu sehen. Nun wird man ein Bild normalerweise nicht in einer so starken Vergrößerung betrachten - sinnvoll ist auf einem Monitor eher eine Verkleinerung auf 50%. Dennoch sieht man, dass eine höhere Auflösung und insgesamt bessere Qualität aus einem Digitalbild doch noch deutlich mehr herausholen kann. |
In seinen neuesten Modellen (auch die 3,1 MP DX4330) setzt Kodak auf einen eingebauten Grundspeicher von 16 MByte, der bei der LS443 für ca. 12 Aufnahmen in höchster Qualität reicht, und die sogenannten Multimedia-Karten (SD oder MMC). Wer sich also in der Vergangenheit bereits CompactFlash-Karten höherer Kapazität mitsamt Lesegerät angeschafft hat, guckt in die Röhre - vom IBM-Microdrive, dem Superspeicher für hochauflösende Digitalkameras, gar nicht erst zu reden, den man zum Beispiel der G2 einsetzen kann.
Überzeugen Sie sich selbst im Vergleich von der Qualität der mit den Kameras gemachten Testbildern: Auf den Internetseiten können die Bilder nur in stark reduzierter Form gezeigt werden. Auf der Test-CD finden Sie die unveränderten Original-Kameradateien aller Testaufnahmen (und weitere, soweit der Platz reicht). Senden Sie bitte Euro 10,- (inkl. Porto, Verpackung und MWSt) mit dem Vermerk "CD Testfotos Pixelgiganten" an Johannes Leckebusch, Schlierseer Str. 27, 83735 Bayrischzell. Absender nicht vergessen! {;-)).
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| Easy-Share soll dem Windows-Benutzer á la Mac das Denken abnehmen - kann einen aber auch stark ins Grübeln bringen. Wer's mag ... Der eigentliche Vorteil des Rahmenprogramms ist zweifellos die Dia-Darstellung der Fotos, die einem normalen Windows-Inhaltsverzeichnis für diesen Zweck natürlich überlegen ist. |
Zur Übertragung von Bildern auf den PC oder Mac muß die mitgelieferte EasyShare-Software installiert werden. Auf Windows schließt dies einen USB-Treiber ein, mit dem die Kamera auch als "externes Laufwerk" angesprochen werden kann. Man kann dann zwei Explorer- oder Arbeitsplatzfenster öffnen und die Bilddateien per Drag and Drop mit der Maus in ein beliebiges Verzeichnis kopieren - wie von einer Diskette auf die Festplatte. Auch der umgekehrte Weg - also das Zurückspeichern von Bildern in die Kamera - ist so möglich. Danach haben mich wiederholt Benutzer gefragt - mit der Easy-Share-Software (also der Albumverwaltung selbst) geht das nicht.
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| Zumindest Windows 98 kann auch selbst Bildchen in einem Verzeichnis anzeigen, wie man hier sieht. Kurzanleitung dazu im Text unten. |
Wenig bekannt - aber möglich: Auch Windows kann die Bildchen anzeigen. So geht es (unter Windows 98): Verzeichnis mit der rechten Maustaste anklicken, "Eigenschaften" wählen. Das Kästchen "Miniaturansicht" aktivieren, so dass es ein Häkchen enthält. Dann Ansicht aktualisieren bzw. im Menü Ansicht "Miniaturansicht" einstellen. Bißchen umständlich - ich geb's ja zu!
Die Easy-Share-Software verändert das Datum übertragener Bilder: Es wird sowohl für "Erstellt" als auch "Geändert am" das Datum des PCs zum Zeitpunkt der Übertragung eingestellt. Nur wenn man die Kamera als externes Medium in einem Windows-Explorer-Fenster öffnet und die Bilddateien per Maus in ein Plattenverzeichnis schiebt, bleibt in "Geändert am" das von der Kamera gespeicherte Datum, zu dem das Foto gemacht wurde, erhalten. Auch hierbei werden von der Kamera als "Hochformat" aufgenommene Bilder als Hochformat übertragen, erscheinen also in beliebigen Photoprogrammen aufrecht. Offensichtlich speichert die Kamera anhand ihres Lagesensors die Bilder bereits entsprechend rotiert in die JPEG-Datei - das ist wirklich ein Vorteil, da das nachträgliche Rotieren in einem Bildprogramm wegen des notwendigen erneuten JPEG-Codierens zwangsläufig zu Qualitätsverlusten führt (für den Druck oder die Ausbelichtung auf Papier ist die Bildorientierung allerdings gleichgültig, hier ist der Druckertreiber für die zum Papierformat passende Ausrichtung zuständig).
Die Docking-Station ist als gleichzeitige Akkuladestation und für die Bildübertragung in den PC recht praktisch. Man kann aber das USB-Kabel auch direkt an die Kamera anstöpseln - sobald man diese einschaltet, startet ebenfalls die Übertragungssoftware. Schließt man deren Fenster, erscheint die Kamera dennoch als externer Datenträger wie oben geschildert. Auch das Kabel des Netzteils der Docking-Station kann man direkt an die Kamera anschließen und diese so auch ohne Akku betreiben (aufgeladen wird dieser so aber vermutlich nicht, jedenfalls gibt es keine entsprechende Anzeige).
| Bildformat: | "Optimal": 2448 x 1632; 4,0 MP, "Besser": 1800 x 1200 Pixel (2,2 MP) und "Gut": 1224 x 816 (1 MP) |
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| Speicher: | Intern 16 MB, optional SD-Karte oder MMC (32, 64 oder 128 MB) |
| Objektiv: | 35 bis 105 mm (KB-Äquiv.), max. Blende 2,8 (W) bis 9,6 (T), kleinste Blende? |
| Schärfenbereich: | 0,6 m bis unendlich, 0,13 bis 0,7 m im Makro-Modus. |
| Autofokus: | Mehrzonen, Mittenbetont |
| Sucher: | Optischer Zoomsucher, LCD Farb auf Kamerarückseite |
| Verschluß: | 1/2 bis 1/1000 sek.. Langzeitbelichtung manuell bis 4 Sekunden. |
| Empfindlichkeit: | ISO 100, 200 automatisch, ISO 100, 200, 400 manuell |
| Belichtung: | TTL-AE (Mehrzonen, Matrixmessung, Mittenbetont, Mittelpunkt). Manuelle Korrektur +/- 2 in 0,5-Schritten |
| Blitzmodus: | Automatisch, Aufhellblitz, Vorblitz (Verringerung rote-Augen Effekt), Aus. Reichweite 0,5 m bis 3,3 m (Weitwinkel), 0,5 m bis 2,0 m (Tele) |
| Weißabgleich: | Automatisch, Tageslicht, Glühlampen, Fluoreszierend |
| Schnittstelle(n): | Kodak-EasyShare Kamera-Station, USB, Video PAL/NTSC |
| Dateiformat(e): | JPEG |
| Software: | Kodak Easy Share Software (Übertragungssoftware für Windows 98, 98/SE, 2000, ME, XP, Macintosh OS X) |
| Computer: | Windows 98/ME/2000/XP, Mac |
| Stromversorgung: | Li-Ion, wiederaufladbar, 3,7 V, 1050mAh; Aufladung über Docking-Station. Netzadapter 5 V. |
| Gewicht: | 245 g (mit Batterie und Karte) |
| Größe (Breite/Höhe/Tiefe): | 109 x 61 x 37,5 mm |
| Besonderheiten: | Docking-Station "Kodak EasyShare, lädt Akku und überträgt Bilder per USB auf Knopfdruck. Garantie 2 Jahre. DPOF-Format. Serienbild-Funktion max. 3 Bilder in jeder Auflösung. |
| Lieferbares Zubehör: | Div. Vorsatzlinsen für Weitwinkel/Tele/Nahaufnahmen |
| Preis: | Inkl. Docking-Station 650,- € |
| URL: | http://www.kodak.de/ |