Semiprofessionelle Kamera mit Digitalsucher und 8 Megapixeln

Canons neue "Pseudo-Spiegelreflex"

(C) by Johannes Leckebusch 2004

Stand: 06. 07. 2004


Ursprünglich war eine Fotokamera ein lichtdichter Holzkasten mit einem Objektiv vorne und einer Mattscheibe hinten. Auf der Mattscheibe konnte der Fotograf - vom Außenlicht durch einen schwarzen Umhang abgeschirmt - das vom Objektiv erzeugte auf dem Kopf stehende Bild unmittelbar hinsichtlich Ausschnitt und Schärfe beurteilen. Wenn alles in Ordnung war, wurde die Mattscheibe gegen eine fotoempfindlich beschichtete Platte ausgetauscht. Die Kamera mußte natürlich unbeweglich auf einem Stativ montiert sein und fotografierte Personen möglichst die Luft anhalten - bei den damaligen langen Belichtungszeiten von mehreren Sekunden ohnehin eine zwingende Notwendigkeit.

30 Jahre Fotografiegeschichte

Alte und neue Kamera von Canon
Zwei unterschiedliche Generationen von gehobenen Amateurkameras - links Canon Ftb SLR (Single Lens Reflex) um 1970, voll mechanisch, mit eingebauter Messung TTL (through the lens) in definiertem Messfeld mit Nachführzeiger und einem Vivitar-Zoom 35-85 mm (Wechselobjektiv), konstante Lichtstärke f/2,8. Verschlußzeit B bis 1/1000 sek, Empfindlichkeitsmessbereich ISO 25 bis ISO 1600, Auflösung und Speichermedium: moderner Kleinbildfilm (12 Megapixel und mehr), bis 36 Aufnahmen pro Patrone. Alle Einstellungen manuell, Anzeige von Zeit und Belichtung per Kelle und Zeiger im Spiegelreflex-Sucher. Immer noch im Einsatz. Preis für Gehäuse damals um 400,- DM, Zoom etwa 1000,- DM. Vergleiche moderne preiswerte digitale Spiegelreflex-Kameras wie die Canon EOS 350D.

Rechts Canon PowerShot Pro 1, Baujahr 2004, fest angebautes Objektiv 28-200 mm (äqu.), Lichtstärke f/2,4-3,5, voll digital, Verschlußzeit 15 bis 1/4000 sek, Empfindlichkeitsbereich ISO 50 bis 400, Auflösung 8 Megapixel. Viele Programmautomatiken sowie Zeit- und Blendenvorwahl und manuelle Einstellung von Zeit, Blende, Zoom und Entfernung. Digitaler Okular-Sucher und zusätzlich herausklappbares Display am Kamerarücken. Speichermedium Compactflash Typ I und II mit bis zu mehreren Gigabyte, bei maximaler Auflösung 17 Bilder (Lieferumfang 64 MB) bis 144 Bilder (512 MB) und mehr je Speicherkarte. Preisempfehlung vom Hersteller damals knapp 1000 Euro!

Später, als die Kameras kleiner wurden und der zwischen zwei Spulen hin- und hergerollte "Film" erfunden war, gab es ein Problem: Man konnte hinten nicht mehr das vom Objekiv erzeugte Bild erkennen, weil der Film und die lichtdichte Rückabdeckung der Kamera im Weg waren.

Man erfand zwei Auswege: Zum einen den Sucher. Das ist ein kleines, einfacheres optisches System zum hindurchvisieren neben oder über dem Objektiv. Dadurch kann man ungefähr den Bildausschnitt erkennen - aber nicht mehr die Schärfe. Und bei Nahaufnahmen stimmte auch der Ausschnitt durch den seitlichen Versatz (Parallaxe) nicht so ganz. Bei billigen Kameras sind die für die Sucheroptik verwendeten Linsen auch meist sehr schlecht.

PowerShot Pro1: "Neo"-SLR mit hoher Auflösung

Vorderarnsicht mit ausgefahrenem Objektiv

In Telestellung fährt das Objektiv relativ weit heraus. Mitgeliefert werden Sonnenblende, Objektivdeckel und Schulterriehmen. Der griffige Einstellring mit dem roten Rand dient normalerweise zum Verstellen der Brennweite, bei besonderer Tastenbetätigung auch zur manuellen Scharfstellung, wobei automatisch die Mitte des Sucherbildes in einem vergrößerten Ausschnitt erscheint.

Der zweite Ausweg bestand darin, der Kamera zwei Objektive zu verpassen und hinter das zweite wieder die altbekannte Mattscheibe zu montieren - oft wurde sie auch oberhalb des Kameragehäuses waagrecht montiert, wobei das Bild über einen Spiegel nach oben geworfen wurde. Das sparte Platz und man konnte die beiden Objektive möglichst nahe aneinander bauen. Nun hatte man wieder eine Kontrolle über Schärfe und Tiefenschärfe ... blieb allerdings der Fehler mit der Parallaxe. Außerdem ist das Objektiv der teuerste Teil an einer guten Kamera - und den nur zum Durchgucken doppelt vorzusehen ... dennoch wurden Kameras nach diesem Prinzip vor allem als "Mittelformat"-Kameras hergestellt und sind bis heute in Gebrauch.

Irgendwann kam man auf die Idee, den eigentlich für das Kino erfundenen gelochten 35mm-Film in kleinen Fotoapparaten zu verwenden. Und jemand erfand die einäugige Spiegelreflex-Kamera - sie hat nur ein Objektiv. Das Bild wird über einen Spiegel nach oben auf eine Mattscheibe projiziert und über ein Prisma wiederum durch ein Sucherokular am Rücken der Kamera betrachtet - also in Aufnahmeblickrichtung. Durch das Prisma erschien das Bild aufrecht und seitenrichtig, und da es vom Aufnahmeobjektiv erzeugt wurde, stimmten auch Schärfe, Ausschnitt und Tiefenschärfe exakt. Das einzige Problem: Es fällt kein Licht auf den Film. Daher klappt ein sinnreicher Mechanismus im Augenblick der Aufnahme den Spiegel ganz schnell weg (es gab auch Kameras, bei denen man das vor der Aufnahme von Hand erledigen mußte).


PowerShot Pro1: Ergonomische Bedienung

Rückansicht PowerShot Pro1
Das auffälligste Steuerelement ist das relativ große Programmwahlrad (in der Anleitung als "Modus-Wahlrad" bezeichnet) rechts neben dem Suchereinblick (siehe auch Ausschnittsdarstellung unten). Grün hervorgehoben ist die Einstellung Auto (Vollautomatik), die nächsten Einstellungen bei Linksdrehung sind Programmautomatik, Blendenautomatik, Verschlusszeitenautomatik, Manuelle Belichtungssteuerung, C1 - Manuell 1, C2 - Manuell 2. Die letzteren beiden speichern diverse manuelle Voreinstellungen wie Zeit, Blende, Zoom oder Fokus. In der anderen Richtung gelangt man zu den Programmen für Portrait- oder Landschaftsaufnahmen, Nachtaufnahmen (Aufhellblitz für den Vordergrund, Langzeitbelichtung für den Hintergrund), Panoramaaufnahmen und Filmaufnahmen (Movie-Modus).
Schräg rechts darunter befindet sich der "Omni-Selektor", eine Vierfachwippe zur Einstellung von Belichtungskorrektur und Weißabgleich sowie zum Blättern in den einschlägigen Menüvorgaben.
Was rechts oben auf der Rückseite aussieht wie ein Auslöser nennt sich "Modus-Regler". Die Nase dient, je nach Verschieben nach rechts zum Einschalten im Aufnahmemodus oder zur Wiedergabe bereits aufgenommener Bilder. Um die Kamera abzuschalten drückt man das mit "Off" beschriftete Knöpfchen - also eine Art eigenwilliger Power-Schalter, dessen Betätigung beim Einschalten durch ein winziges Entriegelungsknöpfchen gesichert ist.
Der Auslöser befindet sich rechts vorne auf dem Griff- und Akkuwulst des Gehäuses, mit den üblichen Funktionen "halb gedrückt" zum Auslösen von Autofokus und Belichtungsermittlung und "durchgedrückt" für die Aufnahme. Eine Vielzahl von weiteren Knöpfchen am Kamerarücken und der Oberseite ist mit Sonderfunktionen, teils mehrfach, belegt, wie beispielsweise die Steuerung der manuellen Scharfeinstellung, Umschalten der Blitzfunktion oder des Makromodus (Blumensymbol links oben) sowie des Messmodus. Zum Beispiel klappt der normalerweise geschlossene Blitz hoch, wenn man in einer Aufnahmesituation den Auslöser halb durchdrückt, die nach Meinung des Kameraprozessors zum Verwackeln führen könnte - sofern man dies nicht eigens mit der Blitztaste links oben abschaltet.
Man braucht schon eine Weile, um diese diversen Schalterchen zu beherrschen, sie haben aber den Vorteil, dass man damit im Fotoalltag oft benötigte Einstellungen rasch und ohne Menühangeleien erreicht.
Rückansicht Ausschnitt

Schaut man sich heutige Digitalkameras an, so findet man die meisten der genannten Prinzipien wieder: Die Sucherkamera mit einem meist sehr billigen und schlechten separaten optischen Sucher - und all dessen Nachteilen, eine Art Nachbildung der Mattscheibenkamera in Form eines auf dem Kamerarücken angebrachten Displays, das "in Echtzeit" das durch das Objektiv auf den Sensor projizierte Bild wiedergibt, und seit einigen Jahren eine Variante des "SLR" (Single Lens Reflex)-Prinzips, bei dem man durch ein Okular an der Rückseite der Kamera über eine Lupe auf ein im Inneren angebrachtes Display schaut. Viele Kameras kombinieren auch zwei dieser Prinzipien - meistens Sucher und Display an der Rückseite oder Rückdisplay und "elektronischen Sucher".

Im professionellen Bereich gibt es auch "echte" SLR-Kameras nach dem einäugigen Spiegelreflex-Prinzip mit wegklappendem Spiegel. Ihr Vorteil: Das Mattscheibenbild ist dem eines elektronischen Sucheras an Auflösung deutlich überlegen - jedenfalls noch. Allerdings ist es oft dunkler, besonders, wenn man zur Beurteilung der Schärfentiefe bei kleineren Blenden die Abblendtaste drückt anstatt - wie normalerweise üblich - das Mattscheibenbild bei voller Blendenöffnung zu betrachten, weil es dann heller ist und sich die Schärfenebene exakter beurteilen läßt.

Neo-SLR - wirklich der Spiegelreflex ebenbürtig?

Schilfgras am Tegernsee
Schilfgras auf weißblauem Himmel, mit Berggipfeln garniert, serviert am Tegernsee.

Eigentlich scheint das auch "Neo-SLR" genannte Konzept der elektronischen Single-Lens-Kamera die konsequente Umsetzung moderner Technik für alte Problemstellungen zu sein - der elektronische Sucher kann nicht nur Ausschnitt und Schärfe sowie Tiefenschärfe exakt wiedergeben, sondern sogar den Einfluß von Belichtungs- und Farbkorrektur bzw. Weißabgleich, Aufhellung bei Nachtaufnahmen und - unmittelbar nach dem Auslösen - auch noch den Einfluß der Belichtungszeit auf Bewegungsunschärfe. Noch allerdings, muß man einschränkend sagen, sind Auflösung und Farbqualität der verbauten elektronischen Sucher noch nicht befriedigend. Sie sind aber gegenüber ersten derartigen Lösungen so viel besser geworden, dass man beispielsweise bei der Canon PowerShot Pro1 damit durchaus leben kann.

Schaue ich abwechselnd auf die gleiche Szene durch den Sucher meiner 30 Jahre alten Mittelklasse-Spiegelreflex und den der PowerShot Pro1, so fällt der Vergleich traurig aus - für die Pro1. Das Bildfeld der alten Ftb ist mindestens linear doppelt so groß. Da das Bild natürlich bei Weitwinkel verkleinert und bei Tele vergrößert erscheint, habe ich diejenige Brennweite gesucht, bei der die Objekte beim Blick durch den Sucher in der gleichen Größe erscheinen wie mit freiem Auge - 65 mm. Bei der Pro1 ist das erst etwa bei der (umgerechneten) Brennweite von 135 mm der Fall. Man könnte also selbst dann nur ein Viertel so viele Bilddetails erkennen, wenn das Display höher auflösend wäre - so aber sieht man auf dem im Vergleich zur herkömmlichen Kamera nur etwa ein Viertel der Fläche einnehmenen Blickfeld sogar noch die Pixel des Displays. Bei Weitwinkelaufnahmen kann man Einzelheiten des Motivs kaum noch erkennen. Schließlich beträgt die Anzahl Pixel des elektronischen Suchers nur 235 000 Pixel, was weniger als der kleinstmöglichen Bildauflösung von 640 x 480 entspricht.

Schilfufer am Tegernsee
Das ist auch eine schöne Auffassung des Motivs - aber ein Sucherkameraknipser wird selten darüber hinauskommen, weil er nicht vom Blick durch das Objektiv verführt wird - wie bei der obigen Aufnahme

Das erklärt wohl, warum beim Fotografieren im freien Feld das "richtige" Spiegelreflex-Fotofeeling nicht aufkommen will. Man kann einfach nicht klar und mühelos genug erkennen, was man eigentlich fotografiert bzw. wie das Foto ausfallen wird. Naja, das ist ein bißchen hart gesagt, denn wie die hier wiedergegebenen Aufnahmen zeigen, verführt die Pro1 sehr wohl zum gestalterischen Fotografieren - es fehlt nur etwas der letzte Kick!

Problemzone Autofokus

Wenn ich dann auch noch vergleiche, wie rasch und mühelos ich auf dem großen Mattscheibenbild der SLR scharfstelle, außer bei sehr schlechtem Licht - können mir sämtliche ratlosen Autofokussysteme gestohlen bleiben. Hier schneidet leider die Pro1 auch im Vergleich zu anderen Kameras ihrer Klasse schlecht ab (siehe Test c't []). Tatsächlich gibt es auch bei Landschaftsaufnahmen immer wieder Situationen, in denen - auch am hellichten Tag - der Autofokus einfach keine Schärfe findet und dies durch ein warnend gelbes Fokusrechteck statt eines grünen anzeigt. Man muss dann eine kontrastreichere Stelle im Bild suchen, diese anvisieren und es erneut mit halb gedrückten Auslöser versuchen, diesen halb durchgedrückt halten und dann wieder auf den gewünschten Bildausschnitt zurückschwenken und abdrücken. Wenn dies bei mindestens der Hälfte aller Aufnahmen passiert, kann es zur zeitraubenden Qual werden.

Von Zeit zu Zeit, wenn ich eine neue Digitalkamera in die Finger bekomme, die einen Meilenstein der Entwicklung darzustellen scheint, stelle ich wieder diesen Vergleich an: Kann die neue Technik der alten das Wasser reichen oder übertrifft sie gar in manchem? Nein, leider ist es - zumindest in dieser Preisklasse - immer noch nicht so weit. Das Fotografieren mit Digitalkameras hat seine Vorzüge und reicht für die meisten Zwecke vollkommen aus. Ich fotografiere heute auch schon längst mehr digital als analog, aber so lange meine alte Liebe Ftb sich als fotooptisches Instrument noch so klar überlegen zeigt - wird sie nicht aufs Altenteil geschickt.

Zweifellos ist die Pro1 eine hervorragende Kamera, und wer derzeit im gehobenen Amateurbereich beste Bildqualität sucht, dem empfehle ich sie. Es ist nur die Frage, ob es schon an der Zeit ist, so viel Geld zu binden. Denn eines ist ganz sicher: Niemand wird in 30 Jahren diese Kamera in die Hand nehmen und seufzend feststellen, dass sie immer noch allem dann neumodischstem Zeugs in den meisten Punkten haushoch überlegen ist ...

Uferdurchblick
Solche traumhaften Durchblicke muß der Fotograf im Vorübergehen sehen - und dann seiner Kamera zeigen!

Da die mitgelieferte 64-MB-Karten mit etwa 17 Bildern Aufnahmekapazität bei bester Auflösung für Fotoausflüge zu mager war, habe ich meine alte Compactflash von Apacer (ebenfalls 64 MB) zusätzlich mitgenommen - die machte allerdings immer wieder Ärger: Nach einigen Aufnahmen meldete die Kamera eine Fehlfunktion der CF-Karte und nahm keine weiteren Bilder mehr auf. Zu Hause waren die Fotos meistens noch - bis auf das Letzte - herunterladbar. Die Karte selbst schien am PC - im Lesegerät formatiert und mit Scandisk überprüft - völlig in Ordnung. Wahrscheinlich ist sie einfach zu langsam für die Kamera, die inzwischen offenbar High-Speed-CF verlangt.

Nahaufnahmen

Nahaufnahme einer Blüte mit offener Blende im Telebereich
Bei offener Blende f/3,5 und Brennweite 200 mm (äquiv.) gelingt es, kleine Objekte in Nahaufnahmen durch Tiefenunschärfe vom Hintergrund abzuheben (leichter Ausschnitt).

Nahaufnahmen sind mit der Pro1 bis 50 cm im Weitwinkelbereich bzw. bis 1 m im Telebereich möglich. Der Makromodus erlaubt im Weitwinkelbereich eine Aufnahmeentfernung von 10 bis 50 cm, im Brennweitenbereich 63 mm bis 90 mm von 30cm bis 50 cm. Mit einer als Zubehör erhältlichen Nahlinse kommt man auch im Telebereich bis auf 33 cm heran und erreicht damit einen größeren Abbildungsmaßstab. Zum Aufnehmen von Blumen reicht es aber aber auch ohne das Zubehör einigermaßen, wie obige Aufnahme zeigt, dennoch sind die Werte nicht überragend. Um wieder einen Vergleich zu ziehen - bei SLR-Kameras mit Wechselobjektiven reichen Zwischenringe oder ein Balgengerät, um nahezu beliebig nahe an ein Objekt heranzugehen - mit meinem ollen Serie 1 Zoom von Vivitar kann ich mit Zwischenring sogar auf eine Fliege scharfstellen, die auf der Frontlinse sitzt.


Maikäfer auf dem Finger
Auch wenn die Pro1 ohne Zusatz im Nahbereich nicht so stark ist - dank der hohen Auflösung kann man bei scharfen Fotos auch durch Ausschnitte erstaunliche Details herausholen - wie diesen Maikäfer. Allerdings sollte man nicht - wie ich bei der Aufnahme unten - beim Blitzen vergessen, vorher die Sonnenblende abzunehmen - die macht sonst einen Schatten im unteren Bildbereich!
Maikäfer flieg!

Siebenfacher optischer Zoom

Mit einem siebenfachen optischen Zoom von der - auf Kleinbild umgerechneten - eindrucksvollen Weitwinkelbrennweite von 28 mm bis 200 mm erfüllt das fest angebaute Objektiv den größten Teil aller fotografischen Aufgaben. Das "klassische" Weitwinkel beginnt bei 35 mm. Der Telebereich kann mit einem als Zubehör erhältlichen Vorsatz um den Faktor 1,5, also auf stattliche 300 mm erweitert werden. Allerdings sind schon mit der Brennweite 200 mm verwacklungsfreie Aufnahmen aus der Hand nur bei einigermaßen guten Lichtverhältnissen möglich - als Faustregel gilt, die Belichtungszeit muß 1/Brennweite entsprechen oder kürzer sein, also bei vollem Zoom mindestens 1/200. Vor Verwacklungsgefahr wird durch ein eingeblendetes Symbol gewarnt. In diesem Fall sollte man ein Stativ verwenden oder die Kamera aufstützen. Die recht gute Anfangslichtstärke von f/2,4 sinkt leider schon rasch auf 2,8 und bei der "Normal"-Brennweite von 50 mm bereits auf 3,2, jedoch ist der verbleibende Endwert ab 85 mm von 3,5 immer noch recht gut. Man muss das in Beziehung zu der nicht überragenden maximalen scheinbaren Filmempfindlichkeit von ISO 400 sehen (das sind heute "mittelempfindliche" KB-Filme, dort sind Werte von ISO 800 bis 1000 nichts ungewöhnliches, verfügbar sind Materialien, die per Spezialentwicklung ISO 1600 und ein Mehrfaches davon erreichen - dann allerdings auch auf Kosten der Qualität). Hier gibt es auch schon Digitalkameras mit Werten bis 1600.


Wendelstein über Bayrischzell - 28 mm
Mitten in Bayrischzell Blick zum Wendelstein, der hoch über dem Ort thront - in der maximalen Weitwinkeleinstellung, entsprechend 28 mm bei Kleinbild.
Blick zum Wendelstein in Telestellung 200 mm
Vom selben Standort aus in voller Telestellung - entsprechend 200 mm Kleinbildbrennweite - demonstriert der selbe Blick den beachtlichen Zoombereich. Bei dieser aus ca. 2 km entstandenen Aufnahme fragte ich mich, ob man am Computer bei einer Ausschnittvergrößerung Details würde erkennen können, die mit freiem Auge nicht zu sehen waren.
Ausschnitt aus der Teleaufnahme
Die Überraschung war groß - man erkennt deutlich die Kuppel der Sternwarte, Details am Sendemast des Bayerischen Rundfunks, dazwischen wohl Kuppeln der Satellitenantennen, unten das Gasthaus, rechts das Windkraftwerk, dazwischen die Kapelle.

Der mitgelieferte Objektivdeckel verdient die Note "mangelhaft". Bei einer von zwei Testexemplaren, die durch meine Hände gingen, war er bereits verloren gegangen - kein Wunder - er ist schlecht anzubringen und man weiß nie so recht, ob er nun sicher eingerastet ist oder nicht, und ein Bändchen oder auch eine Öse, um ihn gegen Verlierengehen zu sichern fehlen auch. Bei aufgesetzter Sonnenblende ist er noch schwieriger aufzusetzen. Angesichts der Kostbarkeit des Objektivs sollte das Aufsetzen des Deckels auch bei kleinen Pausen während eines Fotospaziergangs aber zur festen Gewohnheit werden!

Weitwinkelperspektive auf dem Feld
Das ziemlich starke Weitwinkel lädt zu gewagten und kreativen Spielereien mit der Perspektive ein.

Unzufrieden bin ich auch mit dem Schulterriemen - so sehr es ein Pluspunkt ist, dass es den gibt - für halbwegs normalwüchsige Männer ist er eindeutig zu kurz und somit unbequem.


Manuell fokussieren

Käfer auf einer Blüte - Nahaufnahme
Hier ist die manuelle Fokussierung bei einer Nahaufnahme gut gelungen (Ausschnitt).

Die manuelle Schärfeeinstellung geschieht über denselben Ring am Objektiv, der zum Verstellen der Zoom-Brennweite benutzt wird. Das ist eine wesentlich ergonomischere Lösung als die bei simpleren Kameras notwendigen Tasten- oder Wippenbetätigungen. Allerdings muß man beim Verstellen der Scharfe eine Taste am Kamerarücken gedrückt halten, die zudem eine Zusatzfunktion hat: Das Umschalten von Autofokus auf händische Scharfstellung beim ersten Antippen, und das Verstellen des Fokus, wenn man sie gedrückt hält, was manchmal zu unerwarteten Reaktionen oder Zuständen des Kameraprogramms führt. Auch arbeitet die elektronische Nachführung etwas gemächlich und läßt sich nicht beirren, wenn der Fotograf in Eile einmal schneller dreht als gedacht - das wirkt dann so, als würde der Antrieb durchrutschen. Um sich ganz feinfühlig an die Schärfe heranzutasten, muss man durch vorsichtiges Drehen einzelne fühlbare Schritte des Steppermotors auslösen, wobei trotz vergrößerter Anzeige der Bildmitte die exakte Schärfeposition nur schwer zu erkennen ist. Auch nutzt die "Lupe" nur für Motivdetails in der Bildmitte, will man auf etwas am Rand scharfstellen, muß man ohne Lupe auskommen oder die Kamera verschwenken - was sehr ärgerlich ist, wenn man z. B. bei Nahaufnahmen mühsam den optimalen Bildausschnitt auf dem Stativ ein- und festgestellt hat. Insgesamt also: Im Vergleich zum echten Spiegelreflexsucher mit mechanischem Objektivantrieb ist das immer noch eine relativ mühselig zu benutzende Krücke.

Die Automatik fokussiert auf den Vordergrund
Ein fotografisches Problem: Mitten im Gewirr der Blüten und Blätter soll eine bestimmte Blüte mit Wassertropfen vom vorangegangenen Regen erfaßt werden. Der Autofokus stellt aber auf den Vordergrund scharf, der hier gar nicht von Interesse ist.
Manuelle Fokussierung auf Mittelgrund
Nur mit manueller Scharfstellung kann man ein beliebiges Motivelement mitten im "Gewühl" scharfstellen und dieses dadurch zum bildwichtigsten Element machen. Beide Bilder zeigen Ausschnitte der Originalaufnahmen.
Blick in den Rückspiegel
Ein spezielles Problem sind Fotos in gewölbte Spiegel - der verkleinernde Rückspiegel am Auto rückt die gespiegelten Dinge fokusmäßig näher, so dass eine Einstellung auf "unendlich" nicht korrekt wäre - ein automatisches Fokussieren auf dem Spiegelrahmen aber auch nicht. Auch das löst man am besten mit Schärfeeinstellung von Hand.

Blendenstufen

Blende offen (f/3,2)
Nicht immer ist die größte Blendenöffnung (= kleinste Blendenzahl, hier f/3,2) die beste Wahl. Das Scharfstellen auf den Tautropfen oben gelingt nicht ganz, weil die Kamera etwas zu nah am Motiv ist (was man allerdings im Digitalsucher nicht deutlich genug erkennt), und die vorderen Blütenblätter werden unscharf. Besser wird die Aufnahme, wenn man abblendet (f/8), siehe unten, da hierdurch eine größere Tiefenschärfe erzielt wird.
Blende geschlossen (f/8)

Nachtaufnahmen

Man kann in gewissem Rahmen mit der Pro1 auch Nachtaufnahmen machen. Da die automatisch gesteuerte Belichtungszeit maximal eine Sekunde beträgt, führt dies allerdings in der späten Dämmerung zu starker Unterbelichtung. Stellt man die Empfindlichkeit statt auf die minimalen ISO 50 auf ISO 400 ein, so erhält man besser belichtete, jedoch deutlich verrauschte Ergebnisse.

Nachtaufnahme Automatik ISO 50
Aufnahme mit Automatik bei ISO 50 in der späten Dämmerung - Belichtungszeit 1 Sekunde
Nachtaufnahme Automatik ISO 400
Aufnahme mit Automatik bei ISO 400 in der späten Dämmerung - Belichtungszeit 1 Sekunde - offenbar etwas verwackelt, die Kamera stand mit Stativ auf dem offenbar schwingungsempfindlichen Holzbalkon eines alten Hauses.
Nachtaufnahme manuell 15s ISO 50
Aufnahme mit manueller maximaler Belichtungszeit 15 Sekunden bei ISO 50

Freilich eignen sich Belichtungszeiten von einer Sekunde nur noch für unbewegte Motive (falls man nicht besondere Effekte erzielen will) und erfordern ein Stativ. Die Aufnahme mit ISO 400 ist immer noch leicht unterbelichtet, doch kommt dies der abendlichen Stimmung zugute. Um hier allerdings Personen auf einer Balkonparty ohne Blitz aufzunehmen, bräuchte man eine Belichtungszeit von höchstens 1/15 Sekunde und somit eine Filmempfindlichkeit von ISO 6000 - mit herkömmlicher Fotografie theoretisch noch machbar, zumindest sind ISO 3200 mit Pushentwicklung durchaus gebräuchlich. Allerdings braucht man auch dazu höchstempfindliches Filmmaterial, das deutlich grobkörnige Bilder liefert - ein ähnlicher Effekt wie das Rauschen bei der erhöhten Analogverstärkung in der Digitalkamera - und handelt sich zudem extrem harte Kontraste ein.

Wenn es aber darum geht, nachts zum Beispiel eine Landschaft oder beleuchtete Gebäude aufzunehmen, bietet sich eine andere Lösung an: Man verwendet eine normale oder sogar niedrige Filmempfindlichkeit und eine extrem lange Belichtungszeit - wie das letzte Beispiel zeigt, das mit ISO 50 und manueller Belichtungszeit von (maximal möglichen) 15 Sekunden aufgenommen wurde. Es wirkt fast wie am hellen Tag aufgenommen und zeigt ein recht glattes Bild. Alle Aufnahmen mit maximaler Blendenöffnung und in einem Ausschnitt eines Viertels des Gesamtbildes. In der klassischen Fotografie sind allerdings auch Belichtungszeiten von vielen Minuten durchaus üblich, wobei man selbst in scheinbar völliger Dunkelheit oder bei Mondenschein noch helle Fotos erzielt - das ist mit solchen Digitalkameras leider noch nicht möglich. Eine klassische Kamera verfügt dazu über die Einstellung "B", bei der man mit einem feststellbaren Auslöser beliebig lange belichten kann - sogar über mehrere Stunden!


Welche Farben hätten's denn gerne ... Weißabgleich

Technisch idealer Farbkreis
Zum Test der Farbwiedergabe und des Weißabgleichs verwende ich neue Prüfbilder - hier ein Farbkreis mit Verlauf nach Grau. In der Mitte und am Rand sind die RGB-Werte von Grau bzw. der reinen Spektralfarben angeschrieben.
CIE-Farbdreieck
In der Technik benutzt man das CIE-Farbendreieck, das an den geschwungenen Rändern mit Lichtwellenlängen beschriftet ist. Die gerade Linie stellt den "Purpurübergang" zwischen Anfang und Ende des sichtbaren Spektrums dar, zu dem keine Lichtfrequenzen existieren.

Die beiden oben gezeigten Computergrafiken wurden - zusammen mit meinem alten Farbkreis mit einigen Probewerten - mit einem der besten heutzutage verfügbaren Fotodrucker, dem Canon i9950, ausgedruckt. Er verwendet acht Fototinten! Testbericht demnächst. Auf einen neutralgrauen (eher etwas gelblichen) Karton geheftet habe ich diese Ausdrucke mit der Kamera in Tages- bzw. Kunstlicht abfotografiert (siehe Bilder unten). Als Tageslicht diente eine gemischte Bestückung aus Biolux (6500 Kelvin) und Lumilux 860 (6000 Kelvin) von Osram. Die Kunstlichtaufnahmen entstanden mit einem 1000-Watt-Halogen-Videoscheinwerfer (3400 Kelvin laut Osram). Aus einer Belichtungsreihe wurden jeweils die günstigsten Aufnahmen ausgewählt, die normalerweise dicht beim Messwert der Kamera lagen, außer dem Beschnitt erfolgte keine weitere Korrektur von Farbe oder Gradation. Beachten Sie, dass gedruckte Vorlagen einen geringeren Kontrastumfang als durchschnittliche Naturszenen haben.


Tageslicht mit automatischem Weißabgleich
Die Aufnahme bei Tageslicht (siehe oben) mit automatischem Weißabgleich fällt sehr neutral und farbrein aus, mit einer kaum merklichen Tendenz ins Blaugrüne.
Tageslicht mit Einstellung 'Sonne'
Bei derselben Beleuchtung, aber Einstellung auf festen Weißabgleich "Tageslicht Sonne" entsteht eine gewisse Tendenz ins Gelbliche, die aber von den Leuchtstofflampen verschuldet sein mag.
Tageslicht mit Einstellung 'Wolkig'
Bei derselben Beleuchtung, aber Einstellung auf festen Weißabgleich "Tageslicht Wolkig" entsteht ein deutlicher Gelbstich - diese Einstellung ist also für wesentlich bläulicheres Licht vorgesehen.
Tageslicht mit Einstellung 'Leuchtstoff H'
Bei derselben Beleuchtung, aber Einstellung auf festen Weißabgleich "Leuchtstoff H" (spezielle Tageslicht-Leuchtstoffröhren) ist die Bildwiedergabe absolut neutral. Eine weitere Einstellung für sogenannte Weißton-Röhren habe ich nicht ausprobiert.
Kunstlicht mit messtechnischem Weißabgleich
In Kunstlicht mit messtechnischem Weißabgleich ist die Wiedergabe sehr ähnlich und weitgehend neutral, die Farben kommen aber deutlich stumpfer, die Gesamtwirkung ist etwas kühl.
Kunstlicht mit Automatik
Die Aufnahme bei Kunstlicht (Halogenlampen) ergibt bei Automatik einen ziemlich deutlichen Orangestich und ist somit für Sachaufnahmen ungeeignet.
Kunstlicht mit Einstellung Kunstlicht
Bei Einstellung auf festen Weißabgleich "Kunstlicht" ist die Wiedergabe deutlich blaustichig. Die Farbtemperatur der Filmleuchte ist mit 3400 aber auch verhältnismäßig hoch (bei normalen Glühbirnen kann man etwa mit 2700 Kelvin rechnen - also deutlich gelblich-orangener). In beiden Fällen sind die Farben deutlich stumpfer (weniger rein) als bei Tageslicht. Fürs Fotostudio eignet sich diese Einstellung aber auch nicht.

Zusammenfassende Bewertung

Ich denke, Kameras wie die PowerShot Pro1 zeigen, wohin technisch gesehen die Reise der Fotografie gehen wird: Zu Kameras mit elektronischem Sucher. Vielleicht werden diese eines Tages auch - in etwa der jetzigen Qualität bei der Pro 1 - bei Consumer-Knips-Kameras Stand der Technik, im Semiprofi- und Profibereich müssen sie aber annähernd die Auflösung der Aufnahmechips erreichen und auch hinsichtlich Farbqualität noch wesentlich besser werden - letztlich so, dass sie gegenüber einer "echten Spiegelreflex" keine qualitativen Nachteile mehr aufweisen. Im gehobenen Bereich erwarte ich mir aber noch eine deutliche Steigerung der Sensorqualität - vor allem im Hinblick auf die nutzbare Empfindlichkeit und die fotografischen Gestaltungsmöglichkeiten, sprich größere Module, um besser mit der Tiefenschärfe arbeiten zu können und um das Rauschen bei höherer "Filmempfindlichkeit" zu verringern. Kameras mit festangebauten Objektiven wird es wohl weiterhin geben, aber im Profibereich sind Wechselobjektive ein absolutes Muß.

Sein letztes Hemd sollte man für eine Kamera wie diese noch nicht hergeben - sie wird wie alle Vorgängerinnen in wenigen Jahren technisch und preisleich weit überholt sein. Wer es sich aber leisten kann und wer Wert darauf legt, Fotos in der nach dem derzeitigen Stand der Technik möglichen Qualität zu machen, dem sei sie durchaus empfohlen. Wobei man bei etwas geringerer Pixelzahl (um 5 Megapixel) derzeit für das gleiche Geld echte Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiven bekommen kann - eine überlegenswerte Alternative.

Technische Daten PowerShot Pro1

Bildformat:Max. 3264 x 2448, ca 8 MP, Sensor 8,3 MP, Mittel 1: 2272 x 1704, Mittel 2: 1600 x 1200, Mittel 3: 1024 x 768, Klein: 640 x 480; verschiedene Komprimierungsstufen Superfein, Fein oder Normal
Speicher:Compactflash Typ I und II, mitgeliefert 64 MB (für 17 Bilder max. Auflösung und "superfeine" Komprimierung, 6 im RAW-Format); verwendbar CF 32 MB bis 512 MB, z. B. 35 Bilder in höchter Auflösung bei 128 MB, 144 bei 512 MB (54 im RAW-Format). Mit Microdrives auch Kapazitäten von 1 oder 2 Gigabyte nutzbar.
Objektiv:Canon Zoom Lens 7,2-50,8 mm (28 bis 200 mm KB-Äquiv.), max. Blende 2,4 (W) bis 3,5 (T), kleinste Blende 8
Sucher:Elektronischer Sucher LCD TTL (through the lens, also durch das Objektiv), Einblickslupe mit Dioptrienausgleich, 235.000 Pixel; LCD Farb auf Kamerarückseite
Verschluß:1 Sek. bis 1/4000 automatisch, manuell 15 bis 1/4000 Sek.
Empfindlichkeit:ISO 50-400 automatisch, manuell ISO 50, 100, 200, 400
Belichtungsmessung:TTL (Mehrfeld, Mittenbetont, Spot (Mittelpunkt oder AF-Messfeld)
Belichtungsmessungprogramme:Programmautomatik, Blendenautomatik, Verschlusszeitautomatik, manuelle Belichtungssteuerung mit Anzeige der Über/Unterbelichtung; AE-Speicherung ist verfügbar
Schnittstelle(n):USB 1.1, Video PAL/NTSC, Audio
Dateiformat(e):Bilder: JPEG oder RAW; Videos: AVI (Bilddaten: Motion JPEG, Tondaten Wave (mono))
Software:ZoomBrowser EX 4.6, PhotoRecord 2.0, ImageBrowser 3.6 (Mac), PhotoStitch, ArcSoft PhotoStudio/Video-Impression (Win/Mac)
Computer:PC; Mac
Stromversorgung:1. Wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku (Typ: BP-511A, Lieferumfang und separat erhältlich); 2. Wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku (Typ: BP-511/512/514, separat erhältlich); 3. Kompakt-Netzadapter CA-560 (separat erhältlich); 4. Autobatterie-Adapter (separat erhältlicher Ladeadapter/Autobatterie-Kabelsatz CR-560 erforderlich)
Gewicht:ca. 545 g (nur Kameragehäuse)
Größe (Breite/Höhe/Tiefe):117,5 x 72,0 x 90,3 mm (ohne vorstehende Teile)
Besonderheiten:Elektronischer Sucher mit Spiegelreflexartiger Bildkontrolle, sämtliche Aufnahmeeinstellungen manuell verfügbar.
Lieferbares Zubehör:Televorsatz und Nahlinse
Preis:inzwischen unter 800,- Euro mit 1GB Microdrive
URL:http://www.canon.de/.

Johannes Leckebusch