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Die Canon EOS 60D ist im Prinzip fast die Nachfolgerin der EOS 50D, also ein "Mittelklassemodell" mit "normal großem Gehäuse", das jedoch etwas verkleinert und leichter gemacht wurde, aber mit weiterhin erwachsenem Grifffaktor ausgestattet ist. Sie scheint aber nun eine neue "tiefergelegte Linie" unterhalb der mit der 7D eingeleiteten neuen Top-Crop-Klasse zu legen.
Hier mit dem Kit-Objektiv EF-S 18-135/3,5-5,6 IS. Rechts sieht man die Abdeckung für die Interface-Stecker etwas abstehen, da ich sie nicht ganz geschlossen habe, nachdem ich die Anschlüsse für AV und Kabelauslöser benutzt hatte.
Unter der sehr prominenten Entriegelungstaste für das Objektiv sucht man vergebens die Abblendtaste ...
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... sie hat die Seiten gewechselt und versteckt sich hinter dem Griffwulst (roter Pfeil). Ich finde es extrem unpraktisch ... mit welchem Finger welcher Hand soll man da hinkommen? Irgendwie geht es mit dem Fingernagel eines der Greifhandfinger, aber damit erst einmal die Taste zu ertasten ... muss man schon üben.
Links oben vorne findet man an der gewohnten Stelle den Auslöser (welch Erleichterung ...), dahinter das Einstellrad, das man normalerweise für die Belichtungszeit verwendet.
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Geöffnetes Fach für Kabelanschlüsse, von oben nach unten:
Eingang für externes Mikrofon HDMI mini-Ausgang Audio-/Videoausgang/Digitalanschluss Fernsteuerungsbuchse (hat jetzt denselben 2,5mm-Klinkenstecker wie die dreistelligen Amateur-Modelle wie 550D)
Unten am Sockel: Die 60D verwendet nur SD-, SDHC- und SDXC-Speicherkarten (Schacht auf der gegenüberliegenden Schmalseite)
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Von hinten gut erkennbar: Das LCD rechts oben, das stromsparend die wichtigsten Aufnahmedaten und den Batterieladezustand anzeigt. Hinten ein wahlweise zuschaltbarers großes Farb-LCD. Rechts oben auf dem Griffwulst das Wahlrad für die Zeit, auf der Rückseite rechts unten ein zweites Wahlrad beispielsweise für die Blendeneinstellung. In der Mitte davon die "Set"-Taste und darum herum ein innerer Ring, der eine Art Joy-Stick-Funktion hat. Das ist etwas irritierend, da man versucht ist, es zu drehen. Der eigentliche Steuerknüppel (Joystick) ist leider verschwunden.
Links oben das Einstellrad für den Aufnahmemodus, hier auf "M" gestellt Es hat nun einen Entriegelungsknopf in der Mitte, den man drücken muss, um es zu verdrehen. Der Ein/Aus-Schalter ist auch bei diesem Modell nun hierher gewandert und etwas schwer zu betätigen - mit Handschuhen gar nicht mehr.
Die kleinen, überall hin verschobenen Knöpfchen sind augenscheinlich weniger geworden. Sie sind überwiegend eher versenkt, was zwar versehentliche Betätigung reduziert, die Bedienung aber schon mit Fingerhandschuhen praktisch unmöglich macht.
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Wenn man die EOS 60D ausgepackt hat, ist da erst einmal gar kein rückwärtiges Farbdisplay zu sehen - genauer gesagt, es kehrt einem schnöde den (fühlbar metallischen) Rücken zu.
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Man kann es jedoch umdrehen und sich dort auf Wunsch die Aufnahmedaten anzeigen lassen (wenn man es nicht vorzieht, den Strom zu sparen und sie nur auf dem LCD oben abzulesen).
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