Blackdot

10. 01. 2008 (C) 2008 by Johannes Leckebusch

Erfahrungsberichte zur Canon EOS 40D, 400D und 450D, Objektivtest (EOS-Objektive, EF-Objektive, alte Objektive), Bauanleitung für Fernauslöser (Drahtauslöser, Kabelfernauslöser) (Drahtauslöser), Tipps und Tricks, Empfindlichkeitserhöhung auf ISO 3200, RAW-Format (Belichtungskorrektur, Belichtungsumfang, Weißabgleich) und andere Fragen und Antworten zum RAW-Format (RAWFORMAT), Schärfentiefe, Nahaufnahmen, Selbstbau-Reprogestell, Buchtipp.


Für die 5er-Reihe wurde eine neue Seite eingerichtet: Canon EOS 50D/500D/5DMII


Das Modell-Karussel dreht sich immer schneller: Seit Juli 2008 gibt es ein weiteres Einsteigermodell - noch einmal unterhalb der 450D - die 1000D Pressefoto Canon 1000D

Pressefoto Canon. Wie Dieter Lefeling mitteilt, wird die Kamera inzwischen nicht mehr mit dem EF-S 18-55/3,5-5,6 IS, sondern nur noch mit dem älteren EF-S 18-55/3,5-5,6, also ohne "IS", dh. ohne Bildstabilisator, ausgeliefert. Schade ... das letztere ist zwar auch ganz brauchbar, aber das mit IS gilt als schärfer und hat eben einen nicht zu vernachlässigenden Mehrwert.


Technische Daten bei Canon, englische Besprechung bei dpreveiw. Die Kamera bietet Livepreview, hat aber - wie die frühere 400D - "nur" einen 10,1 Megapixel-Sensor und ein 2,5"-Display auf der Rückseite, neben einigen anderen kleinen Abstrichen gegenüber der 450D.

Hier eine Vergleichstabelle 450D, 400D, 100D (englisch).


Inzwischen hat die EOS 450D von Canon die Nachfolge der 400D angetreten. Einen amerikanischen Vorabbericht (Preview) finden Sie auf der bekannten Seite dpreview.com. Inzwischen hatte ebenfalls die Gelegenheit zum praktischen Ausprobieren. Erster Eindruck über den Sucher: Im direkten Vergleich mit der 400D schon merklich größer, im Dreiervergleich mit der 40D (deutlich größer als 400D) ist Sucher der 450D aber näher an der 400D als an der 40D. Und der Grifffaktor: Gibt mir eigentlich nichts. Nur die Oberfläche ist etwas angenehmer und "griffiger" beschichtet als an der 400D (die ihrerseits angenehmer anzufassen war als die kantige und Reibeisenhafte 350D). Kurioserweise ist die 450D minimal größer und zugleich leichter als die 400D. Negativ aufgefallen bei der Arbeit mit dem EF 70-200/4.0L: An der 450D drückt die rechte untere Ecke hinten spitzer in den Handballen als an der 400D.
Pressefoto Canon
EOS 450D - Pressefoto von Canon (alle weiteren Bilder (C) by Johannes Leckebusch)
Zu den auffälligsten Neuerungen auf den ersten Blick gehören ein abermals vergrößertes Display (3 Zoll), Live-Vorschau, dabei wahlweise auch Scharfstellen über Sensordaten durch Kontrasterkennung, also ohne kurzes Hochklappen des Spiegels mit Displayverdunkelung; 12,2 Megapixel-Sensor (statt bisher 10 MP bei der 400D/40D), 14-Bit-RAW-Format (wie bei der 40D), ebenfalls Tonwertpriorität (bessere Lichterzeichnung, wie bei der 40D) und ein größeres Sucherbild als bei der 400D mit eingeblendetem Messkreis für Spotmessung!. Der "Grifffaktor" soll merklich besser geworden sein (siehe oben - für mich nicht merklich größer, die Fingerkuppen stehen bei Handschuhgröße 9-10 bereits auf). Der Typ des Akkus wurde gewechselt (diesmal zu höherer Kapazität, jedoch ein ganz neuer Typ), und statt Compact Flash werden jetzt SD-Speicherkarten benutzt (was nicht jeden freuen wird; allerdings sind diese ganz solide, vermutlich auch nicht empfindlicher als Compactflash und dazu deutlich billiger). Es gibt auch verbesserte "innere Werte", die man nicht gleich sieht, die aber sehr erfreulich sind: ISO-Anzeige jetzt auch im Sucher (wie bei der 40D), eine echte Spot-Messung (nicht nur mittenbetont), und endlich auch ein Warnsignal beim Öffnen des Speicherfaches, falls die Kamera noch mit dem Sichern von Bildern beschäftigt ist, anstatt diese einfach abzuschalten und so die Bilddateien zu verlieren bzw. zu zerstören.

Technische Daten

Die EOS 450D ist seit Anfang April zum unverbindlichen Richtpreis von 749,- Euro auf dem Markt, mit dem neuen Kit-Objektiv EF-S 18-55 IS mit Bildstabilisator.



EOS 450D - nähere Blicke

400D und 450D - Vorderansicht
Mit geöffnetem Visier - Vorgängerin 400D (links) und Nachfolgerin 450D
Deutlich andere Beschichtung der Handgriffregion, ein paar subtile Designänderungen - aber auf den ersten Blick sind die beiden Kameras von vorne schwer zu unterscheiden - außer natürlich am Typenschild.
Rückansicht - rechts 450D
Von hinten springt sofort das größere Display ins Auge
Das Display hat nun mit 3 Zoll - wie bei der 40D - wohl die endgültige Größe erreicht, denn noch mehr ginge nur mit wieder vergrößertem Gehäuse. Erstaunlicherweise konnte hier der - der 40D fehlende - Augensensor zum Abschalten des Displays, sobald man die Kamera vor's Gesicht hält (oder am Bauch trägt), wieder untergebracht werden. Notwendig wurde aber wieder einmal ein Knöpfchenschieben ...
Blick von hinten auf die 450D
Einen ISO-Taster gibt es jetzt oben hinter dem Wahlrad. Hinten bleibt es - statt Daumenrad - bei der Vierfach-Wippe mit Set-Taste in der Mitte.
Blick von hinten auf die 450D, Speicherkartenfach
Als Speicherkarten werden jetzt die gegenüber Compact-Flash die sehr viel kleineren SD oder SDHC verwendet.
Die Tasten "Menu" und "Disp" sind nach links oberhalb des Displays gewandert, "Jump" entfallen, die Anzeigetaste (blaues Rechteck mit Rechtspfeil darin) nach rechts unten, ebenso wie die Mülleimer-Taste (Bild-Löschen), einige Funktionen der Rosette oder Vierfachwippe (rechts mit "Set" in der Mitte) umbelegt. Man muss sich also etwas umgewöhnen, falls man vorher eine 400D benutzt hat.
Die 450D neigt zu einer gewissen Überbelichtung (etwa 2/3 Blendenstufen), bezogen auf mittleres Grau, und ihre lineare Sensorkurve ist etwas steiler als bei der 40D. Die c't bescheinigt ihr auch einen etwas geringeren Dynamikumfang von 9 Blendenstufen versus 9,5 bei der 40D. Also doch Tribute an die neuerlich hochgetriebene Pixelanzahl?

Canons Strategie besteht offenbar darin, den neuesten Amateurmodellen immer irgendwelche Features mitzugeben, die bei den Mittelklassemodellen noch nicht Einzug gehalten haben: Bei der 450D die automatische Scharfstellung über den Sensor bei Vorschau des Bildes auf dem Display (also ohne Herunterklappen des Spiegels). Oder nun grade 12,2 statt der mittlerweile schon wieder als schlapp geltenden 10 MP Sensorauflösung. Bei gewissen Details, die wohl das breite Publikum weniger ansprechen, hat aber die 40D die Nase vorn: Wirklich ein besseres Griffgefühl, einen deutlich besseren und hochwertigen Sucher mit Prisma und größerem, hellen Blickwinkel, insgesamt solidere Ausführung, längere Lebensdauer des Schlitzverschlusses, ein richtiges "Daumenrad" auf der Rückseite, mit dem man ohne Knöpfchengedrücke gleichzeitig die Blende und die Zeit (im M-Modus) einstellen kann.

Auf jeden Fall ist die 450D eine würdige Nachfolgerin der 400D. Der Preisunterschied zur 40D ist erstaunlich gering - derzeit etwa 100 Euro, so lange die Cash-Back-Aktion noch läuft. Die letzten Monate waren die Preise aber so stark in Bewegung, dass dauerhafte Aussagen nicht möglich sind - prüfen Sie aktuelle Angebote.


EOS 40D und EOS 400D - ein ungleiches Paar

Canon EOS 40D und EOS 400D
EOS 400D mit dem Tamron SP AF 17-50/2,8 (links), EOS 40D mit dem Canon EFS 17-55/2,8 IS. Die 40D ist deutlich größer, liegt dementsprechend besser in der Hand, ist aber auch schwerer.

Ursprünglich ging es hier um ein "ungleiches Paar" von Kameras: Paar, weil sie auf den ersten Blick einiges gemeinsam haben, ungleich, weil jede von ihnen in einer anderen "Liga" spielt.

Inzwischen hat sich die Situation wieder geändert - die 10 MP bei einem APS-C-Sensor haben die 400D und die 40D gemeinsam, die Life-Vorschau und das 3-Zoll-Display die 40D und die 450D. Die relativ enge preisliche Nachbarschaft ist geblieben, die Einordnung der 450D in die Amateur-Liga und der 40D in den "Mittelklasse-" oder Semi-Profibereich ebenfalls. Also wären die nachfolgenden Betrachtungen im Lichte der weiter oben stehenden Aussagen über die 450D zu überarbeiten.

Die 400D erschien im September 2006 auf dem Markt, die 40D im Oktober 2007. Gemeinsam sind beiden die Sensorgröße (APS-C-Format mit 22,2 x 14,8 mm) und Anzahl der Pixel (10,10 Megapixel effektiv), die neu eingeführte Sensorreinigung bei Canon, ein gegenüber den Vorgängermodellen deutlich größeres Display auf der Rückseite (2,5 Zoll bei der 400D, 3 Zoll bei der 40D) und die erste Ziffer der Modellbezeichnung.
Jedoch gehört die 400D Canons "Einsteigerklasse" mit den Vorgängerinnen 300D und 350D an, und damit auch dem entsprechenden Preissegment (ab etwa 800 Euro bei Markteinführung).


EOS 40D und EOS 400D - Der Grifffaktor

Die 40D bildet die Nachfolge in der "Mittelklasse" beziehungsweise bei den Semi-Profi-Modellen (20D, 30D), sie kostete anfangs knapp 1100,- Euro (nur Gehäuse), inzwischen aber nur noch 749,- Euro. Und, um es gleich vorweg zu sagen: Der Sensor ist auch nicht mit dem der 400D identisch, er soll noch bessere Mikrolinsen enthalten als jender der 400D, um mehr Licht zu gewinnen (bessere Rauschfreiheit bei hohen ISO-Werten), und sie enthält den neuesten Bildprozessor Digic III (Digic II in der 400D) und verarbeitet RAW-Dateien mit 14-Bit Farbtiefe statt wie bisher und bei der 400D mit nur 12 Bit.
Die auffälligsten Unterschiede der 40D gegenüber der 400D aber sind, äußerlich gesehen, das größere Gehäuse, das "Livebild" (bewegte Anzeige des Bildes vor der Aufnahme durch das Objektiv auf dem Rückdisplay in einer besonderen Betriebsart), sowie der deutlich hellere Sucher mit gleichzeitig größerer Darstellung.
Die 400D hat leider das "Miniformat" der 350D geerbt: Während die 300D noch eine "normal große" Kamera, vergleichbar einer analogen Spiegelreflex, war, mit einem angenehmen Griffteil, das den Akku BP-511 bzw. BP-512 aufnahm, sind die 350D und 400D geschrumpft, der Griffteil ist unnatürlich klein und es findet nur noch der kleinere Akkutyp NB-2LH Platz. Immerhin fasst sich die 400D etwas angenehmer an als die 350D, weil der Griff weniger kantig und rauh ist. Arbeitet man längere Zeit mit einem schwereren langen Objektiv wie dem EF 70-200/4,0 L, so fängt einem allmählich die Hand an weh zu tun.
Canon EOS 40D Blick von oben und Handgriff
Die 40D (oben) liegt gut in der Hand. Auf der Oberseite befindet sich noch ein zusätzliches LCD zur dauerhaften Anzeige wichtiger Einstellungsdaten, das Programmwahlrad befindet sich links.
Die 400D (unten) hat das Problem, dass der Griffteil eine durschnittliche europäische Männerhand einfach nicht ausfüllt. Das Programmwählrad ist auf der rechten Seite angebracht (zusammen mit dem Powerschalter), links wäre auch auf der zu schmalen "Schulter" kein Platz.
Canon EOS 400D Blick von oben und Handgriff
Das Griffgefühl der 40D dagegen ist erstklassig, der Griff hat für eine durchschnittliche Männerhand die passende Größe, ist angenehm ergonomisch geformt, hat eine griffige gummiartige Beschichtung und nimmt die größeren Akkus der 5xxer-Reihe auf.
Obwohl oder gerade weil die beiden Kameras verschiedenen Preis- und Leistungsklassen angehören, aber zugleich in ihren rein fototechnischen Daten recht änlich sind (gleiche Größe und Auflösung des Sensors), überlegen sich manche Fotografen, ob sie statt einer 400D lieber eine 40D anschaffen oder aber von der 350D oder 400D zur 40D "aufsteigen" wollen, was es sicher rechtfertigt, beide Modelle in einem Vergleich zu besprechen. Wer bisher eine 20D oder 30D benutzt hat, wird selbstverständlich zur 40D greifen - und sich allenfalls fragen, ob es denn schon wieder eine neue Kamera sein muss. Zugleich kann man die 40D auch als hochwertige Zweitkamera in einem professionellen Kameratool der absoluten Profiklasse (1D, 1Ds etc.) betrachten.
Canon EOS 40D und EOS 400D, Rückansicht mit Displays
Die EOS 400D (links) hat gegenüber der Vorgängerin 350D ein deutlich größeres und besseres Display, welches auch die Aufgabe des nun entfallenen LCDs darüber mit übernimmt. Unter dem Suchereinblick erkennt man zwei dunkle Fenster: Der Annäherungssensor, der das Display abschaltet, wenn man die Kamera ans Auge nimmt. Bei der EOS 40D (rechts) wurde das Display noch größer, verdrängt Bedienungsknöpfchen nach unten oder höher hinauf, und für einen Annäherungssensor unter dem Okular war leider kein Platz mehr. Dafür gibt es rechts einen "Joystick" (Multikontroller) und darunter ein zweites Einstellrad (Schnelleinstellrad), mit dem man zum Beispiel die Blende direkt festlegen kann. Es funktioniert aber erst, wenn man den Power-Schalter (rechts unten am Kamerarücken) von OFF über ON hinaus auf die dritte, mit einem gewinkelten Strich markierte Einstellung bewegt.

Nimmt man nach einiger Arbeit mit der 40D eine 400D in die Hand, so fasst sich letztere wie ein Spielzeug an. Umgekehrt empfinden manche Frauen eine 40D mit EFS 17-55/2,8 IS schlicht als "zu schwer" und wären wohl von daher mit einer 400D viel glücklicher. Allerdings eignet sich die 400D nicht besonders dazu, aus der Hand länger mit schweren Teleobjektiven mittleren Kalibers zu fotografieren.
Im Gegensatz dazu habe ich an der 400D gewisse Verhaltensweisen liebgewonnen, die ich nun an der 40D vermisse - zum Beispiel das automatisch beim Einschalten erscheinende Display mit Aufnahmedaten auf dem Kamerarücken, das automatisch ausgeblendet wird, wenn man sich dem Sucher nähert. Die Antwort auf die Frage, warum Canon diesen sehr praktischen Näherungssensor an der 40D, die doch nach der 400D auf den Markt kam, wieder eingespart hat, lautet wohl schlicht: Platznot! Das Display ist so groß, dass es nicht nur die Knöpfchen noch weiter verdrängt hat, sondern oben auch ganz bis an den unteren Rand des Suchereinblicks reicht - und höher machen wollte Canon wohl deswegen das Gehäuse auch wieder nicht.
Mir gefällt auch, ehrlich gesagt, inzwischen die Schwarz-auf-Weiß-Datenanzeige der 400D viel besser als das "Negativ" an der 40D (siehe Bilder unten), wenngleich das weiß unterlegte Display der 400D im dunkeln schon mal gerne blendet.

Zwei ausführliche Testberichte auf Englisch: Canon EOS 40D , Canon EOS 400D


EOS 40D - die neue Mittelklasse von Canon

Canon EOS 40D, Vorderansicht mit EFS 17-55/2,8 IS
EOS 40D mit dem EFS 17-55/2,8 IS USM. Das ziemlich voluminöse Objektiv mit zuschaltbarem Bildstabilisator ist ein "standesgemäßes" Universalzoom hoher Lichtstärke. Angeboten wird die Kamera auch als "Kit" mit einem EFS 17-85/4,0-5,6 IS USM.

Wichtiger als die beim Vergleich zur "kleinen Schwester" bereits aufgezählten äußerlich erkennbaren Merkmale sind natürlich die inneren Werte: Sehr angenehm ist das große Bildfeld im Sucher (0,95fache gegenüber 0,8facher "Vergrößerung" bei der 400D), der zudem auch noch heller ist (auch im Vergleich zur 30D), da er ein echtes Dachkantprisma und nicht nur sogenannte Pentaspiegel (400D) zur Bildumkehr benutzt.
Auffällig - im Sinne von angenehm - leise arbeitet der Verschluss, insbesondere der Spiegeltransport, da der Spiegel nun in beiden Richtungen motorisch bewegt und nicht durch eine Feder zurückgeholt wird. Dagegen ist die 400D (geräuschmäßig betrachtet) eine ausgesprochene Klappermühle.
Canon EOS 40D, Rückansicht mit Menüanzeige auf dem Display
Rückseite der EOS 40D mit dem nunmehr 3-Zoll großen Display. Die ehemals seitlichen Bedientasten wurden dadurch nach unten verdrängt, was bei der Montage auf große Stativteller oder Wechselplatten Probleme bereiten kann. Der Power-Schalter befindet sich rechts unten und hat, wie bei den größeren Modellen üblich, drei Stellungen - die dritte setzt das große "Daumenrad" (zum Beispiel zum Einstellen der Blende) in Funktion.


Neues an der digitalen SLR-Front

Die EOS 40D dient nicht nur der Modellpflege im Sinne einer Nachfolgerin mit hier und da aufpolierten und erweiterten Eigenschaften (höhere Sensorauflösung, schnellere Arbeitsweise, wie es die 30D gegenüber der 20D war), sie bringt auch einige grundlegende technische Neuigkeiten. Nicht alle - wie die Live-Bildvorschau vor der Aufnahme über den eingebauten Sensor auf dem rückwärtigen Display - sind absolut neu, aber sie sind es zumindest im Kameraprogramm von Canon. Das trifft auch auf die automatische Sensorreinigung zu, die durch hochfrequentes Schütteln der Filterscheibe vor dem Sensor versucht, lose anhaftenden Staub abzuwerfen - das gab es bei anderen Herstellern schon vorher, und bei Canon erstmals bei der ca. ein Dreivierteljahr vorher auf den Markt gekommenen EOS 400D.
Motiv mit Glanzlichtern Auf den ersten Blick unterscheiden sich eine "normale" Aufnahme (oben) von einer mit eingeschalter "Tonwertpriorität" (unten) scheinbar nicht. Aufnahmedaten oben: 1/10 Sek bei ISO 100 und Blende 8, unten 1/20 Sek bei ISO 200 und Blende 8. Aufnahme im Highlight-Prioritätsmodus

Tonwertpriorität (Highlight-Tone-Priority-Modus)

Relativ wenig beachtet wurden zwei Neuerungen, die mich zunächst elektrisierten: Das RAW-Format der Kamera hat jetzt eine Bittiefe von 14 statt wie bisher üblich 12 Bit (wie sie auch die 400D noch aufweist); und es gibt einen Aufnahmemodus, der als "Tonwertpriorität" oder "Highlight Tone Priority" bezeichnet wird. Bedeutet das endlich den Durchbruch zu einem wesentlich höheren Dynamikumfang - einer der letzten Domänen, in denen Negativfilmmaterial den Digitalkameras bzw. ihren Sensoren noch deutlich überlegen war?
Motiv mit Glanzlichtern, HLM-Auschnitt eingeblendet Erst wenn man in der Ausschnittvergrößerung den kreisförmigen Bereich, der in der Aufnahme mit Tonwert-Priorität (unten) markiert ist, in das Bild ohne diese Option einblendet (oben), erkennt man die subtile, aber merkliche Verbesserung der Lichter-Durchzeichnung. Aufnahme im Highlight-Prioritätsmodus, Ausschnitt

Canon vermerkt zum "Highlight-Tone-Priority-Modus" (HPM, auch "Tonwertpriorität") zwei Besonderheiten: Er funktioniert erst ab ISO 200 bzw. erlaubt keine geringere Empfindlichkeitseinstellung, und er bewirkt ein etwas erhöhtes Rauschen in den Schatten. Dies beides hat zu der Vermutung geführt - die schließlich durch entsprechende Experimente auch bestätigt wurde - dass diese Betriebsart nichts anderes tut, als das Bild um ca. eine Blendenstufe unterzubelichten - also bei eigentlich ISO 100 so zu belichten, als wäre die Empfindlichkeit ISO 200 - und anschließend die Bilddaten zu "pushen", dabei aber in den Lichtern eine stärker verflachende Gradationskurve anzuwenden. Im Grunde also dasselbe, was ein Fotograf bei einem besonders kontrastreichen Motiv bzw. Spitzlichtern auch tun würde - nur eben "automatisch". Die Kamera generiert dann ein entsprechendes JPEG-Bild.
Verarbeitet man so aufgenommene RAW-Dateien auf dem PC, so habe ich bisher nur ein Programm gefunden, das diesen Effekt ebenfalls umsetzt: Digital Photo Professional von Canon (3.2.0.4, das im Softwarepaket der Kamera enthalten bzw. von der Canon-Site herunterladbar ist). Adobe Camera RAW (ACR 4.3.1) oder Lightroom (1.3.1 mit ACR 4.3.1) pushen zwar die Empfindlichkeit - das heißt, ohne weitere Eingriffe umgewandelte Bilder erscheinen nicht unterbelichtet - die Lichterzeichnung wird aber genauso abgeschnitten wie bei einer "normal" belichteten Aufnahme ohne HPM. Möchte man also den Effekt "von Hand" nachbilden, so braucht man außer einer Unterbelichtung mit anschließendem "Hochziehen" der Belichtung noch eine Verringerung des Kontrastes, speziell im Lichterbereich - man erhält dann praktisch das gleiche Ergebnis. Das kann man auch mit anderen Kameras machen, es ist aber zu vermuten, dass die 14-Bit-Auflösung des neuen RAW-Formates die Gefahr eines "Banding" in den Schatten verringert (stufig zerrissene Tonwerte).
Auf jeden Fall sollte man sich die neueste Version von ACR oder entsprechenden RAW-Plugins herunterladen, um überhaupt mit dem neuen RAW-Format der 40D arbeiten zu können.


Neues 14-Bit-RAW-Format und DIGIC III-Bildprozessor

Die 40D besitzt mit dem "Digic III" gegenüber der 400D ("Digic II") einen neuen, noch schnelleren Bildprozessor (die EOS 1D Mark III verwendet sogar gleich zwei Digic III-Prozessoren und bietet ebenfalls 14-Bit-RAW-Dateien und eine Livebild-Vorschau). Aber hat die 40D auch einen anderen Aufnahmesensor als die 400D? Die technischen Daten, die vom Hersteller angegeben werden (siehe Technische Daten EOS 40D und EOS 400D ) scheinen zunächst identisch, was Abmessung, Auflösung und erzeugte Bildformate anbelangt. Angeblich soll der Sensor in der 40D aber doch ein anderer sein - zumindest mit einem nochmals verbesserten Mikrolinsen-Design. Mikrolinsen sind winzig kleine Sammellinsen vor den lichtempfindlichen Sensorelementen, die das Licht so bündeln, dass es nicht nutzlos auf die zwischen den Fotozellen verlaufenden Leitungen und Zwischenräume fällt. Dadurch soll sich insbesondere bei hohen Empfindlichkeiten das Rauschverhalten nochmals verbessert haben - trotz der für einen APS-C-Sensor nun doch schon sehr hohen Anzahl von 10,5 Megapixeln (effektiv 10,1 MP).
Nun sind über 10 Megapixel auf einem APS-C-Format-Sensor an sich schon reichlich genug - nur wenige Objektive können diese Auflösung überhaupt ausnutzen. Worauf aber viele Fotoenthusiasten immer noch warten, ist eine deutliche Steigerung des Dynamikumfangs. Er liegt laut c't-Messungen bei der 400D um 9 (bei ISO 100) bis 7,5 (ISO 1600), bei der 40D um 9,5 (bei ISO 100) bis 8 (bei ISO 1600) Blendenstufen. Und auf eine weitere Verringerung des Rauschens in den Schatten (dunklen Bildtönen) beziehungsweise bei hohen Empfindlichkeitseinstellungen (ISO 800 und mehr, bis ISO 3200 oder gar darüber hinaus) und ein "sanfteres" Verhalten der elektronischen Sensoren bei Überbelichtung respektive "Lichtern" (Glanzlichtern, Spiegelungen von oder direkt im Bild befindlichen Lichtquellen etc.). Allerdings machten Canons digitale Spiegelreflexkameras in diesen Disziplinen bisher keine schlechte Figur - aber es sollte doch irgendwann noch deutlich besser gehen.

Lebende Vorschau

Eule im Spiegeltunnel?

Was glauben Sie, wie das obige Foto entstanden ist? Es gibt die kleine Eule nur einmal - sie ist ein Unikat, das garantiere ich Ihnen. Vielleicht zwischen zwei Spiegel gestellt? Nein ... aber sowas ähnliches: Siehe Bild unten.
Die kleine Plastik wurde vor einem Computermonitor aufgestellt, mit der 40D im "Live Preview Modus" (also der Echtzeit-Bildvorschau) aufgenommen, wobei die Kamera per EOS-Utility-Software an den Rechner angeschlossen war, der das von der Kamera erfasste Bild anzeigte.
Unten befindet sich tatsächlich ein kleiner Spiegel, der soll aber nur das Licht der Arbeitsplatzbeleuchtung (Biolux 6500 K), das normalerweise in diesem Bereich nahe vor dem Monitor abgeschattet ist, auf die Plastik reflektieren. Und die Hand im Bild hält eine kleine LED-Taschenlampe, die als zusätzliches "Spotlight" auf die Plastik gerichtet ist.

Live-Vorschau sieht sich selbst im Bild
Die Livebild-Vorschau, die inzwischen ja praktisch ein Muss für digitale Spiegelreflexkameras "nach dem Stand der Technik" geworden ist, ist nicht nur eine Spielerei. Man kann das Livebild auch per Video-Kabel auf einem Monitor bzw. Fernseher mit Video-Eingang darstellen (an der 40D geht dabei das Bild auf dem Kameradisplay aus), oder per USB-Kabel und mit Hilfe der für Windows (XP, Vista) oder Mac mitgelieferten Software auch auf dem Monitor eines PCs oder Laptops. Das ist für die Studiofotografie oder professionelle Aufnahmen auch "outdoor" eine große Hilfe, da mehrere Personen unmittelbar das von der Kamera erfasste Bild noch vor der Aufnahme bzw. in der Aufnahmesituation beurteilen können. Die Kamera läßt sich sogar über den Rechner fernsteuern - Verstellen der Schärfe, Abblenden (Beurteilen der Schärfentiefe) oder Simulation von Über- oder Unterbelichtung und sogar der Weißabgleich sind per Programm möglich. In der oben gezeigten, recht gedrängten Aufnahmesituation, wurde die "Live-Preview" auf Simulation der voreingestellten Blende (hier f/10) eingestellt, damit die auf dem Monitor abgebildeten Inkarnationen der "Eule" nicht zu rasch in völliger Unschärfe verschwanden. Vergleiche dazu das Bild unten, das mit f/2,8 gemacht wurde.
Ein weiterer Traum wurde wahr: Ein Live-Histogramm für Luminanz (Helligkeit), aber auch in Farbe (Drei RGB-Kanäle)! Damit kann man unmittelbar durch Verändern der Aufnahmeparameter das Histogramm der Belichtung begutachten, ohne dafür ein Probefoto schießen zu müssen!

Noch zwei Fragen zum "Nachdenken": Warum wird überhaupt das Abbild der Eule nach oben hin immer unschärfer? Und was unterscheidet diesen Effekt von dem ähnlichen, wenn man eine Figur zwischen zwei parallelen Spiegeln betrachtet (wenn Sie nicht draufkommen - probieren sie es ruhig mit einem Taschenspiegel, Wandspiegel und einer kleinen Figur aus!).
Eulenspiegelung mit Offenblende
Führt man die "Eulenspiegelei" mit Offenblende aus, wird die Figur rasch sehr unscharf (hier Blende 2,8, obiges Beispiel Blende 10).


EOS 400D - in der Nachfolge der legendären EOS 300D und 350D

Canon EOS 400D, Vorderansicht mit Tamron SP AF 17-50/2,8
EOS 400D mit dem Tamron SP AF 17-50/2,8. Das in schwarz gehaltene Objektiv passt gut zum Design der Kamera, aber auch seine Abbildungsleistungen werden der Kamera sehr viel mehr gerecht als das Kit-Objektiv (EF-S 18-55/3,5-5,6), das man bei dem geringen Aufpreis mitnehmen und gleich wieder verkaufen kann (siehe Objektivtest).

Seit Einführung der ersten für Amateure erschwinglichen und "echten" digitalen Spiegelreflex (EOS 300D) August 2003 hat sich einiges getan. Im Jahre 2005 erschien die EOS 350D, und schließlich gegen Ende 2006 die EOS 400D. Dabei wiederholt sich immerwieder das gleiche Spiel: Neue "Einsteigermodelle" mit erweiterten Fähigkeiten kommen zum Preis von ca. 800-900 Euro auf den Markt, um sich innerhalb von 1-1/2 Jahren auf ca. 500-600 Euro zu verbilligen (meist inklusive Kitobjektiv, das oft nur einen symbolischen Aufpreis von 10-20 Euro kostet). Zeitweilig wurde das Kit der 400D sogar zu einem geringeren Preis als das Gehäuse alleine angeboten - absurd, aber unverständlich.

Mit etwas Abstand erscheint mir die 350D - ganz wie es die Bezeichnung suggeriert - als eine Art Zwischenversion, mit seinerzeit 8 Megapixeln bei minimal verkleinertem Sensor gegenüber den 6,3 MP der 300D nicht so aufregend höher in der Auflösung, dafür aber wesentlich schneller in der Reaktion, besonders beim Einschalten und Abspeichern von RAW-Dateien. Leider wurde - zum Leidwesen vieler Canon-Anhänger mit europäischen großen Pfoten - das Gehäuse eckig verkleinert und der Griffbereich unangenehm rauh gestaltet. An der Gehäusegröße (und dem dafür verkleinerten und entsprechend schwächeren Akku) wurde leider bei der 400D nichts wesentliches geändert, aber der Griffbereich ist jetzt glatter und weniger kantig, also insgesamt wieder etwas ergonomischer.
Die Schnelligkeit beim Einschalten wurde nochmals gesteigert und läßt nun gewiss keine Wünsche mehr offen. Die Auflösung ist mit 10,1 MP gegenüber dem Anfangsmodell in dieser Klasse deutlich höher und dürfte verfügbare Objektive so ziemlich ausreizen. Das auffälligste Unterscheidungsmerkmal auf den ersten Blick ist das sehr große, deutlich hellere und befriedigend auflösende und mit einem wesentlich breiteren Blickwinkel als bei den Vorgängermodellen ausgestattete TFT-LCD auf der Rückseite, das jetzt wahlweise ein Farbhistogramm anzeigt (sehr empfehlenswert!) und das bisherige zusätzliche LCD für Einstellungen ersetzt. Allerdings hat die Konkurrenz zum Teil Rückdisplays mit mehr Pixeln im Programm.
Es nimmt auf dem Kamerarücken augenscheinlich so viel Platz wie nur möglich ein. Der wesentlich bessere "Blickwinkel" (160°) des Displays bedeutet, dass man auf diesem das Bild bzw. die Anzeigen auch beim Verdrehen der Kamera oder beim Hinschauen von der Seite oder von oben oder unten in weiten Bereichen gut erkennt, während dies bei älteren Modellen zu einer starken Verschlechterung der Kontrast- und Farbwiedergabe und Erkennbarkeit führte.
Der eigentliche Sucher hat sich leider nicht gebessert - das Bild ist weder sonderlich groß noch sonderlich hell und fällt gegenüber einer "klassischen" analogen Spiegelreflex wie meiner ehemaligen Ftb stark ab. Dass es auch im APS-C-Format deutlich heller und größer geht, beweist Canons eigene 40D (siehe oben), die ein Pentaprisma statt eines Pentaspiegels verwendet; wenn auch diese gewiss noch kein so großes und für manuelle Scharfeinstellung taugliches Sucherbild bietet wie man es früher gewohnt war.
Canon EOS 400D, Rückansicht
Das Display schaltet sich automatisch ab, wenn der unter dem Sucher befindliche Infrarotsensor erkennt, dass man die Kamera vor's Auge hält - oder wenn sie am Riemen dicht vor dem Bauch hängt (die beiden dunklen Felder direkt unter dem Suchereinblick). Außerdem kann man es durch einen Druck auf die "Disp."-Taste abschalten.

So hat die 400D denn auch die Vorgängerin im Handel ziemlich rasch verdrängt. Klar ist auch, dass Canon, einst unangefochtener Vorreiter in Sachen "Digitale Spiegelreflexkameras für Amateure", nun auch von den Konkurrenten getrieben wird und das Preis-Leistungsverhältnis in diesem Bereich nicht mehr nach Belieben gestalten kann.

Schon bei der 350D hat Canon gewisse Einschränkungen gegenüber professionelleren Modellen durch reduzierte Einstellmöglichkeiten in der Firmware aufgegeben. Der 400D hat man nun auch einen schnelleren Autofokus-Sensor mit neun Feldern und entsprechend der 30D spendiert.
Durch den schnelleren Prozessor und einen größeren internen Puffer vermag die 400D nun 27 Bilder im JPEG-Format oder bis zu 10 RAW-Dateien mit einer Rate von drei Aufnahmen pro Sekunde zu fotografieren, ehe die Geschwindigkeit der Reihenaufnahmen einbricht. Das sind beinahe doppelt so viele wie bei der 350D, die Geschwindigkeit ist mit 3 Bildern pro Sekunde die gleiche, während die 40D laut Herstellerangaben 6,5 Bilder/sek schafft.

Die 400D ist nicht nur, wie ihre Vorgänger, in das EF-Objektivsystem von Canon integriert, inzwischen gibt es auch von Canon selbst und diversen Fremdherstellern zahlreiche hochwertige, speziell für APS-C-Formatkameras ausgelegte Objektive, so dass man mittlerweile die digitale EOS-Serie auch im Einsteigerbereich uneingeschränkt als vollwertiges digitales Spiegelreflex-Kamerasystem betrachten kann. Die Canon-eigenen Objektive tragen die Bezeichnung "EF-S" (für "short back focus"). Diese Objektive haben ein leicht verändertes Bajonett und werden beim Ansetzen statt an der roten Markierung an einer zusätzlichen weißen ausgerichtet (normale EF-Objektive passen aber auch an die APS-C-Format-Kameras von Canon). Fremdhersteller wie Tamron oder Sigma verwenden auch bei Objektiven mit verkleinertem Bildkreis das normale EF-Bajonett in ihren Ausführungen mit Canon-Anschluss.
Lediglich im extremen Weitwinkelbereich ist das Objektivangebot nach wie vor eingeschränkt, hier sei aber z. B. auf das EF-S 10-22/3,5-4,5 USM verwiesen, das allerdings nicht gerade billig ist.

Erstmals hat Canon in dieser Kamera eine automatische Sensorreinigung eingebaut. Über deren Wirksamkeit sind die Auguren geteilter Meinung, es scheint aber, dass sie doch das Hängenbleiben frischer Stäubchen reduziert. Ist ein Schmutzpartikel aber erst einmal festgebacken, hilft doch nur ein mechanisches Verfahren - z. B. mit Wattestäbchen und Alkohol oder einer speziellen Reinigungsflüssigkeit. Dazu gibt es verschiedene Tipps im Internet. Ob sich Staub auf dem Sensor befindet, kann man leicht und ohne jede Gefährdung feststellen: Blenden Sie ein Objektiv so weit ab wie möglich (z. B. Blende 22 oder kleiner, dh. 32); stellen Sie es auf unendlich ein und fotografieren Sie aus der Nähe eine weiße Wand oder ein Blatt Papier. Das gleichmäßig beleuchtete Motiv soll absichtlich unscharf abgebildet werden. Machen Sie im Zweifelsfalle mehrere Aufnahmen. Zeigen diese nun auf dem Computerbildschirm immer an derselben Stelle dunkle Punkte bzw. kleine Objekte, die mehr oder weniger scharf erscheinen, so handelt es sich um Schmutz auf dem Sensor. Meistens machen sich diese bei größeren Blenden (kleineren Blendenzahlen) auf den Aufnahmen gar nicht bemerkbar, weil sie dann durch den in einem breiteren Winkelbereich erfolgenden Strahlengang verschwimmen. Von Zeit zu Zeit kann es aber angebracht sein, gröbere anhaftende Schmutzpartikel, welche die Sensorreinigung nicht abschütteln kann, von Hand zu entfernen.
Bildwiedergabe mit Farbhistogramm Zur Beurteilung der Aufnahme gibt es jetzt auch ein Farbhistogramm, das die Intensitätsverteilung in den drei Farbkanälen (R[ot], G[rün], B[lau]) darstellt und hilft, Übersättigung in einzelnen Farben zu erkennen. Wenn man - wie hier - das Display "vergrößert" anschaut, erscheint es doch etwas grob (230.000 Pixel).

In der Praxis freut nicht nur die noch etwas schnellere Arbeitsweise, vor allem das große Display, das wahlweise auch ein Farbhistogramm des eben aufgenommenen Bildes (oder auch in der Rückschau) anzeigt, ist ein starker Pluspunkt. Im obigen Bild sind Gipfel in den drei Kanälen (bei den relativ neutralen Farben) nur wenig gegeneinander verschoben, was auf einen ziemlich "passenden" voreingestellten Weißabgleich hindeutet. Liegt dieser stark "daneben", kann es in einzelnen Kanälen zu Übersteuerungen kommen, während in anderen der Wertebereich (in den Lichtern) noch lange nicht ausgenutzt ist. In der Tat spiegelt sich darin der von der Kamera angenommene Weißabgleich wieder (wie er einer Umsetzung in ein JPEG zum Tragen kommt), leider erkennt man daran nicht, wie der Wertebereich (zum Beispiel durch besonders intensive Farben oder farbiges Licht) im RAW-Format ausgereizt wird.
Auch an der 400D läßt sich der gleiche Selbstbau-Fernauslöser wie wie an der EOS 300D und 350D verwenden.

Über Kit-Objektive wurde schon genug gesagt (siehe Besprechung der 300D/350D). Meiner Meinung nach sollte man es "mitnehmen", wenn man sich vorerst kein besseres Objektiv leisten kann bzw. noch kein ausreichend kurzes und lichtstarkes Weitwinkel/Universalzoom anschaffen will, ansonsten verdienen alle diese Kameras es, mit höherwertigen Objektiven ausgestattet zu werden - einfach weil es den fotografischen Einsatzbereich deutlich erweitert und somit auch viel mehr Fotospaß bereitet.


Zurück zur Vollkommenheit:

Digitale Spiegelreflex-Kameras

Spiegelreflex-Kleinbildkameras (SLR für Single Lens Reflex) sind nahezu perfekte Instrumente zur Ausübung der fotografischen Kunst. Um so erfreulicher, dass seit einigen Jahren die Hersteller von Digitalkameras der gehobenen Amateurklasse, also auch unterhalb der für den Normalsterblichen unbezahlbaren Profiklasse, zu diesem bewährten Konzept zurückgefunden haben und sich inzwischen einen heftigen Konkurrenzkampf liefern (um nur die bekanntesten Hersteller anzusprechen: Canon, Nikon, Olympus, Leica, Pentax); auch wenn manche Firmen wie Minolta inzwischen ganz aus dem Fotogeschäft ausgestiegen sind. Mehr zur "Frühgeschichte" der Digitalen Spiegelreflexfotografie auf Canon EOS 300D/350D
EOS 300D mit dem 'Kit'-Objektiv
Frontalansicht des Oldtimers EOS 300D mit dem "Kit"-Objektiv EF-S 18-55 mm f/3,5-5,6, KB-Äquiv. 28,8-88 mm, kleinste Blende f/22-36, Naheinstellung 28 cm, Filtergewinde 58 mm. Die Sonnenblende (EW-60C) ist nicht im Lieferumfang enthalten. Dieses Objektiv paßt nur an die neueren Digital-Modelle, nicht an EOS 30D, 60D, 10D oder 1D, aber an die neue EOS 40D und natürlich an die EOS 400D (über weitere EF-S-Objektive siehe Canon).


Wunschobjektive

Grundsätzlich lassen sich alle EOS-Objektive (Bezeichnung EF) sowohl an "analogen" wie auch an den digitalen EOS-Kameras verwenden, grundsätzlich gilt das auch für Fremdobjekive etwa von Tamron, Sigma etc., sofern sie ein Canon-EF-Bajonett besitzen. Bei den Kameramodellen mit APS-C-Format-Sensor wie 300D, 20D, 350D wird ein sogenannter Brennweitenfaktor von 1,6 wirksam, das heißt, ein "Normal" mit 50mm echter Brennweite wirkt an der Digitalkamera wie ein Portraitobjektiv mit 80mm (entsprechend dem kleineren Bildausschnitt, die Brennweite ändert sich nicht wirklich). Entsprechend steigt aber auch die Verwacklungsgefahr; als Faustregel gilt: Mindestbelichtungszeit gleich Kehrwert der Brennweite. Bei einem Normal (50 mm) also üblicherweise 1/50 bzw. 1/60 Sekunde, an der DSLR aber höchstens 1/80 oder besser 1/100. Umgekehrt braucht man für eine bildmäßige "Normalbrennweite" an den genannten Digitalkameras eine "echte" Brennweite von etwa 30-31 mm. Einige neuere Spezialobjektive von Canon, die sogenannten EF-S (short), die einen kleineren Bildkreis zeichnen und deren Hinterlinse näher am Schwingspiegel sitzt, können nur an den APS-C-Format-DLSRs mit EFS-Bajonett verwendet werden.

Wer also von seiner "analogen" EOS-Kamera noch Objektive besitzt, kann diese an der Digitalen SLR weiterverwenden (siehe oben). Nur die ganz alten FT-Objektive von Canon können leider nicht verwendet werden.

Meine erste Wahl bei der weiteren Objektivausstattung war ursprünglich das Tamron SP AF 28-75 mm mit konstanter Lichtstärke f/2,8, das 329,- Euro kostete - nicht viel für so ein lichtstarkes Zoom mit ausgezeichneten optischen Eigenschaften. Die Naheinstellgrenze, wiederum brennweitenunabhänig, liegt bei 33 cm. An der EOS 300D/350D/400D entspricht es dem Brennweitenbereich 44,8 mm bis 120 mm, also einem Normal bis zum leichten Tele. Zusammen mit dem "Kit"-Objektiv deckt man damit den Bereich von 29 mm bis 120 mm ab (auf KB umgerechnet), somit erst einmal den ganzen Brot- und Butter-Bereich. Natürlich kann man sich auch andere Bereiche aussuchen und nach den Preislisten der Anbieter abstimmen. Inzwischen habe ich allerdings beide Kit-Objektive (von der 300D und 400D) verkauft und stattdessen ein Tamron XR DiII SP 17-50 mm, 1:2,8 angeschafft (die Bezeichnung DiII besagt, dass es nur für APS-Format-Sensoren taugt), mit dem ich sehr zufrieden bin, siehe Bild unten. Die Brennweitenüberschneidung mit dem anderen Tamron-Zoom stört mich nicht - im Gegenteil, es ist ganz angenehm, das Objektiv nicht so oft wechseln zu müssen (z. B. in Schnappschuss-Situationen).

Eine sinnvolle Ergänzung im Telebereich ist beispielsweise das EF 70-200 1:4L von Canon, das ebenfalls auf der Objektivtestseite vorgestellt wird (inzwischen gibt es davon auch eine Version mit IS (Bildstabilisator).

Sehr spektakuläre Weitwinkelaufnahmen kann man mit dem EF-S 10-22/3,5-4,4 USM machen, wie auf den Beiden Seiten "Superweitwinkel - Kathedralen" und "Blicke auf Neubeuern" zu sehen.

Eine vollständige Übersicht über das EOS-Objektivprogramm enthält übrigens das am Ende besprochene Buch "EOS Digitalfotoschule".
EFS 17-55 Canon / EX 17-50 Tamron
Wunschobjektive: Links das EF-S 17-55/2,8 IS USM (entspricht 27,2 - 88 mm an KB-Format) von Canon mit konstanter Lichtstärke 2,8, kleinste Blende 22, Naheinstellgrenze 35 cm.
Rechts das AF 17-50/2,8 XR DiII von Tamron (entspricht 27,2-80 mm an KB-Format), kleinste Blende 32, Naheinstellgrenze 27 cm, Filtergewinde 67 mm.
Aufgrund des gegenüber dem Kleinbild- oder Leica-Filmformates von 24 mm x 36 mm mit nur 14,8mm x 22,2 mm (etwa APS-C) kleineren Fotosensors gilt für alle Objektive ein "Brennweitenfaktor" von 1,6 - aus einem 50mm-Normal wird eine 80mm-Portraitbrennweite. Oder umgekehrt: Die "Normal"-Bildwirkung erreicht man bei einer Brennweite von ca. 30 mm.


Ganz ohne Blitz, Stativ und doppelten Boden

Spaziergang im Nebel Mit dem EF-S 17-55/2,8 IS USM gelingen auch bei sehr wenig Licht aus der freien Hand verwacklungsfreie Fotos


Selbstbau-"Drahtauslöser" für EOS 300D / EOS 350D / EOS 400D

Handhabung des Fernauslösers
Selbstbau-"Drahtauslöser" für die EOS 300D, 350D und 400D - die Teile kosten etwa 5 Euro (statt 20 Euro für das Original von Canon). Passt leider nicht an die 40D und andere Profimodelle.


Highspeed - ISO 3200 digital

Xaver bei ISO 3200
Auf der Unterseite Tipps und Tricks zum RAW-Format geht es um das Arbeiten mit dem RAW-Format wie nachträgliche Empfindlichkeitserhöhung, Belichtungskorrektur und Weißabgleich sowie andere häufig gestellte Fragen zum Nutzen von und Arbeiten mit dem RAW-Format.
Neu ist die Seite Belichtungseinstellungen in Adobe Camera RAW (CS3, Lightroom).


Repro & Makrofotografie, Schärfentiefe und kleine Dinge

Kleine Blende - große Schärfentiefe
Blick in ein Objektiv. Mehr dazu beim Thema Schärfentiefe, u. a. Nahaufnahmen und ein Selbstbau-Reprogestell, mit dem man Aufsichtsvorlagen bis 40 x 60 cm oder Filmnegative, Dias und vieles mehr bis hin zu Video-Trickfilmen aufnehmen kann.

Bewertung

Eine vergleichende Bewertung zwischen zwei unterschiedlichen "Klassen" angehörenden Kameras ein und desselben Herstellers ist natürlich schwierig. Wer sich, aus welchen Gründen auch immer, bereits für "Canon" entschieden hat, fragt sich natürlich, ob es der nahezu doppelte Preis der 40D wert ist, sich diese zu kaufen an Stelle der preiswerteren 400D. Grundsätzlich nehmen sich beide in der Bildqualität wenig - die nominelle Auflösung ist gleich, die Größe des Sensors ist gleich, das Rauschverhalten bei höheren Empfindlichkeiten ist mindestens ähnlich (bei der 40D geringfügig höherer Rauschabstand, dh. noch weniger "Rauschen"), der Dynamikumfang bei der 40D ist laut c't eine halbe Blendenstufe höher. Grundsätzlich kann man mit der 400D aus technischer Sicht genauso gute Bilder machen - diese Unterschiede fallen nicht ins Gewicht. Das Thema 14-Bit-RAW-Auflösung ist noch nicht ganz ausdiskutiert. Gegenüber dem in der 400D eingesetzten (schon ganz flotten) Bildprozessor DIGIC II wirbt Canon bei der 40D mit dem noch schnelleren (und vermutlich für die 14-Bit-fähigkeit verantwortlichen) DIGIC III.
Leider ist auch der Vergleich der technischen Daten nach Herstellerangaben schwierig, denn offensichtlich sind nicht nur jedesmal andere Übersetzer am Werk - sie arbeiten auch jeweils nach verschiedenen Vorlagen, und zwar sowohl hinsichtlich der gedruckten Handbücher als auch der im Internet abrufbaren "Technischen Daten". Es variieren sowohl die Reihenfolge als auch die Bezeichnung einzelner Rubriken sowie der angegebenen Werte. Bei dem mühsamen aber nicht zu einem wirklich befriedigenden Ergebnis führenden Versuch, das aufeinander abzustimmen, fällt aber zum Beispiel auf, dass der Messbereich für die Belichtung bei der 400D mit "EV 1-20" und bei der 40D mit "LW 0-20" angegeben wird - letztere müsste demnach um eine Blendenstufe empfindlicher noch korrekt eine Belichtungsmessung vornehmen können!
Da die Größe der Bildsensoren (APS-C-Format, exakt 22,2 x 14,8 mm) bei beiden Kameras gleich ist (auch wenn sie wohl nicht identisch sind) gibt es hinsichtlich der Objektivauswahl keine Unterschiede: Beide Modelle verfügen über das kombinierte Bajonett EF/EF-S, vertragen also sowohl die für das "volle" KB-Format gerechneten Objektive wie auch die neueren EF-S-Modelle, die für einen kürzeren Abstand der Hinterlinse zum Sensor und einen kleineren Bildkreis gerechnet sind (und etwas anders angesetzt werden). Bei Fremdherstellern wie Tamron gibt es ohnehin keinen Unterschied, sie passen bei entsprechender Canon-Fassung immer an das EF-Bajonett, und auch die für einen kleineren Bildkreis berechneten Typen lassen sich an beiden Kameras verwenden (nicht aber z. B. an der EOS 5D, wo sie nur einen Teil des Bildes kreisförmig auszeichen und in den Ecken sozusagen extrem vignettieren - dh. dunkle Ecken machen).
Deutlicher fallen andere Unterschiede aus: Der Sucher der 40D ist deutlich besser - größeres und zugleich helleres Bild - das Gehäuse ist wertiger und hat "Normalmaße" (wer immer darauf Wert legt - manchen Frauen mag sie auch zu klobig und zu schwer sein); schließlich bietet die 40D Livebild-Vorschau (wenn man sie denn braucht); und das rückwärtige Display ist nochmals größer als an der 400D, was für die Vorab-Bildbeurteilung oder das "Anschauen" von Bildern vor Ort inzwischen frühere Bildtanks mit deren Display teilweise schon aussticht.
Hinsichtlich der Bedienung hat mir vor allem das "Daumenrad" der 40D auf der Rückseite gut gefallen, mit dem man im normalen Betrieb bei "manueller Belichtungseinstellung" (Programmwahlrad auf "M") die Blendenvorwahl für das Objektiv unabhängig von der Zeiteinstellung (oberes Rädchen) vornehmen kann, ohne irgend ein Knöpfchen drücken zu müssen (man muss nur daran denken, den Powerschalter auf Stufe zwei zu stellen, sonst tut das Daumenrad gar nichts). Letzteres sind Benutzer der teureren Modelle von Canon ja ohnehin gewohnt.
Bei der 40D sind die drei "Benutzermodi" interessant, die man mit dem Programmwahlrad zusätzlich zu den üblichen Einstellungen wie M, Av, Tv und den "Idiotenbetriebsarten" (sorry) einstellen kann, und auf die sich bevorzugte Einstellungen der Individualfunktionen legen lassen. Das spart Zeit und Menügesuche, wenn man in bestimmten Aufnahmesituationen mit entsprechenden Voreinstellungen arbeiten möchte.


Technische Daten EOS 40D

Herstellerangaben
Typ
Digitale Autofokus/AE-Spiegelreflexkamera mit integriertem Blitzgerät

Speichermedien:
CF-Karte vom Typ I oder II (Microdrive kompatibel); externe Speichermedien (nur über Wireless File Transmitter WFT-E3)
Mit Microdrive- und CF-Karten mit 2 GB Speicherplatz oder mehr kompatibel

Bildsensorgröße:
22,2 x 14,8 mm CMOS

Geeignete Objektive:
Canon EF-Objektive (einschließlich EF-S.Objektiven)
(Die dem 35mm-Format entsprechende Brennweite ist ungefähr äquivalent zum 1,6fachen der Objektiv-Brennweite)
Kamerabajonett:Canon EF/EFS-Bajonett

BILDSENSOR
Typ:Hochempfindlicher, hochauflösender CMOS-Sensor (22,2 x 14,8 mm)
Effektive Pixel:ca. 10,10 Megapixel
Pixel gesamt:ca. 10,50 Megapixel
Seitenverhältnis:3:2
Farbfiltersystem:RGB-Grundfarbenfilter
Tiefpassfilter:Fest eingebaut vor dem Bildsensor. Kann nicht ausgetauscht werden.
Staublöschfunktion:(1) Sensorreinigung: Automatisch
(2) Sensorreinigung: Manuell
(3) Staublöschungsdaten werden Bilddaten angefügt

BILDPROZESSOR
TypDIGIC III

AUFNAHMESYSTEM
Design Rule For Camera File System 2,0:
JPEG (unterstützt Exif 2.21 Exif Print, RAW (12 Bit)
Gleichzeitige Aufnahme von RAW+JPEGMöglich
Dateigröße:(1) Groß/Fein: 3888 x 2592 (ca. 3,8 MB),
(2) Groß/Normal: 3888 x 2592 (ca. 2,0 MB),
(3) Mittel/Fein: 2816 x 1880 (ca. 2,3 MB),
(4) Mittel/Normal: 2816 x 1880 (ca. 1,2 MB),
(5) Klein/Fein: 1936 x 1288 (ca. 1,3 MB),
(6) Klein/Normal: 1936 x 1288 (ca. 0,7 MB),
(7) RAW: 3888 x 2592 (ca. 9,8 MB)
Die genauen Dateigrößen sind abhängig vom Motiv, von der eingestellten ISO-Empfindlichkeit, vom Bildstil usw.
Kompression:Fine, Normal, RAW / sRAW (Canon RAW 2nd Edition)
Datei-Nummerierung:Aufeinanderfolgende Nummerierung, automatisches und manuelles Zurücksetzen
Farbraum:sRGB, Adobe RGB
Schnittstelle:USB-Anschluss (USB 2.0 Hi-Speed Mini-B, PTP): Zum Anschließen an einen PC und für Direktausdruck
Videoausgang (Video OUT: NTSC/PAL)

WEISSABGLEICH
Einstellungen:Automatisch (über Bildsensor), Tageslicht, Schatten, Bewölkt, Kunstlicht, Leuchtstoff, Blitz, Manuell, Farbtemperatur
Automatischer Weißabgleich:Automatischer Weißabgleich mit dem Bildsensor
Farbtemperatur-Korrektur:Weißabgleichkorrektur: +/- 9 Stufen in ganzen StufenWeißabgleichreihen: +/- 3 Stufen in ganzen Stufen
* Blau/gelbe Verfärbung oder magentarote/grüne Verfärbung möglich
Farbtemperatur Datenübertragung:Möglich

SUCHER
SucherDachkantprisma
Gesichtsfeld (Vertikal/ Horizontal)ca. 95%
Sucher-VergrößerungCa. 0,95fach (-1 dpt mit 50 mm-Objektiv in Unendlich-Einstellung
Austrittspupille:22 mm
Dioptrien-Ausgleich-3 bis +1 dpt
Mattscheibe:auswechselbar (3 Ausführungen); Standard-Einstellscheibe Ef-A mattiert
SpiegelTeilverspiegelter Schnellrücklaufspiegel (40% Durchlässigkeit, 60% Reflexion)
Sucheranzeige:AF-Informationen (AF-Messfelder, Schärfenindikator), Belichtungsinformationen (Verschlusszeit, Blendenwert, ISO (wird immer angezeigt), AE-Speicherung, Belichtungsstufenanzeige, Belichtungswarnung), Spot-Messkreis, Blitzinformationen (Blitzbereitschaftsanzeige, Kurzeitsynchronisation, FE-Blitzbelichtungsspeicherung, Belichtungswertkorrektur), Weißabgleichkorrektur, Anzahl der verbleibenden Aufnahmen, CF-Karten-Informationen
SchärfentiefenprüfungJa, über Abblendtaste
Okular-VerschlussAm Trageriemen

AUTOFOKUS
TypTTL-sekundäre Bildregistrierung, Phasenerkennung
AF-Messfelder:9 AF-Kreuzsensoren (1:2,8 in der Bildmitte)
Messbereich:EV -0,5-18 (bei 23°C und ISO 100)
AF BetriebsartenOne-Shot AF, AI Servo AF, AI Focus AF, Manuelle Scharfeinstellung (MF)
AF-Messfeldwahl:Automatische Messfeldwahl, manuelle Messfeldwahl
Anzeige des ausgewählten AF-Messfeldes:Einblendung im Sucher, Anzeige auf dem oberen LCD
AF Hilfslicht:Kleine, vom integrierten Blitzlicht ausgegebene Blitze, effektiver Bereich: ca. 4.0 m in der Mitte, ca. 3,5 m am Bildrand

BELICHTUNGSSTEUERUNG
Messmodi:TTL Offenblendemessung mit 35 Messsektoren
Mehrfeldmessung (mit jedem AF-Messfeld verknüpfbar)
Selektivmessung (über ca. 9% des Sucherfelds)
Spotmessung: zentrale Spotmessung in Suchermitte (ca. 3,8% des Gesichtsfeldes)
mittenbetonte Integralmessung
Messbereich:EV 0-20 (bei 23°C mit EF-Objektiv 50 mm 1:1,4 USM und ISO 100)
Messwertspeicherung:Automatisch: Im One-Shot AF-Modus mit Mehrfeldmessung nach Abschluss der Entfernungseinstellung
Manuell: Mit AE-Speicherungstaste in allen Modi der Kreativprogramme
Belichtungsprogramme:Programmautomatik (Vollautomatik, Porträt, Landschaft, Nahaufnahme, Sport, Nachtprogramm, Blitz aus), Blendenautomatik, Zeitautomatik, Manuell, Schärfentiefenautomatik, Custom (3 Einstellungen)
ISO-Empfindlichkeit:Motivbereiche: ISO 100/200/400/800 wird automatisch eingestellt
Kreativprogramme: 100 - 1600 (in Drittelstufen); erweiterbar auf H: 3200 (über Custom-Funktion)
ISO 200-1600 im Tonwert-Priorität-Modus
Belichtungskorrektur:Manuell: +/- 2 Blenden in 1/2 oder 1/3 Stufen (kann mit AEB kombiniert werden)

BETRIEBSARTEN
Aufnahmefolge:Einzelbildaufnahme, Reihenaufnahme (geringe bzw. hohe Aufnahmegeschwindigkeit), Selbstauslöser
Aufnahmegeschwindigkeit bei Reihenaufnahme:bis zu 6,5 Aufnahmen pro Sekunde (Geschwindigkeit wird für max. 75 JPEG-Bilder bzw. max. 17 RAW-Bilder beibehalten)
VERSCHLUSS
TypElektronisch gesteuerter Schlitzverschluss
Verschlusszeiten:1/8000s bis 30 Sekunden (1/3- und 1/2-Stufen), Langzeitbelichtung (B-Einstellung oder "Bulb"), X-Synchronzeit 1/250 Sek.(nur mit Canon EX Speedlites)
Auslöser:Elektromagnetischer Sanftauslöser
Selbstauslöser:Vorlaufzeit 10 Sek.
Fernbedienung:Fernsteuerung mit N3-Anschluss, Infrarot-Fernsteuerung LC-5

INTEGRIERTES BLITZGERÄT
Typ:Automatisch oder manuell ausklappbarer Blitz
Blitzmessung:E-TTL II-Blitzautomatik
Leitzahl:13 (bei ISO 100 in Metern)
Wiederaufladezeit:ca. 3 Sek.
Blitzbereitschaftsanzeige:Symbol für Blitzbereitschaft leuchtet im Sucher
Leuchtwinkel:Bildwinkel von 17 mm-Objektiven (entspricht 27 mm bei KB)
FE-Blitzbelichtungsspeicherung:Möglich
Blitzbelichtungskorrektur+/- 2EV in 1/2 oder 1/3 Stufen
Blitzbelichtungsreihen:Ja

Externes Speedlite
EOS-SpeedliteE-TTL II-Blitzautomatik mit einem Speedlite der EX Serie; Unterstützung für kabelloses Canon EX-Multi-Flash-System

Zoomen entsprechend der Brennweite des Objektivs:
Möglich
Blitzschuh/Anschluss f. X-SynchronkabelJa/Ja
X-Synchronisation1/250 Sekunde
Rote-Augen-ReduktionJa
Blitz-BracketingFEB über spezielles optionales Speedlite möglich
Blitzmesswert-SpeicherJa
Synchronisation 2. VerschlußvorhangJa, mit entsprechendem optionalen Speedlite

LCD-MONITOR
Typ:TFT-LCD-Farbmonitor
Bildschirmgröße:3,0 Zoll, ca. 6,6 cm eff. Bilddiagonale
Live View:bewegte Aufnahmevorschau über Sensor bei hochgeklapptem Spiegel, mit einblendbaren Gitternetzlinien
Geräuschlose Aufnahme im Live View Modus (2 Modi)
Pixel:Ca. 230.000
Bildfeldca. 100% (bezogen auf JPEG-komprimierte Bilder)
Helligkeitsregelung:7 Stufen
LCD Hintergrund-BeleuchtungJa
Histogramm im Wiedergabe-ModusHelligkeit oder RGB
Lupenfunktion bei Wiedergabe1,5fach - 10fach
Auf der Benutzeroberfläche verfügbare Sprachen:15

DIRECT PRINT
Canon DruckerCanon Compact Photo Printer und Bubble Jet Drucker mit Direct Print Funktion, Print/Share-Taste
PictBridgeJa

WEITERE FEATURES
Individual-Funktionen24 Individual-Funktionen mit 62 Einstellungen
Intelligenter Orientierungs-SensorJa
Bild SchutzLöschschutz für jeweils ein Bild
Bild LöschenEinzelbild/Alle Bilder/Formatieren
SelbstauslöserVorlaufzeit ca. 10 Sekunden
Staub und Spritzwasserschutz:Ja, nur für Speicherkarten- und Akkufach
Menü-Kategorien (1) Aufnahme
(2) Wiedergabemenü
(3) Setup
(4) Individualfunktionen
(5) Mein Menü
Menü-SprachenDeutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Dänisch, Portugiesisch, Finnisch, Italienisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch, Griechisch, Russisch, Chinesisch (vereinf.), Koreanisch, Japanisch, Polnisch
Firmware UpdateJa, durch Anwender

SPEICHERKARTE
TypCompactFlash Typ I / II (mit Microdrive- und CF-Karten mit 2 GB Speicherplatz oder mehr kompatibel); externe Speichermedien (nur über Wireless File Transmitter WFT-E3)

UNTERSTÜTZTE BETRIEBSYSTEME
PCWindows 98 (incl. SE) / 2000 / Me / XP
MacintoshOS X Version 10.2 - 10.4

SOFTWARE
Bildbetrachtung/ DruckZoomBrowser EX (Windows) / Image Browser (Mac OS)
SonstigePhotoStitch
TreiberTWAIN (Windows 98 / 2000), WIA (Windows Me)
BildbearbeitungDigital Photo Professional (für RAW-Bilder)

STROMVERSORGUNG
AkkuAufladbarer Li-Ionen-Akku BP-511/BP-511A oder BP-512/BP-514 (BP-511A im Lieferumfang), CR2016 für Datum und Uhrzeit
Akku-StatusAutomatisch
Stromspar-ModusAbschaltung nach 1, 2, 4, 8, 15 oder 30 Minuten
NetzadapterACK-E2 (optional)

ZUBEHÖR
KameratascheKameratasche EH-17L
Objektiv-ZubehörAlle EF und EF-S Objektive
externes BlitzgerätCanon Speedlites (220EX, 380EX, 420EX, 430EX, 550EX, 580EX, 580EXII, Ringblitzleuchte MR-14EX, Macro Doppelblitzgerät MT-24EX, Speedlite Transmitter ST-E2)
BatteriegriffBG-E2N, BG-E2
FernauslöserFernsteuerung mit N3-Anschluss, Infrarot-Fernsteuerung LC-5
Strom-Versorgung und Akku-LadegerätACK-E2, Kompakt-Netzadapter CA-PS400 und CA-570, Akkuladegerät CB-5L und CG-570, Autobatterikabel CB-570, Akku BP-511A
GehäusematerialMagnesiumlegierung
Betriebsumgebungca. 0 - 40°C, 85% relative Luftfeuchtigkeit oder weniger
Abmessungenca. 145,5 x 107,8 x 73,5 mm
Gewicht (ohne Akku und Speicherkarte)ca. 740 g

¹Kompatibel mit allen CF-Speicherkartenkapazitäten, einschließlich CF-Karten von 2 GB und größer
Preise (April 2008)Gehäuse 899,- €, Kit mit EF-S 17-85/4,0-5,6 IS USM: 1249,- €
Da es im Handel zahlreiche verschiedene Zusammenstellungen gibt und die Preise recht unterschiedlich sind und sich mit der Zeit ändern, bitte ich diese selbst zu recherchieren
Link zum Herstellerwww.canon.de

Technische Daten EOS 400D

Herstellerangaben
Typ
Digitale Autofokus/AE-Spiegelreflexkamera mit integriertem Blitzgerät

Speichermedien:
CF-Karte vom Typ I oder II (Microdrive kompatibel)
Mit Microdrive- und CF-Karten mit 2 GB Speicherplatz oder mehr kompatibel

Bildsensorgröße:
22,2 x 14,8 mm CMOS

Geeignete Objektive:
Canon EF-Objektive (einschließlich EF-S.Objektiven)
(Die dem 35mm-Format entsprechende Brennweite ist ungefähr äquivalent zum 1,6fachen der Objektiv-Brennweite)
Kamerabajonett:Canon EF/EFS-Bajonett

BILDSENSOR
Typ:Hochempfindlicher, hochauflösender CMOS-Sensor (22,2 x 14,8 mm)
Effektive Pixel:ca. 10,10 Megapixel
Pixel gesamt:ca. 10,50 Megapixel
Seitenverhältnis:3:2
Farbfiltersystem:RGB-Grundfarbenfilter
Tiefpassfilter:Fest eingebaut vor dem Bildsensor. Kann nicht ausgetauscht werden.
Staublöschfunktion:(1) Sensorreinigung: Automatisch
(2) Sensorreinigung: Manuell
(3) Staublöschungsdaten werden Bilddaten angefügt

BILDPROZESSOR
TypDIGIC II

AUFNAHMESYSTEM
Design Rule For Camera File System 2,0:
JPEG (unterstützt Exif 2.21 Exif Print, RAW (12 Bit)
Gleichzeitige Aufnahme von RAW+JPEGMöglich
Dateigröße:(1) Groß/Fein: 3888 x 2592 (ca. 3,8 MB),
(2) Groß/Normal: 3888 x 2592 (ca. 2,0 MB),
(3) Mittel/Fein: 2816 x 1880 (ca. 2,3 MB),
(4) Mittel/Normal: 2816 x 1880 (ca. 1,2 MB),
(5) Klein/Fein: 1936 x 1288 (ca. 1,3 MB),
(6) Klein/Normal: 1936 x 1288 (ca. 0,7 MB),
(7) RAW: 3888 x 2592 (ca. 9,8 MB)
Die genauen Dateigrößen sind abhängig vom Motiv, von der eingestellten ISO-Empfindlichkeit, vom Bildstil usw.
Datei-Nummerierung:Aufeinanderfolgende Nummerierung, automatisches und manuelles Zurücksetzen
Farbraum:sRGB, Adobe RGB
Bildstil:Standard, Porträt, Landschaft, Neutral, Natürlich, Monochrom, Anw. Def. 1 - 3
Schnittstelle:USB-Anschluss (USB 2.0 Hi-Speed Mini-B): Zum Anschließen an einen PC und für Direktausdruck
Videoausgang (Video OUT: NTSC/PAL)

WEISSABGLEICH
Einstellungen:Automatisch (über Bildsensor), Tageslicht, Schatten, Bewölkt, Kunstlicht, Leuchtstoff, Blitz, Manuell
Automatischer Weißabgleich:Automatischer Weißabgleich mit dem Bildsensor
Farbtemperatur-Korrektur:Weißabgleichkorrektur: +/- 9 Stufen in ganzen StufenWeißabgleichreihen: +/- 3 Stufen in ganzen Stufen
* Blau/gelbe Verfärbung oder magentarote/grüne Verfärbung möglich
Farbtemperatur Datenübertragung:Möglich

SUCHER
SucherPentaspiegel
Gesichtsfeld (Vertikal/ Horizontal)ca. 95%
Sucher-VergrößerungCa. 0,8fach (-1 dpt mit 50 mm-Objektiv in Unendlich-Einstellung
Austrittspupille:21 mm
Dioptrien-Ausgleich-3 bis +1 dpt
Mattscheibe:fest eingebaut
SpiegelTeilverspiegelter Schnellrücklaufspiegel (40% Durchlässigkeit, 60% Reflexion)
Sucheranzeige:AF-Informationen (AF-Messfelder, Schärfenindikator), Belichtungsinformationen (Verschlusszeit, Blendenwert, AE-Speicherung, Belichtungsstufenanzeige, Belichtungswarnung), Blitzinformationen ((Blitzbereitschaftsanzeige, Kurzeitsynchronisation, FE-Blitzbelichtungsspeicherung, Belichtungswertkorrektur), Weißabgleichkorrektur, Anzahl der verbleibenden Aufnahmen, CF-Karten-Informationen
SchärfentiefenprüfungJa, über Abblendtaste
Okular-VerschlussAm Trageriemen

AUTOFOKUS
TypTTL-sekundäre Bildregistrierung, Phasenerkennung
AF-Messfelder:9 AF-Messfelder
Messbereich:EV -0,5-18 (bei 23°C und ISO 100)
AF BetriebsartenOne-Shot AF, AI Servo AF, AI Focus AF, Manuelle Scharfeinstellung (MF)
AF-Messfeldwahl:Automatische Messfeldwahl, manuelle Messfeldwahl
Anzeige des ausgewählten AF-Messfeldes:Im Sucher und auf dem LCD-Monitor
AF Hilfslicht:Kleine, vom integrierten Blitzlicht ausgegebene Blitze, effektiver Bereich: ca. 4.0 m in der Mitte, ca. 3,5 m am Bildrand

BELICHTUNGSSTEUERUNG
Messmodi:TTL Offenblendemessung mit 35 Messsektoren
Mehrfeldmessung (mit jedem AF-Messfeld verknüpfbar)
Selektivmessung (über ca. 9% des Sucherfelds)
mittenbetonte Integralmessung
Messbereich:EV 1-20 (bei 23°C mit EF-Objektiv 50 mm 1:1,4 USM und ISO 100)
Belichtungsprogramme:Programmautomatik (Vollautomatik, Porträt, Landschaft, Nahaufnahme, Sport, Nachtportrait, Blitz Aus, Programm), Blendenautomatik, Zeitautomatik, Manuell, Schärfentiefenautomatik, E-TTL II-Blitzautomatik
ISO-Empfindlichkeit:Motivbereiche: ISO 100/200/400 wird automatisch eingestellt
Kreativprogramme: 100, 200, 400, 800, 1600
Belichtungskorrektur:Manuell: +/- 2 Blenden in 1/2 oder 1/3 Stufen (kann mit AEB kombiniert werden)
AE-Speicherung:Automatisch: Im One-Shot AF-Modus mit Mehrfeldmessung bei Schärfenspeicherung
Manuell: Mit AE-Speicherungstaste in allen Messmodi
VERSCHLUSS
TypElektronisch gesteuerter Schlitzverschluss
Verschlusszeiten:1/4000s bis 30 Sekunden (1/3- und 1/2-Stufen), Langzeitbelichtung, X-Synchronzeit 1/200 Sek.
Auslöser:Elektromagnetischer Sanftauslöser
Selbstauslöser:Vorlaufzeit 10 Sek.
Fernbedienung:Auslösekabel RS-60E3
Fernbedienung RC-5/RC-1

INTEGRIERTES BLITZGERÄT
Typ:Automatisch ausklappbarer Blitz
Blitzmessung:E-TTL II-Blitzautomatik
Leitzahl:13 (bei ISO 100 in Metern)
Wiederaufladezeit:ca. 3 Sek.
Blitzbereitschaftsanzeige:Symbol für Blitzbereitschaft leuchtet im Sucher
Leuchtwinkel:Bildwinkel von 17 mm-Objektiven
FE-Blitzbelichtungsspeicherung:Möglich
Blitzbelichtungskorrektur+/- 2EV in 1/2 oder 1/3 Stufen

Externes Speedlite
EOS-SpeedliteE-TTL II-Blitzautomatik mit einem Speedlite der EX Serie (kabellose Multi-Flash-Unterstützung über einen entsprechenden Speedlite möglich)

Zoomen entsprechend der Brennweite des Objektivs:
Möglich
Blitzschuh/Anschluss f. X-SynchronkabelJa/Nein
X-Synchronisation1/200 Sekunde
Rote-Augen-ReduktionJa
Blitz-BracketingFEB über spezielles optionales Speedlite möglich
Blitzmesswert-SpeicherJa
Synchronisation 2. VerschlußvorhangJa, mit entsprechendem optionalen Speedlite

BETRIEBSARTEN
Bildfrequenzen:Einzelbildaufnahme, Reihenaufnahme (geringe bzw. hohe Aufnahmegeschwindigkeit), Selbstauslöser
Aufnahmegeschwindigkeit bei Reihenaufnahme:bis zu 3 Aufnahmen pro Sekunde (bis zu 27 JPEG-Bilder in Folge, bis zu 10 RAW-Bilder in Folge)

LCD-MONITOR
Typ:TFT-LCD-Farbmonitor
Bildschirmgröße:2,5 Zoll, ca. 5,5 cm eff. Bilddiagonale
Pixel:Ca. 230.000
Bildfeldca. 100% (JPEG)
Helligkeitsregelung:7 Stufen
LCD Hintergrund-BeleuchtungJa
Histogramm im Wiedergabe-ModusHelligkeit oder RGB
Lupenfunktion bei Wiedergabe1,5fach - 10fach
Auf der Benutzeroberfläche verfügbare Sprachen:15

DIRECT PRINT
Canon DruckerCanon Compact Photo Printer und Bubble Jet Drucker mit Direct Print Funktion, Print/Share-Taste
PictBridgeJa

WEITERE FEATURES
Individual-Funktionen11 Individual-Funktionen mit 29 Einstellungen
Intelligenter Orientierungs-SensorJa
Bild SchutzLöschschutz für jeweils ein Bild
Bild LöschenEinzelbild/Alle Bilder/Formatieren
SelbstauslöserVorlaufzeit ca. 10 Sekunden
Menü-Kategorien (1) Aufnahmemenüs 1 + 2
(2) Wiedergabemenü
(3) Einstellungsmenüs 1 + 2
Menü-SprachenDeutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Dänisch, Finnisch, Italienisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch, Russisch, Chinesisch (vereinf.), Koreanisch, Japanisch
Firmware UpdateJa, durch Anwender

SPEICHERKARTE
TypCompactFlash Typ I / II (mit Microdrive- und CF-Karten mit 2 GB Speicherplatz oder mehr kompatibel)

UNTERSTÜTZTE BETRIEBSYSTEME
PCWindows 98 (incl. SE) / 2000 / Me / XP
MacintoshOS X Version 10.2 - 10.4

SOFTWARE
Bildbetrachtung/ DruckZoomBrowser EX (Windows) / Image Browser (Mac OS), Digital Photo Professional
SonstigePhotoStitch
TreiberTWAIN (Windows 98 / 2000), WIA (Windows Me)
BildbearbeitungArcSoft PhotoStudio

STROMVERSORGUNG
AkkuAufladbarer Li-Ionen-Akku NB-2LH (im Lieferumfang), CR2016 als Datenpufferbatterie
Akku-StatusAutomatisch
Stromspar-ModusAbschaltung nach 30 Sek., 1, 2, 4, 8 oder 15 Minuten
NetzadapterACK-DC20, ACK-700 (optional)

ZUBEHÖR
KameratascheKameratasche EH-16L
Objektiv-ZubehörAlle EF und EF-S Objektive
Gegenlichtblende für EF-S 18-55EW-60C
externes BlitzgerätCanon Speedlites (220EX, 380EX, 420EX, 430EX, 550EX, 580EX, Macro-Ring-Lite MR-14EX, Macro Twin Lite MT-24EX, Speedlite Transmitter ST-E2)
BatteriegriffBG-E3
FernauslöserKabelauslöser RS-60E3, IR-Fernauslöser RC-1/ RC-5
Strom-Versorgung und Akku-LadegerätAC-Adapterkit ACK-DC20, ACK-700, Akkuladegerät CB-2LWE / CB-2LTE, Akku NB-2LH
GehäusematerialEdelstahl / Kunststoff
Betriebsumgebungca. 0 - 40°C, 85% relative Luftfeuchtigkeit oder weniger
Abmessungenca. 126,5 x 94,2 x 65 mm
Gewicht (ohne Akku und Speicherkarte)ca. 510 g

¹Kompatibel mit allen CF-Speicherkartenkapazitäten, einschließlich CF-Karten von 2 GB und größer
Preise (Januar 2008)Kit mit EF-S 18-55: 599,- €
Da es im Handel zahlreiche verschiedene Zusammenstellungen gibt und die Preise recht unterschiedlich sind und sich mit der Zeit ändern, bitte ich diese selbst zu recherchieren
Link zum Herstellerwww.canon.de


Buchtipp

Buch EOS 400D DIGITAL PRAXISBUCH
Baierbrunn 2006
Point of sale Verlag
296 Seiten
28,- €
ISBN 13: 978-925334-77-1
ISBN 10: 3:925334-77-7
Guido Krebs

Canon EOS 400D DIGITAL PRAXISBUCH

Das solide und gediegen aufgemachte Werk weist zwar nicht direkt darauf hin, dass sein Autor der Firma Canon-Deutschland angehört, ist aber klar als firmenspezifische Publikation erkennbar. So behandelt es ausschließlich Produkte aus dem Hause Canon. Ging das frühere Werk "EOS Digital-Fotoschule" (2004) noch kurz auf die diversen zwei- und dreistelligen EOS-D-Modelle (damals bis zur 300D) ein, beschränken sich die Neuauflagen speziell zur 350D (2005) und jetzt zur 400D (2006) auf das jeweilige Kameramodell, sind aber in anderen Bereichen erweitert. Sie behandeln neben dem kompletten EOS-Objektivprogramm natürlich auch die speziell für Digitalkameras im APS-C-Format neu entwickelten EF-S-Zoomobjektive mit verkürzter Bauweise und kleinerem Bildkreis. Nur am Rande macht der Autor wohlwollende Anmerkungen dazu, dass es von Fremdherstellern auch billigere Objektive für Canon-Kameras gibt, für deren Qualität aber ausschließlich die jeweiligen Hersteller zuständig seien. Nicht nachvollziehen kann ich die Bemerkung "Die Konstruktiven Vorteile des EF-Bajonetts und der elektromagnetischen Blendensteuerung kommen bei den Konstruktionen der Fremdhersteller nicht zum Tragen (...). Mit den bisherigen Tamron-Zooms und dem 50er-Makro von Sigma, die ich an anderer Stelle vorstelle (...) habe ich da keinerlei Einschränkungen beobachtet".
Bei der Behandlung der Histogrammanzeige nach der Aufnahme auf S. 61 vermisse ich den Hinweis auf das in der 400D wahlweise verfügbare RGB-Histogramm (alle drei Farbkomponenten getrennt), hier wurde anscheinend die Aktualisierung aus der vorigen Auflage zur 350D versäumt.
Die Warnung vor der Helligkeitsfunktion in Photoshop ist auch irritierend (und vielleicht veraltet).

Ansonsten ist das Buch wirklich eine komplette "Fotoschule" wie frühere Werke bekannter Fotografen, es erklärt alle Grundlagen wie Brennweite, Blendenzahlen, Belichtungszeiten und Messverfahren, Belichtungskorrekturen, Schärfentiefe und so weiter, immer im Hinblick auf eventuelle Besonderheiten in Bezug auf die digitale Spiegelreflextechnik, wie beispielsweise den Brennweitenfaktor von 1,6 durch den gegenüber dem Kleinbildformat kleineren Bildsensor und sonstige Auswirkungen auf die Bildwirkung.
Behandelt wird auch das breite Zubehörprogramm (Objektive, Blitzgeräte usw.), die mitgelieferte Software, geht auch etwas auf Adobe-Photoshop ein; das Arbeiten mit dem RAW-Format, (auch manuelles) Reinigen des Sensors, Farbmanagement (Grundlagen, Monitoreinstellung, Drucken - allerdings nicht allzu ausführlich).
Zahlreiche ansprechende Bildbeispiele mit zum Teil beachtlichem fotografischen Niveau illustrieren neben der gut verständlich geschilderten Technik auch fotografische und bildgestalterische Gesichtspunkte. Im Wesentlichen spricht das Buch aber den erfahrenen Spiegelreflex-Amateur mit Umsteigergedanken wie auch den Neueinsteiger in die gehobene Digitalfotografie an, der sein fotografisches Grundwissen noch erweitern will. Und es gibt ausführliche und spezielle Tipps zum Umgang mit den genannten Kameras. Insgesamt hinterläßt das Buch einen sehr positiven Eindruck und ist empfehlenswert, auch wenn es für sich gesehen die Frage nicht beantwortet, ob man nicht vielleicht doch lieber eine Nikon oder Olympus anschaffen möchte.


Einige Artikel zu Fotothemen bei: http://www.heise.de/foto/.
Selbstgemacht: Belichtung manuell messen
Wechselspiel: Zeit und Blende
Von Brennweiten und Formaten
Belichtungshelfer: Histogramme richtig anwenden
Mit Weitblick: Fisheye und Weitwinkelobjektive richtig einsetzen
Prioritäten setzen: Mehr Lichterzeichnung aus Digitalfotos herausholen
Temperaturabhängig: Weißabgleich und Farbwiedergabe
Workshop: Licht im Fokus
Farbkopiert: Negative per Digitalkamera digitalisieren