Netzhaut des Auges

Ein Blick mit dem optischen Kohärenz-Tomographen in die Netzhaut meiner Augen

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"OCT": Optische Kohärenz-Tomographie (OCT oder optical coherence tomography) nennt sich ein faszinierendes Verfahren, bei dem der Strahl eines Infrarotlasers ins Auge geschickt wird und die Netzhaut abtastet, um davon 3D-Ansichten und Schnittbilder anzufertigen. Der Augenarzt kann nach wenigen Minuten die von der Assistentin aufgenommenen Bilder auswerten und dabei auf der Netzhaut vor- und zurückfahren.

Hier ein Schnitt durch die Fovea centralis (gelber Fleck oder Sehgrube), der Ort des schärfstens Sehens. Dort befinden sich nur Zapfen für das Farbensehen, keine Stäbchen (Nachtsehen), und sie ist nicht von einer Schicht Nervenbahnen überdeckt.
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Ich habe zu fragen vergessen, was die andersartige Darstellung der Netzhaut (unten, rot mit dunklen Adern) genau bedeutet. Man sieht wohl auch die Stelle des blinden Flecks, wo die Sehnerven gebündelt durch den Augenhintergrund treten.

Die Fovea centralis hat ca. 1/2 mm Durchmesser.
Die dunkle Pigmentschicht hat vermutlich dieselbe Funktion wie die Lichthof-Schutzschicht auf einem Fotofilm. Zusätzlich soll sie an der Regenerations des Rhodopsins (Sehpurpur) beteiligt sein, das für das Nachtsehen notwendig ist.

Die Nervenzellen, die über den Stäbchen und Zapfen liegen, dienen der Vorverarbeitung der Seheindrücke - an die Sehzentren im Gehirn werden "nur" Abstraktionen wie "Umgebung ist heller" oder "Umgebung ist dunkler" (On-Off-Zellen) oder Differenzsignale der antagonistischen Farbkanäle Rot-Grün und Gelb-Blau gesendet.
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