Infrarotfotografie

Ein "quick and dirty"-Test, ob meine EOS 400D in der Lage ist, in Infrarotlicht zu fotografieren. Testmotiv: Eine Infrarot-Fernbedienung für ein Fernsehgerät, und ein unbelichteter, aber entwickelter Dia-Schwarzfilm als IR-Filter.

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Hier ein Test, ob meine Kamera (eine EOS 400D) ohne Umbau überhaupt Infrarot aufnimmt. Bei ISO 100, Blende 2,8 und 0,5 s Belichtungszeit in einem dämmerig beleuchteten Raum aufgenommen. Meine Hand hält eine Fernbedienung für einen Fernseher, der Zeigefinger drückt eine Programmwahltaste. Die an deren Front violett erscheinende LED ist für das menschliche Auge nicht sichtbar!
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Gleiche Situation wie oben, gleiche Aufnahmedaten (Kamera befindet sich auf einem Stativ und wird per Kabelfernauslöser betätigt), AF aus, Belichtungsprogramm "M". Mit der linken Hand habe ich einen Streifen entwickelten, aber unbelichteten Diafilm vor das Objektiv gehalten, der für das Auge schwarz aussieht (nur sehr helle Lichtquellen schimmern schwach hindurch). Dadurch erscheinen die unteren beiden Bilddrittel pechschwarz - nur die IR-LED der Fernbedienung leuchtet fast ungehindert durch diesen improvisierten "Infrarot-Filter" hindurch!

Dass sie violett aussieht, deutet darauf hin, dass die Grün-Sensoren in der Kamera das IR sperren, aber sowohl die Rot- als auch Blau-Sensoren darauf reagieren - und dass der IR-Sperrfilter vor dem Sensor eben nicht alles Infrarot total unterdrückt.
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