Im Bundle mit IBM-Microdrive:

Endlich die richtige Kamera für notorische Vielknipser

(C) by Johannes Leckebusch 2001

Stand: 15. 05. 2002


Bisher nervten die Hersteller von Digitalkameras ihre Kunden häufig damit, dass sie den Kameras Speicherkarten mit lächerlich geringen Kapazitäten beilegten. Das erste, was der frustrierte Fotograf machen muß, ist, weiteres Geld für eine Speicherkarte in vernünftiger Größe draufzulegen, weil er sonst nach kaum mehr als einem halben Dutzend Aufnahmen zum nächsten PC muß, um "abzuladen". Inzwischen halten sich die Kosten für Zusatzspeicher immerhin einigermaßen im Rahmen, wenn man sie mit den Kosten für eine Anzahl Filme vergleicht und bedenkt, dass die Speicherkarte ja immer wieder neu verwendet werden kann, sobald die Bilder im PC oder Notebook abgelegt wurden - siehe CompactFlash-Übersicht.

Die QV-3500EX von Casio wird wahlweise in der üblichen Sparausstattung mit 8-MB-CompactFlash-Karte (rund 6 hochauflösende Fotos) oder einer preiswerten Kombination ("Bundle") mit einem 340 MB großen IBM Microdrive verkauft. Das Microdrive ist eine winzige Festplatte im Gehäuse einer CompactFlash-Speicherkarte, mit beachtlichen Kapazitäten bis zu einem Gigabyte und mehr. Auf die mitgelieferte 340-MB-Version passen in der höchsten Bildauflösung, welche die Kamera zu bieten hat (immerhin 2048 x 1536 aus 3,3 Megapixeln), als JPEG-Dateien gepackt sagenhafte 245 Bilder: Fast so viel wie auf sieben 36er-Filme! Das reicht in der Regel für den ganzen Urlaub, ohne dass man die Bider zwischendurch auf einen PC oder ein Notebook "downloaden" muss. Das Microdrive ist zwar genauso lang und breit wie eine CompactFlash-Speicherkarte Typ I, es ist allerdings etwas dicker und entspricht somit dem sogenannten Typ II. In den Schacht der QV-3500 passen beide Typen. Das kostet dann statt der etwa 1430,- knapp 1800,- Mark, die etwa 370 Mark Mehrpreis gegenüber der Version ohne Microdrive, das sonst gut 500 Mark kostet, sind recht günstig.

Das Dreifachzoom mit dem Brennweitenbereich von 33-100 mm (umgerechnet auf die entsprechenden Brennweiten einer Kleinbildkamera), der vom kräftigen Weitwinkel bis zum mittleren Tele reicht, und der hohen Lichtstärke von 2.0 bis 2,5 lässt kaum mehr Wünsche offen. Die Kamera gehört zwar nicht gerade zu den Kompakten, ist mit 320 Gramm aber dennoch recht leicht und dank ihrer sehr zahlreichen manuellen Einstellmöglichkeiten (außer automatischen Belichtungsprogrammen z. B. Blenden- oder Zeitvorwahl sowie komplett manuelle Belichtung) auch für den ernsthaften Fotoamateur gut geeignet. Sie kann Bilder für höchste Qualität auch unkomprimiert im TIFF-Format speichern (dann passen immerhin noch 32 Aufnahmen auf das 340 MB Microdrive).

Foto-CD bestellen

Thiersee (Österreich)

Diese Aufnahme entstand am 2. September am Thiersee, Österreich, mit der QV-3500EX. Wenn Sie die auf dieser Webseite gezeigten Aufnahmen und viele weitere Testbilder (knap 90 Aufnahmen, teils in JPEG, teils in TIFF, alle von der QV-3500EX) auf CD (ISO 9660) erhalten wollen, senden Sie bitte DM 20,- oder Euro 10,- (inkl. Porto und MWSt) mit dem Vermerk "CD Testfotos Casio QV-3500EX" an Johannes Leckebusch, Schlierseer Str. 27, 83735 Bayrischzell. Absender nicht vergessen! {;-)).

Noch professioneller ist die QV-4000 mit 4,13 Megapixeln und 1 GB Microdrive. Mit einer maximalen Bildauflösung von 2240 x 1680 ist sie der Überflieger. Sie ist auf Wunsch mit einem ein Gigabyte großen Microdrive erhältlich.

Minuspunkte: Kein Standard-USB-Kabel, das mitgelieferte Kabel mit kameraseitigem Spezialstecker ist lächerlich kurz. Kein Lade-Netzteil im Lieferumfang (als Extrazubehör erhältlich), es lassen sich aber handelsübliche Batterien (Mignon/AA) oder die gleichgroßen, fast überall erhältlichen NiMH-Akkus verwenden.

Übrigens ist das Microdrive (wie auch CompactFlash-Karten) aus der QV-3500EX nicht nur schwer herauszunehmen - der Auswurfknopf schiebt es nur so wenig heraus, dass man es auch mit spitzen Fingern kaum zu fassen bekommt - es läßt sich auch nur mühsam wieder einsetzen, da es sich gerne verklemmt. Da sollte einfach etwas nachgebessert werden (bei der PowerShot G2 klappt es problemlos)! Und wenn ich schon beim Rummäkeln bin: Das Objektiv ist deutlich wackelig! Ob das nun auf die Schärfe einen nachteiligen Einfluß hat oder nicht - besonders vertrauenerweckend ist das nicht, trotz der stolzen Aufschrift "Canon Lens". Filtergewinde und Sonnenblende fehlen ebenfalls - wobei das völlige Fehlen jeglichen Lichtschutztubus bei den "total versenkbaren" Zoomobjektiven der Digitalen allgemein ein gravierendes Manko ist - sie sind absolut sonnenscheu! Über das besonders kurze USB-Kabel habe ich mich jedesmal geärgert, wenn ich die Kamera an den unter dem Tisch stehenden Tower anschließen wollte. Wenn man beim Einschalten der Kamera vergißt, vorher den Schutzdeckel vom Objektiv zu nehmen (der dessen Ausfahren blockiert), erscheint auf dem rückwärtigen Display eine Warnmeldung und die Kamera schaltet sich wieder ab. Da ich meistens nicht flink genug war, mußte ich fast immer zweimal einschalten ... Man sollte übrigens das zusätzlich beiliegende dünne Bändchen, mit dem sich der Objektivdeckel nach einigem Grübeln gegen Verlieren sichern läßt, nicht verschmähen (Tip: an einer Seite Deckel mitsamt bereits befestigtem Bändchen durch die Schlaufe ziehen, die man durch eine Öse des Schulerriemens gesteckt hat).

Leider gibt es bisher zu den QV-Kameras keine Treiber für Mac-Computer, so dass sie nur für Nutzer von Windows-PCs oder Notebooks geeignet sind. Mac-Fans möchte ich auf die hervorragende PowerShot G2 von Canon verweisen, in der sich übrigens auch Microdrives als Speichermedium verwenden lassen.

Fotografische Alleskönner?

Inzwischen sind die technischen Fähigkeiten von Digitalkameras, die auch für Fotoamateure erschwinglich sind, auf einem Niveau angelangt, das die Frage: "Kann man damit überhaupt richtig fotografieren" verlagert zu der Frage: "Was und wie kann ich damit fotografieren".

Badende im Kirchsee

Am 13. September, einem wunderschönen Herbsttag, fanden sich abends noch allerlei Besucher am Kirchsee (Oberbayern) ein. Manche wagten sich sogar ins Wasser.

Dabei stellen die Möglichkeiten einer Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven immer noch das Maß der fotografischen Dinge dar.

Zum Beispiel habe ich früher, nach ersten Erfahrungen mit der Bildschirm- und Druckauswertung der Beute von Fotostreifzügen, meist keine Lust verspürt, mit einer "Digitalen" Landschaftsaufnahmen zu machen. Das Gefühl "das wird ja doch nichts" lähmte meine Kreativität. Zwar bewegt sich die Landschaft nicht, sondern hält fein stille - was bis heute noch ein positives Merkmal ist, denn überraschendes Draufdrücken mögen die meisten Digitalkameras immer noch nicht (besser kommen damit solche klar, die wie die Nikon Coolpix 775 über einen kontinuierlichen Fokussier- und Belichtungsmessmodus verfügen, während andere beim Betätigen des Auslösers - und sei es "halb gedrückt" - immer noch anfangen, zu schärfen und belichtungszumessen).

Aber Landschaftsfotografie verlangt einfach zu viel Auflösung - und die richtige Belichtung war meist auch eine zu große geistige Herausforderung für die Belichtungsautomatik. Was ist Himmel, was Erde, warum ist hier so viel oder so wenig Himmel, dunkler Wald oder glitzernder See? In dieser Hinsicht hat mich die QV-3500 positiv überrascht - denkt man ein wenig mit, gelingen erstaunlich schöne Aufnahmen von Sonnenuntergangs- und Gegenlichtstimmungen, sowie von Himmelsspiegelungen in einem See.

Himmel über dem Kirchsee

Bei solchen Motiven mißt man am besten selektiv, dh. in einem definierten Messfeld, auf einen Bereich, der den Himmel mit einbezieht und speichert die Messung. Dadurch entsteht eine (gewollt) knappe Belichtung, die der abendlichen Stimmung entspricht und den von Kondensstreifen durchzogenen Himmel gut zur Geltung bringt.

Die zweite psychische Hemmschwelle bei den Fotoausflügen mit Testkameras war: Halte Dich zurück - Du kannst nur 8 hochauflösende Bilder knipsen. Und wer schleppt schon auf einem Wald- oder Bergspaziergang einen Laptop mit und möchte mitten im Moos oder auf dem Kletterpfad anfangen, mit den Kabeln rumzufummeln?

Gegenlichtszene

Daher habe ich mir neulich, obwohl immer noch nicht dauernder Besitzer einer Digitalkamera, eine 64 MB CompactFlash-Card gekauft. Das wahre Aha-Erlebnis bildete allerdings die QV-3500EX, die mit einem 340MB fassenden IBM-Microdrive geliefert wurde. In der höchsten Qualitätsstufe und als JPEG-gepackt fotografiert sie sehr zügig und läßt einem 245 Aufnahmen (rund sieben Filme!) lang kreativen Spielraum. Danach bin ich sowieso "fotomüde" bzw. bildblind.

Hügel in der Abendsonne

Etwas enttäuscht war ich allerdings, als ich auf einem Ausflug bei strahlendem Herbstwetter den TIFF-Modus (also ohne Kompression und damit möglicherweise verbundenen Qualitätsverlust) ausprobieren wollte. Nicht, weil dann nur noch 32 Bilder auf das Microdrive passen - das ist ja immer noch fast so viel wie auf einen 36er Kleinbildfilm. Sondern wegen des quälende Minuten dauernden Speichervorganges nach jeder Aufnahme, während dessen die Kamera zu keinerlei anderen geistigen Leistungen fähig ist. Da bangt man schon mal, ob von einer toll streifend beleuchteten Bergflanke nicht nachher die Sonne weg ist, oder ob man auf dem Rückmarsch noch länger in der doch schon recht frisch werdenden Herbstabendkühle ausharren soll, bis wieder was geht. Ganz zu schweigen davon, dass jegliche Schnappschüsse so unmöglich sind - der Urgroßvater mit der Plattenkamera hätte hier die Nase weit vorn.

Hoher, normaler und niedriger Aufnahmekontrast

Man kann jederzeit im Menü den Aufnahmekontrast verändern: "Normal" ist die Standardeinstellung (Bild Mitte). "Hoch" erzeugt hohe Kontraste (Bild oben), wird also bei Motiven mit niedrigen Kontrasten wie bei Dunst oder Nebel benutzt. "Niedrig" (unten) dagegen eignet sich zum Beispiel zur Aufnahme von Sonnenreflexen auf einem See - also für Motive mit extrem hohem Kontrast (über die Bezeichnung der Einstellungen kann man schon ins Grübeln kommen, und auf dem kamerarückseitigen Display läßt sich der Effekt nicht gut beurteilen).

Die unterste Aufnahme habe ich etwas aufgehellt (ohne den Kontrast zu verändern), da sie sehr knapp belichtet war und daher unerwartet dunkel wirkte.

Partygeeignet?

Inzwischen kann man Digitalkameras fast in allen fotografischen Bereichen verwenden - mit einer Ausnahme: Der Partyfotografie mit "available light" - also dem Fotografieren auf Festen mit dem vorhandenen Licht. Den allermeisten Knipsern wird hier nichts abgehen, da sie es ohnehin gewohnt sind, zu blitzen - und über einen eingebauten Blitz verfügt jede dieser Kameras. Der macht allerdings meistens Kaninchenaugen - wogegen auch der "Anti-Rote-Augen-Vorblitz" wenig hilft. Mit dem Thema "Blitzen oder nicht blitzen" will ich mich aber anderer Stelle (PowerShot G2: Mit oder ohne Blitz) beschäftigen. Thematisch verwandt, wenn auch von ganz anderen technischen Voraussetzungen ausgehend ist die studiomäßige Portraitfotografie.

Um ohne Zusatzlicht auszukommen, braucht man sehr hohe "Filmempfindlichkeiten" und ein lichtstarkes Objektiv, um noch genügend kurze Belichtungszeiten zu erreichen. Das Minimum wäre eine 1/30 bis 1/60 Sekunde, bei sehr ruhiger Hand und eher weitwinkliger Brennweite gelingen - vorausgesetzt die fotografierten Personen bewegen sich möglichst nicht - auch noch manche Aufnahmen mit 1/15 Sek.

Available Light - auf einer Geburtstagsparty

Wann immer sich die Gelegenheit bietet, versuche ich mit digitalen Testkameras auf Parties "ohne Blitz" zu fotografieren, um die Atmosphäre unverfälscht einzufangen. Die QV-3500 schlägt sich einigermaßen - die relativ hohe Empfindlichkeit von 500 ISO läßt viele Aufnahmen gelingen (1000 ISO oder höher wären wünschenswert und sind mit "herkömmlichem Film" durchaus erreichbar). Zu kühl wirkt allerdings der eher überkorrigierende automatische Weißabgleich - Kunstlicht mit Kerzen verliert so die "heimelige" Stimmung und die Gesichter wirken blau-rötlich angelaufen.

Ein weiteres Problem ist die passende Farbabstimmung. Da muß man erst einmal experimentieren - manche Kameras korrigieren Kunst- und sogar Kerzenlicht so stark, daß die Atmosphäre unnatürlich kühl wirkt, andere belassen es bei einem "heimeligen Gelbstich". Beurteilen kann man das erst, wenn man gemachte Aufnahmen auf einem korrekt kalibrierten Röhrenmonitor betrachtet - das Display an der Kamera und auch die LCDs von Laptops sind ungeeignet. Möglicherweise führt eine manuelle Einstellung des Weißabgleichs zu den gewünschten Ergebnissen.

Die Kamera bietet sehr vielfältige Einstellungen, die man recht individuell gegen Veränderung beim Ausschalten sichern kann. Dann darf man aber nicht vergessen, sie beim Einschalten in einer späteren, ganz anderen Aufnahmesituation zu überprüfen und ggf. zu berichtigen! Gerade die Einstellungen, die der kundige Fotograf gerne bewußt ändern möchte, sind im Menü nur sehr umständlich zu erreichen - und sei es nur, um sie zu überprüfen. Grundlegende Werte wie die voreingestellte Empfindlichkeit, die Art des Weißabgleichs und ev. auch der Belichtungsmessung sollten einfacher abrufbar oder gar permant angezeigt werden!

Überhaupt habe ich immer noch den Eindruck, daß die Softwaregestalter mancher solcher Kameras vor ihren Menüsimulationen am PC sitzen und ganz stolz darauf sind, wie einfach doch alles geht. Fehlte nur noch, daß man eine Maus an die Kamera anschließen muß! Daß ein Fotograf mal eben mit einem Handgriff gewisse Einstellungen nachprüfen oder verändern will, ohne sich erst langwierig mit Navigationstasten und - je nach Modell und Philosophie - unterschiedlichen Bestätigungstasten durch solche "kinderleichten Menüs" zu wühlen, die teilweise recht verschachtelt sind, dafür haben sie keinen Sinn. Derweil hat sich das Fotomotiv, das man optimal erfassen wollte, längst aus dem Staub gemacht!

Die wichtigsten Belichtungsmodi gehören zum Beispiel nicht ein Menü, sondern nach Altvätersitte auf ein oben gut sichtbares Einstellrädchen, wie zum Beispiel bei der Canon PowerShot G2 . Und der Weißabgleichmodus - lieber Gott, etwas, das es früher bei Fotokameras wirklich nicht gab, was aber, wenn eine unpassende Einstellung vergessen oder eine mühsam ausprobierte von der Kamera eigenmächtig wieder rückgesetzt wurde, Totalschaden anrichten kann - der muß halt dauernd und an auffälliger Stelle angezeigt werden.

Die Softwaretüftler haben sich auch mal wieder ganz was neues ausgedacht: Den "Best Shot"-Modus. Was mag denn das wohl sein? In der ansonsten sehr dürftigen gedruckten Anleitung der QV-3500EX heißt es: "Für Aufnahmen mit einem früher vorgenommenen Kamera-Setup, das durch Wahl eines Bildbeispiels aufgerufen werden kann." Na schön. Ausprobiert habe ich es nicht.

Das Fotografieren mit der QV-3500 hat Spaß gemacht, und die Ergebnisse sind sehenswert. Die Bedienung könnte aber praxisgerechter sein - besonders wenn man sie beispielsweise mit der PowerShot G2 des renomierten Herstellers von Fotokameras Canon vergleicht - vielleicht sollte Casio da mehr als nur das Objektiv ordern.

Technische Daten QV-3500EX

Bildformat:Max. 2048 x 1536; 3,3 MP, auch 1024 x 768, 640 x 480 (automatische VGA-Komprimierung für E-Mail-Versand)
Speicher:CompactFlash-Karte, 8 MB mitgeliefert; optional mit 340-MB IBM-Microdrive; ebenso verwendbar CompactFlash Typ I/II von 16 bis 128 MB, 1 GB Microdrive
Objektiv:33 bis 100 mm (KB-Äquiv.), max. Blende 2,0 (W) bis 2,5 (T), Blendenstufen F2 / 2,3 / 2,8 / 4 / 5,6 / 8 automatische/manuelle Umschaltung. Canon-Optik mit 58mm Filtergewinde
Sucher:Optischer Zoomsucher mit Dioptrienanpassung, TFT Farbe auf Kamerarückseite mit 122.100 Pixeln
Verschluß:60 Sek. bis 1/1.000 automatisch, manuell
Empfindlichkeit:100, 180, 300, 500 ISO (manuell oder automatisch)
Belichtung:Multi-, Spot-, Zentrumswert-Belichtungsmessung; Belichtungssteuerung: Programm AE / Blenden-Priorität-AE / Verschlußzeit-Priorität-AE / manuelle Belichtungssteuerung. Belichtungskorrektur -2 bis +2 EV in Einheiten von 1/3 EV.
Weißabgleich:automatisch, manuelle (4 Modes), manuelle Umschaltung
Schnittstelle(n):USB, Seriell, Video PAL/NTSC
Dateiformat(e):JPEG, TIFF (RGB), DPOF- und DCF-Format-Unterstützung (Vers. 2.1)
Software:Photo Loader-Software für Windows, Silverlab-PhotoFit 99 SE Interpolations- und Printersoftware für optimal angepaßte Ausdrucke bis zu ca. 7 Mio. Bildpunkten
Computer:PC/Windows
Stromversorgung:4 Mignon-Alkalizellen (mitgeliefert). Netzadapter oder Ladegerät und 4 NiMH-Akkus als Zubehör lieferbar.
Gewicht:320 g (ohne Batterien)
Größe (Breite/Höhe/Tiefe):134,5 x 80,5 x 57,5 mm
Besonderheiten:Optional im "Bundle" mit IBM-Microdrive 340 MB. Programme für Nachtaufnahme, Portrait, Landschaft, Makro; "Bestshot"-Programmsteuerung mit 28 vorprogrammierten Einstellungen und 36 weitere Programme. Garantie 2 Jahre
Lieferbares Zubehör:Netzadapter, Akku/Netzadapter-Kombination inkl. 4 Zellen, Kabelfernbedienung, Adapter für Filter, Vorsatzlinsen und Konverter.
Preis:QV-3500EX mit 8-MB CompactFlashcard: ca. ?
QV-3500EX-MIC mit 8-MB CompactFlashcard + 340 MB Microdrive: ca. 879,- €
URL:http://www.casio.de/.

Technische Daten QV-4000

Bildformat:Max. 2240 x 1680; 4,13 MP, auch 2048 x 1536, 2256 x 1504 (3:2), 1600 x 1200, 1024 x 768, 640 x 480 (automatische VGA-Komprimierung für E-Mail-Versand); Movie 320 x 240
Speicher:CompactFlash-Karte, 16 MB mitgeliefert; optional mit 1 GB IBM-Microdrive; ebenso verwendbar CompactFlash Typ I/II von 16 bis 128 MB, 340 M Microdrive
Objektiv:34 bis 102 mm (KB-Äquiv.), max. Blende 2,0 (W) bis 2,5 (T), Blendenstufen F2 / 2,3 / 2,8 / 4 / 5,6 / 8 automatische/manuelle Umschaltung. Canon-Optik mit 58mm Filtergewinde
Sucher:Optischer Zoomsucher mit Dioptrienanpassung, TFT Farbe auf Kamerarückseite mit 122.100 Pixeln
Verschluß:60 Sek. bis 1/1.000 automatisch, manuell
Empfindlichkeit:100 ISO
Belichtung:Multi-, Spot-, Zentrumswert-Belichtungsmessung; Belichtungssteuerung: Programm AE / Blenden-Priorität-AE / Verschlußzeit-Priorität-AE / manuelle Belichtungssteuerung. Belichtungskorrektur -2 bis +2 EV in Einheiten von 1/3 EV.
Weißabgleich:automatisch, manuelle (4 Modes), manuelle Umschaltung
Scharfstellung:Mehrfeld-AF, Spot-AF, manueller Fokus, Macro (6-20cm), unendlich, Fokus-Lock, Mehrfeld-Fokus (9 Felder), digitaler Softfokus
Schnittstelle(n):USB, Seriell, Video PAL/NTSC
Dateiformat(e):JPEG, TIFF (RGB), DPOF- und DCF-Format-Unterstützung (Vers. 2.1)
Software:Photo Loader-Software für Windows, Silverlab-PhotoFit 99 SE Interpolations- und Printersoftware für optimal angepaßte Ausdrucke bis zu ca. 7 Mio. Bildpunkten
Computer:PC/Windows
Stromversorgung:NiMH-Akkus (1600 mAh) mit Ladegerät mitgeliefert, auch 4 Mignon-Alkalizellen oder 3-V-Lithiumzellen verwendbar..
Gewicht:355 g (ohne Batterien)
Größe (Breite/Höhe/Tiefe):118 x 74 x 64 mm
Besonderheiten:Optional im "Bundle" mit IBM-Microdrive 1 GB. Programme für Movie, Panorama, Kontinuierliche Aufnahme, AEB-Aufnahme, Makro. 100 weitere Programme von CASIO CD zusätzlich installierbar. Erstellen eigener BESTSHOT-Programme. Garantie 2 Jahre
Lieferbares Zubehör:Netzadapter, Akku/Netzadapter-Kombination inkl. 4 Zellen, Fernauslöser, Adapter für Filter und Vorsatzlinsen.
Preis:QV-4000 mit 16-MB CompactFlashcard: ca. 650 - 750 €
QV-4000-MIC mit 16-MB CompactFlashcard + 1 GB Microdrive: ca. 988,- €
URL:http://www.casio.de/.


Nützliches für Digital-Fotofreaks

Für die dauerhafte Archivierung und Sicherung der Digitalfotos ist zurzeit ein CD-Brenner (Rekorder) die günstigste Lösung: Die Laufwerke kosten zwischen 200 und 400 Mark, die Rohlinge sind bereits für unter 1 Mark, Markenware bis ca. 1,60, wiederbeschreibbare ab etwa 2,50 bis 3,50 käuflich. Mit den ganz billigen CD-R-Rohlingen habe ich schlechte Erfahrungen gemacht: Manche Laufwerke können die beschriebenen CDs nicht lesen. Eine CD fasst 650 MB (über 460 hochauflösende Digitalfotos), es gibt aber auch höhere Kapazitäten wie z. B. 700 MB. CDs lassen sich leicht mit der Post verschicken, und im Format ISO 9660 beschrieben können sie sowohl auf PCs unter Windows als auch von Mac-Computern gelesen werden.

DVD-Brenner mit noch wesentlich höheren Kapazitäten sind im Kommen, aber noch verhältnismäßig teuer.

Speicherkarten

Vergewissern Sie sich, welche Speicherkarten in die jeweiligen Kameras passen. IMBs Compact-Flash-Drive verlangt einen "Typ II"-Slot für CompactFlash-Karten, der etwas dicker ist als die gewöhnlichen "Typ I" (gilt auch für Lesegeräte). Alle Preise können nur Richtwerte sein, da sich diese rasch ändern. Besonders bei Speicherkarten kann Markenware im Handel deutlich teurer sein. Die Anzahl Bilder bezieht sich auf den typischen Speicherbedarf in der höchsten Qualitätsstufe einer 3-Megapixel-Kamera (um 1,4 MB), bei geringerer Auflösung lassen sich erheblich mehr Bilder speichern. Dagegen speichert die 4-Megapixel-Kamera Canon PowerShot G2 auf dem 340-MB-Microdrive laut Anzeige bei leerem Microdrive "nur" 172 Bilder in der höchsten Auflösung bei geringster JPEG-Kompression (typische Bildgröße um 1,98 MB, kann aber im Endeffekt auf 1,3 oder kleiner komprimiert sein).

CompactFlash-Karten:

SmartMedia (speicherbare Bilder wie oben):

Compact-Flash-Drives IBM

Compact-Flash-Drives Toshiba

Leider passen die IBM-Microdrives nicht in alle Kameras, die CompactFlash-Speicherkarten verwenden - dafür ist ein Steckplatz nötig, der die dickeren "Typ II"-CompactFlash-Karten aufnehmen kann.

Inzwischen ist die Datenmenge, welche durch eine "Filmfüllung" auf dem Datenträger einer Digitalkamera entsteht, aufgrund der heute recht hohen Auflösung so stark gestiegen, dass das Übertragen der Bilddateien auch per USB-Port wieder zum Geduldsspiel werden kann. Lästig aus, wenn dann mitten in der Übertragung die Batterien bzw. Akkus schlapp machen und der Hersteller kein (Lade)-Netzteil mitgeliefert hat.

CompactFlash-PCMCIA-Adapter

Um CompactFlash-Karten in einem PCMCIA-Laufwerk auslesen zu können, benötigt man entsprechende Adapter. Diese gibt es für DM 29,- für Typ-I-Steckplätze, während die Version für die dickeren Typ-II-karten laut Hersteller SCM DM 59,- kostet.

Johannes Leckebusch